Die Galerie Bilder-Stube in Neustrelitz lädt im Rahmen des KulturHerbstes zu einem literarisch-musikalischen Programm „Fontane am See“ aus Anlass des 125. Todestages von Theodor Fontane ein. Es wird am kommenden Sonnabend, den 23. September, um 14 Uhr geboten. Frank Jeziorowski liest, für die Musik sorgt Galerist Mario Schlosser. Der Eintritt ist frei.
„Lassen Sie sich überraschen“, so Mario Schlosser. „Fontane, bekannt als Wanderer durch die Mark Brandenburg, war auch kurz in Neustrelitz und länger in Waren/Müritz sowie Neubrandenburg.“
Bernhard Schrock kam in der Ausstellung mit Gabriele Kammann von der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz ins Gespräch. Foto: Carola Biermann
Malerei und Grafik von Bernhard Schrock ist derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 14 Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind. Einige von ihnen werden hier erstmals öffentlich gezeigt.
Dazu gehören „Tanz der Libellen“ oder „Alte Burg“. Ausgestellt sind Stillleben und von Musik und Lyrik inspirierte Arbeiten. „Ich sehe mich als Grenzgänger zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit“, sagt der Künstler. „Durch Überlagerung und Abwandlung von vorgefundenen Formen sowie Aussparung von Flächen entsteht ein neuer Kontext.“ Dazu nutzt er die Malerei, die Grafik, Monotypien oder Übermalungen.
Vor wenigen Tagen ist Bernhard Schrock von einem Künstler-Symposium aus Rumänien zurückgekehrt, wo weitere Arbeiten entstanden sind. Der Künstler lebt und arbeitet in Podewall bei Neubrandenburg. Mit seinen Werken ist er in diesem Jahr an mehreren Orten vertreten: In der Kunstsammlung Neubrandenburg, bis zum August im Kunstgut Schmiedenfelde und am 21. Oktober beim Herbstsalon, einer Verkaufsmesse, die in der Kunstsammlung Neubrandenburg stattfindet. In der Galerie der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Neustrelitz, Strelitzer Straße 27, kann man den Arbeiten von Bernhard Schrock noch bis zum 16. Oktober begegnen.
Seit über 30 Jahren zeigt die Sparkasse in den Ausstellungen, welch kreatives Potential es in unserer Region gibt. Mehr als 100 Expositionen haben seither Kunstkenner und Kunstfreunde in die Galerie des Hauses geführt.
2018 hatte die BilderStube mit einer Strelitzien-Ausstellung aufgewartet.
Die Galerie BilderStube in der Strelitzer Straße 9 in Neustrelitz beteiligt sich am morgigen Sonnabend am Strelitzienfest. Ab 14 Uhr wird ein Rundgang durch die Ausstellung „Architektur und Landschaft“ mit Neustrelitzer Motiven angeboten.
Nach einem kleinen Konzert um 15 Uhr liest um 16.15 Uhr Cornelia Bera aus dem Buch „Fridolin, der freche Dachs“ von Hans Fallada, dessen Geburtstag sich 2023 zum 130. Mal jährt.
Paul Lenertz stellt in der Neustrelitzer Hafengalerie seit dem 3. Mai und bis zum 2. Juli unter dem Motto „Der Goldene Schnitt“ seine Bilder aus. Die Vernissage findet am kommenden Sonntag, 7. Mai, um 14.30 Uhr, statt.
Nichts hält eine Idee auf, deren Zeit gekommen ist. So oder ähnlich beschreibt Paul Lenertz den Grund seiner Arbeit als Künstler. Geboren 1972 in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, aufgewachsen in Andalusien, Spanien bis 1994. In Spanien schlug er sich als Handwerker und Dolmetscher ganz gut durch. Zurück in Deutschland arbeitete er rund 20 Jahre am Frankfurter Flughafen als Logistiker und konnte damit seine Ausbildung zum System-Coach an einer privaten Akademie finanzieren. Heute lebt er in Neustrelitz, weil ihn die Natur begeistert und ihm Kraft verleiht.
Die Kunst begleitete ihn sein ganzes Leben. Obwohl sie oft unterdrückt und vernachlässigt wurde, war sie immer treu zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde; mal als Ventil gegen Frust und mal als Quelle der Motivation. Um seinen eigenen Stil zu entwickeln, besann er sich auf das Grundlegende: Form und Farbe. Die Formgebung folgt dem Goldenen Schnitt und die Farbgebung der Farblehre Goethes. Der Goldene Schnitt sorgt für Harmonie, die Farben für Dynamik. Während Sie die Bilder betrachten, sollen gleichermaßen Gefühle und Ideen in Ihnen entstehen, die Sie möglicherweise nicht sofort zuordnen können.
