Am gestrigen Freitagabend gegen 19 Uhr kam es in Neubrandenburg/Lindenberg zu einem räuberischen Diebstahl durch eine Gruppe von Jugendlichen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen entwendeten die Täter alkoholische Getränke aus einem Lebensmittelmarkt. Anschließend flüchteten die Jugendlichen und wurden gegenüber den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Geschäfts gewalttätig.
Egal ob haupt- oder ehrenamtlich, sie rücken aus, um in Not geratene Menschen und Tiere zur Hilfe zu eilen, sie aus verunfallten Lagen zu retten und zu bergen, Brände zu löschen, aber auch Sachwerte und die Natur zu schützen, dass rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr! Die Aufgaben der zahlreichen Frauen und Männer aus den unterschiedlichen Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei, sind vielfältig und sie stehen jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Leider müssen sich die Einsatzkräfte mittlerweile auch fast täglich mit Behinderungen, Anfeindungen, Beleidigungen, An- und Übergriffen auseinandersetzen.
Um dagegen ein Zeichen zu setzen, fand der Ökumenische Festgottesdienst am 4. Mai zum 16. Sankt Florianstag des Kreisfeuerwehrverbandes Mecklenburgische Seenplatte unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Einsatzkräfte“ statt. Der alljährliche Gottesdienst ist ein bedeutungsvoller Anlass zum Gedenken, Innehalten und zur Stärkung der Gesellschaft und des Miteinanders.
Am Montag, den 12. Juni, gegen 15.30 Uhr, ist es zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 9-jährigen Jungen gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen saß das Kind auf einem Fensterbrett in der Neustrelitzer Straße bei einer Pflegeinrichtung auf Höhe der Hausnummer 28. Nach Angaben des 9-Jährigen sind plötzlich vier Jungen auf Fahrrädern aus Richtung des dortigen Supermarktes gekommen. Einer der Fremden ist vom Fahrrad abgestiegen und zu dem Jungen gegangen. Dann sprach der Unbekannte ihn an und provozierte ihn. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung hat der Fremde den Jungen dann plötzlich zwei Mal unvermittelt mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Erst als eine Frau auf die Situation zu kam, ließ der Junge von dem Geschädigten ab. Anschließend sind die vier Jungs in Richtung Innenstadt weiter gefahren.
Durch die Schläge erlitt der Angegriffene eine blutende Nase und Schmerzen im Gesicht. Die blutende Nase wurde durch die dazukommende Frau versorgt. Eine weitere medizinische Behandlung war nicht notwendig.
Der tatverdächtige Junge kann wie folgt beschrieben werden: ca. 12-14 Jahre alt, ca.1,50 Meter groß, schlank, kurze blonde Haare, Narbe auf der linken Gesichtshälfte, auffällige weiße Sneaker mit großen transparenten Sohlen (vermutlich Adidas oder Nike).
Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Gesucht werden die Ersthelferin und weitere Zeugen des Vorfalls. Bitte melden Sie sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
Am gestrigen Mittwoch gegen 20 Uhr ist es in der Woldegker Straße in Neubrandenburg zu einer Körperverletzung gekommen, wodurch eine Person leicht verletzt wurde. Hintergrund war eine Meinungsverschiedenheit bezüglich einer Parkfläche.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 73-jährige Pkw-Fahrer den großen Parkplatz hinter dem Kino „Latücht“ und wollte einparken. Da sich dort gerade ein Fahrradfahrer aufhielt, hupte der 73-Jährige, um dem Radler zu signalisieren, dass er dort einparken möchte. Der Fahrradfahrer entfernte sich daraufhin ein wenig. Als der Rentner ausstieg, wurde er von dem unbekannten Fahrradfahrer angepöbelt. Kurz vorm „Latücht“ trat der Radfahrer dem älteren Herrn plötzlich in den Rücken, sodass dieser gegen das Gebäude stieß. Anschließend schlug ihm der Angreifer noch ins Gesicht. Erst dann ließ der Unbekannte von dem 73-Jährigen ab, stieg auf sein Fahrrad und fuhr in unbekannte Richtung davon.