Schlagwörter
Ausstellung, Barrett, Klinik-Galerie, Malerei, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Er lebt schon viel länger in Deutschland als in seiner Heimat, den USA. In der Ausstellung, die seit einigen Monaten im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg (Haus I, Ebene 1) zu sehen ist, finden sich aber durchaus Bilder, die von Motiven in Amerika inspiriert sind, genauso wie von anderen Orten, an denen Kedron Barrett gelebt, gearbeitet und ausgestellt hat, zum Beispiel Georgien oder Irland.
Auch Mecklenburg-Vorpommern spielt in seinen Bildern eine große Rolle; kein Wunder, während der Corona-Zeit ist der 1961 in New Hampshire geborene Künstler mit seinem Atelier nach Hinrichshagen bei Woldegk umgezogen. Er habe aber „noch einen Koffer in Berlin“, betont Kedron Barrett, denn
dort lebte er seit 1983 fast 40 Jahre lang.
Der Neubrandenburger Künstler Andreas Homberg, der die beiden Galerien im DBK betreut, kennt Kedron Barrett seit langem. Die beiden haben auch schon gemeinsam ausgestellt. Im Klinikum wird nicht nur ein Ausschnitt aus dem Werk von Kedron Barrett gezeigt. Die beiden Künstler haben sich auch darauf verständigt, nach der laufenden Ausstellung voraussichtlich ab Anfang Februar Bilder von Vater Thomas Barrett zu zeigen. „Ich habe einen Großteil seiner Werke in Deutschland“, erklärt Kedron Barrett. Thomas Barrett war ein Schüler von Max Beckmann, einer der bedeutendsten Vertreter der Klassischen Moderne.
In der zweiten Galerie des Hauses (Durchgang Foyer-Haus I, Ebene 0) zeigt der Fotoclub Neubrandenburg aktuell Bilder zum Thema „Blüten mit Insekten“.
