Am gestrigen Freitagabend gegen 19 Uhr kam es in Neubrandenburg/Lindenberg zu einem räuberischen Diebstahl durch eine Gruppe von Jugendlichen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen entwendeten die Täter alkoholische Getränke aus einem Lebensmittelmarkt. Anschließend flüchteten die Jugendlichen und wurden gegenüber den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Geschäfts gewalttätig.
Am frühen Donnerstagabend konnten alle Reparaturarbeiten in Neubrandenburg an der Trafostation Bethanien-Center seitens neu.sw abgeschlossen werden. Nach einer Reinigung wurde der Normalschaltzustand erfolgreich hergestellt und die Elektroanlage des Kunden wurde wieder zugeschaltet. Das teilen die Stadtwerke am Abend mit.
In der Nacht zu Donnerstag ist um 0.44 Uhr in Neubrandenburg im Mittelspannungsnetz von neu.sw eine Störung aufgetreten. Rund 800 Kundinnen und Kunden waren betroffen.
Während unsere Ordnungshüter in diesen Tagen das Land mit einem sogenannten „Blitzermarathon“ überziehen, wird nicht weit von mir vielleicht nicht unbedingt zur Raserei ermuntert. Wohl aber zu unangemessener Geschwindigkeit.
Nach einem verfügten Tempolimit 60 zwischen Lindenberg und Neustrelitz wegen kreuzenden Radwegs, vollkommen in Ordnung, wird selbiges wieder aufgehoben und Tempo 80 erlaubt. Allerdings direkt vor der beplankten annähernd 90-Grad-Kurve Richtung Residenzstadt, nicht etwa dahinter. Darauf muss man erst mal kommen!
Dr. Marco Nase (links) und Ole Krüger im Gespräch. Foto: Grüne MSE
Die Schließung der Justizvollzugsanstalt Neubrandenburg auf dem Lindenberg zum Jahresende 2018 hat den Anlass gegeben für eine aus Sicht der Grünen lange überfällige Diskussion: Wie kann die ehemalige Bezirksstadt Neubrandenburg an das DDR-Unrecht erinnern und der Opfer dieses Unrechts würdig gedenken? Der Gebäudekomplex der JVA Neubrandenburg wurde 1987 als Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR in Betrieb genommen. „Deshalb liegt es auf der Hand, dass ein wie auch immer gestalteter Gedenk- und Erinnerungsort seinen Platz im Bereich der ehemaligen Justizvollzugsanstalt hat“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Bedarf an weiterem Austausch
In bisher vier Foren wurde die Frage der Gedenkarbeit zum DDR-Unrecht aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und es sei deutlich geworden dass viel Bedarf am weiteren Austausch besteht. Um dieser Diskussion ausreichend Raum zu verschaffen, hat die Stadtvertretung Neubrandung auf Initiative der grünen Fraktion Ende 2022 ein fünfjähriges Moratorium für das Gelände der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt beschlossen. Bis 2027 wird nun der Prozess der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Areals und zu Perspektiven des Gedenkens fortgesetzt – unter Beteiligung von Opferverbänden, Initiativen der Geschichtsarbeit, der Stadtverwaltung und nicht zuletzt der Stadtvertretung. Ziel dieses Prozesses ist es, in diesem Zeitraum ein sachgerechtes und würdiges Gedenkkonzept für das Gelände der ehemaligen Haftanstalt und der Opfer des DDR-Unrechts in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu erarbeiten.
Im Neubrandenburger Stromnetz kam es am heutigen Freitagmorgen gegen 3.30 Uhr zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Betroffen waren rund 2.000 Kunden auf dem Lindenberg. Grund für den Ausfall war eine Störung auf einer 20-kV-Leitung. Die Techniker arbeiteten mit Hochdruck an der Fehlerlokalisierung und konnten gegen 6 Uhr die Wiederversorgung aller betroffenen Kunden gewährleisten. neu.sw dankt den Betroffenen für ihr Verständnis.
Es wird höchste Zeit, dass hier bei Strelitzius mal wieder ein Friedenslied erklingt. Blogfreund Dietrich Krügel hat mir den Song geschickt, und bei der Beschäftigung damit habe ich mich an einen anderen aus meinen jungen Jahren erinnert. Mögen die weißen Tauben nicht müde werden!
Der Detektiv eines Einkaufsmarkts auf dem Neubrandenburger Lindenberg hat gestern Abend einen Ladendieb verfolgt und die Streifenwagenbesatzung zu dem Tatverdächtigen geführt. Der Verdächtige war dem Mitarbeiter im Geschäft aufgefallen. Er hatte bereits in der Vergangenheit dort gestohlen. Als er den Laden verließ und im Auto wegfuhr, folgte der Ladendetektiv ihm und rief parallel die Polizei. Die Beamten griffen den 35-jährigen Armenier und eine 45-jährige Ukrainerin im Bereich des Datzebergs auf. Tatsächlich entdeckten die Polizisten mehrere Artikel, an denen noch die Diebstahlsicherung befestigt war. Einen Kaufbeleg hatte der Verdächtige nicht. Der Stehlschaden beträgt etwa 170 Euro.
Die Rolle der Begleiterin des Verdächtigen müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Gegen den Armenier wird nun wegen des Vorwurfs des Ladendiebstahls durch die Kriminalpolizei ermittelt.
Am gestrigen Freitag gegen 18.15 Uhr befuhr eine polnische Sattelzugmaschine mit einem Auflieger die Landstraße 25 aus Richtung Lindenberg kommend in Richtung Userin. In einer Rechtskurve kam der 61-jährige ukrainischer Fahrer auf Grund von Unachtsamkeit mit der Sattelzugmaschine nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf die Bankette. In der weiteren Folge touchierte er die Schutzplanke bis zum Stillstand. Da die Bankette durchwässert war, sank der LKW mit der rechten Fahrzeugseite ein. Hierbei neigte sich der LKW samt Auflieger zur rechten Seite und blieb auf der Schutzplanke liegen.
Bis zur Bergung des LKW erfolgt ein Vollsperrung. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Dauer der Vollsperrung kann zur jetzigen Zeit nicht vorausgesagt werden. Die Bergung des LKW erfolgt im Laufe des heutigen Tages. Es entstand ein Sachschaden von ca. 54.000 Euro. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt.
Am heutigen Sonnabend gegen 12.15 Uhr, kam es auf der Landesstraße 25 zwischen Neustrelitz und der Ortschaft Lindenberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Fahrrad, infolgedessen beide Unfallbeteiligten schwer verletzt wurden. Ursächlich für den Zusammenstoß war offenbar ein Vorfahrtsfehler des Radfahrers.
Nach gegenwärtigen Erkenntnissen befuhr der 44-jährige Fahrer eines Motorrads der Marke BMW die L 25 in Richtung Neustrelitz. Der 45-jährige Radfahrer fuhr seinerseits in gleicher Richtung auf dem parallel zur Fahrbahn verlaufenden Radweg. Im Bereich der Unfallstelle kreuzt der Radweg die Landesstraße. Hierbei ist die Wartepflicht mittels Verkehrszeichen 205 für die Radfahrer geregelt. Der 45-jährige Radler überfuhr die Landesstraße trotz Wartepflicht und wurde dabei von dem Kraftrad erfasst. Beide Schwerverletzten mussten anschließend in umliegende Krankenhäuser gefahren werden.
Im Zuge der Verkehrsunfallaufnahme musste die L25 etwa eine Stunde lang voll gesperrt werden. Gegen 14.45 Uhr war die Strecke wieder frei befahrbar. Es entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von 5.500 Euro.