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Helmut Hamp alias Stadtschreiber „Federkiel“.

Der Wesenberger Bürgermeister Steffen Rißmann hat auf der gestrigen Stadtvertretersitzung seinen unlängst verstorbenen Amtsvorgänger Helmut Hamp gewürdigt. Die von Hamp mit aus der Taufe gehobene Wählergemeinschaft „Bürger für Wesenberg“ sei unter dessen Führung etabliert und von ihm wesentlich geprägt worden. Als „Gründer und Geist“ des Burgschauspiels und habe er über zwei Jahrzehnte der Stadt einen kulturellen Quantensprung beschert und eine Tradition geschaffen. In der Rolle des Schreibers „Federkiel“ habe Helmut Hamp fantasievoll die Geschichte derer zu Wesenberg erzählt, selbst immer im Burgschauspiel mitgewirkt. „Er war ein begeisterter Sportler im FSV Wesenberg, und Radfahren war seine Leidenschaft“, so Rißmann. Auch habe dem verdienstvollen Verstorbenen die intensive Pflege der Städtepartnerschaft mit Quakenbrück am Herzen gelegen“, so Rißmann über das Wesenberger Stadtoberhaupt zwischen 2001 und 2019.

Während dieser Periode war Helmut Hamp auch stellvertretender Amtsvorsteher der Kleinseenplatte. Er wurde Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wesenberg und habe für  Inspiration anderer Kommunalpolitiker gesorgt, dem zu folgen. „Ein Mensch voller Visionen war er, insbesondere die Gestaltung des Woblitzufers verfolgte er leidenschaftlich“, hob Steffen Rißmann abschließend hervor. „Er war ein Tausendsassa, einer der begeistern und vereinnahmen konnte. Mit seiner Empathie war er die gelebte Bürgernähe“, so der Wesenberger Bürgermeister abschließend vor den Abgeordneten. Das tiefste Mitgefühl gelte der Familie und den Angehörigen.

Das Erheben von den Plätzen zum Gedenken in der anschließenden Schweigeminute wurde vom früheren AfD-Stadtvertreter Björn Eckhardt (jetzt parteilos) aus dem Ortsteil Strasen verweigert.

Am Sonnabend, den 17. Dezember, um 11 Uhr, findet in der Wesenberger Marienkirche die Trauerfeier für Helmut Hamp statt.