Andreas Homberg (links) und Kedron Barrett in dessen Atelier in Hinrichshagen. Foto: privat
Er lebt schon viel länger in Deutschland als in seiner Heimat, den USA. In der Ausstellung, die seit einigen Monaten im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg (Haus I, Ebene 1) zu sehen ist, finden sich aber durchaus Bilder, die von Motiven in Amerika inspiriert sind, genauso wie von anderen Orten, an denen Kedron Barrett gelebt, gearbeitet und ausgestellt hat, zum Beispiel Georgien oder Irland.
In den Werken von Kedron Barrett (rechts), hier im Gespräch mit dem Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Thomas Hartung, spielt das Licht eine ganz besondere Rolle. Foto: Carola Biermann
Malerei von Kedron Barrett ist derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 17 Werke, die größtenteils in den letzten 30 Jahren entstanden sind. Darunter befinden sich auch Arbeiten, die hier erstmals öffentlich gezeigt werden, wie die vom Hammershus, einer alten Festung auf den Klippen von Bornholm.
Seit mehr als 30 Jahren zeigt die Sparkasse mit ihren Ausstellungen, welch kreatives Potential es in unserer Region gibt. Weit über 100 Expositionen haben seither Kunstkenner und Kunstfreunde in die Galerie des Hauses geführt. Und auch die neue Werkschau steht in dieser Tradition.
Die Bilder von Kedron Barrett spiegeln nicht unbedingt die Realität wieder, sondern sind oft Zusammenlegungen von visuellen Erlebnissen. Der Künstler wurde 1961 in den USA geboren. Er lebt seit 1983 in Deutschland und ist abwechselnd in Hinrichshagen bei Woldegk und in Berlin zuhause. Vor allem Licht und Landschaft sind für Kedron Barrett wichtig, manchmal auch die Figur. In seinen Arbeiten spielen Häuser eine wichtige Rolle: Für den Künstler sind sie Sinnbilder des Lebens, Orte die das Gewöhnliche und möglicherweise auch das Ungewöhnliche in sich bergen.