„Inspiration ist für mich der Drang, etwas zur Welt beizutragen, das eine eigene Qualität oder sogar eigenen Willen besitzt.“ Auf die Frage, was seine Bilder darstellen, antwortet er: „Es sind Sie, der Fragende, der den Bildern Leben einhaucht. Darum können nur Sie diese Frage beantworten.“
Die aktuelle Ausstellung des Malers und Architekten Uwe Grone „Auf dem Weg zur Hoffnung“ in der Neustrelitzer Hafengalerie ist von so tiefer und aktueller Aussagekraft, dass sich Galeristin Gertrud Johannes zu einer Finissage entschlossen hat. Diese wird am Sonntag, 30. April, um 14.30 Uhr, im Beisein des Künstlers beginnen.
„Uwe Grone hat mit seinen Bildern sein ganzes ICH vor dem Betrachter ausgebreitet. Mit ihm erleben wir ein Beispiel, wie ein Mensch nach dem Durchleben einer sehr schwierigen Phase wieder am Leben teilhaben kann“, schreibt mir die Galeristin. „Diese Ausstellung soll auch anderen Betroffenen Mut machen.“
Die Werke von Bianka Marschall (links), hier im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Andrea Binkowski, erschließen sich dem Betrachter vor allem über die Gefühlsebene. Foto: Carola Biermann
Übermalungen und Collagen zeigt Bianka Marschall derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Die Exposition umfasst 14 Werke, die größtenteils in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Darunter befinden sich auch Arbeiten, die hier erstmals öffentlich gezeigt werden.
„Nach dem Prinzip der Collage verwende ich zum Teil bearbeitete Papiere, die von zeichnerischen und malerischen Elementen eingefasst werden. Es ist eine Suche, ein Verwerfen und Neuordnen des Materials, das von einem Prozess des Agierens und Reagierens mit Tusche, Acryl, Graphit und Ölpastell begleitet wird“, so Bianka Marschall. „Im besten Fall benötige ich kein Thema, sondern eine Vision, in die alles einfließen kann.“ Der Betrachter nimmt die Bilder vor allem über die Gefühlsebene wahr. Entscheidend ist die Stimmung, die in dem Werk entsteht.
Bianka Marschall lebt in Podewall bei Neubrandenburg. Die freischaffende Künstlerin ist auch als Kunstpädagogin in der Kunstsammlung Neubrandenburg tätig. Zur Zeit bereitet sie sich auf eine Ausstellung in Wismar vor, die voraussichtlich im nächsten Jahr zu sehen sein wird und engagiert sich für „Kultur macht stark“, dem größten Programm für kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen, in Deutschland. In der Galerie der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Neustrelitz, Strelitzer Straße 27, kann man den Arbeiten von Bianka Marschall noch bis zum 17. Juli begegnen.
Die Ausstellung „SEHSTÜCKE“ mit Malerei von Gerlinde Spotka vom 28. April bis zum 4. Juni in der Fabrik.Galerie für gegenwärtige Kunst in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz erlebt am kommenden Freitag ab 19.30 Uhr ihre Vernissage. Allen, die neugierig auf die verwobenen und aufleuchtenden Geschichten hinter den Bildern der gebürtigen Heilbronnerin sind, sei der Eröffnungsabend mit der Künstlerin empfohlen.
Auf den farbigen Fährten, denen das Auge des Betrachters folgt, ergibt sich ein polychromes Geflecht, das einen eigenen und sehr spannungsreichen Raum aufspannt. Dieser Raum, den die Künstlerin Gerlinde Spotka als große Freiheit erlebt und konstruiert, steht im Gegensatz zu all den Festlegungen und Zwängen unseres alltäglichen Lebens. Bewusst sind es abstrakte Farbbildräume in denen Assoziationen zu Unterwasserwelten, Steinmaserungen, mikroskopischer Aufnahmen von Organismen durchaus aufleuchten und doch frei genug sind, um es nicht zu sein. Hier spielen Muster, Wiederholungen, opake und transparente Flächen lustvoll miteinander, – runde oder fast flauschig erscheinende Körper treffen auf eckige und große malerische Gesten begegnen respektvoll winzigen Pinselstrichen.
Neue Ausstellung im Kultur Kiosk in Neustrelitz: „Wir freuen uns sehr, mit dem nahenden Frühling auch unsere Pforten wieder zu öffnen und laden herzlich zur Vernissage am 15. April ab 15 in die Seestraße ein“, schreibt mir Galeristin Paula Dassau. „Farbgefühle“ von Pavel stellten den Versuch dar, „mittels Formen und Farben Gefühle und Seinszustände sichtbar zu machen“.
Die Malerin Petra Rudolph stellt unter dem Titel „Achtsam“ in der Galerie des Kulturvereins Feldberger Land e.V. im Haus des Gastes, Feldberg, Strelitzer Str. 42 aus. Die Vernissage findet am 31. März um 19 Uhr statt.
Petra Rudolph wurde 1944 geboren und hat in ihrem Leben viel gelernt, studiert und gearbeitet, wie sie selbst sagt. Die Malerei hat sie ihr Leben lang begleitet, aber einen besonderen Stellenwert bekam die Lust am Malen und Zeichnen, als sie mit ihrer Familie Berlin verließ und in ein kleines brandenburgisches Dorf zog. Mit diesem Umzug intensivierte sich ihre Beziehung zur Natur und fand Ausdruck in der Landschaftsmalerei.