In mehreren Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sind am heutigen Montag Bombendrohungen per E-Mail eingegangen. Insgesamt waren bislang sieben Schulen aus den Schulämtern Rostock, Stralsund, Schwerin, Ludwigslust von derartigen Drohschreiben betroffen.
„Seit den Morgenstunden gingen in den Schulen Drohungen per E-Mail ein – bei allen war das gleiche Schema zu erkennen: ähnlich lautende Drohungen vom gleichen Absender. Die zuständigen Polizeien wurden umgehend von den Schulleitungen informiert und Sicherheitsmaßnahmen konnten durch unsere Beamtinnen und Beamten schnell umgesetzt werden. Eine Schule in Ludwigslust wurde am Morgen vorsorglich durch die Polizei evakuiert. In allen Fällen konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Ein ähnliches Muster hat sich bereits vor fast einem Jahr abgespielt“, sagte Landesinnenminister Christian Pegel. Der Unterricht konnte nach der Entwarnung in der betroffenen Schule fortgesetzt werden.
Natürlich wird am Freitag in Schwerin auch ein Auszug aus „Der Tod und das Mädchen“ dabei sein. Passend zum 250. Geburtstag des großen Romantikers, erfuhr diese Hommage an Caspar David Friedrich (Choreographie: Lars Scheibner) gerade eine Neueinstudierung durch Vinicius da Silva. Im Landestheater Neustrelitz zu sehen am 1. November.Foto: Theresa Lange
Während heute im nahen Güstrow Kunstnacht gefeiert wird, wird in Berlin der Theaterpreis des Bundes verliehen. Und zwar auch an das Ernst-Barlach-Theater Güstrow, mit dem die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz eine lange und enge Zusammenarbeit verbindet, zuletzt gefestigt durch eine mehrjährige Bundesförderung.
Zur Begründung für die Auszeichnung hieß es, als Gastspielhaus in einer strukturschwachen Region mit politischen Herausforderungen überzeuge das Haus in Güstrow durch die Balance im Programm zwischen Tradition und zeitgenössischer Ausrichtung. Und: Besonders das Engagement und die Zusammenarbeit in den Bereichen Tanz und Zirkus habe die Jury überzeugt. Auch die diesbezüglichen Mitmachangebote bzw. Workshops für Kinder und Jugendliche fielen auf.
„Und so freut man sich bei der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz für Güstrow und ist auch ein bisschen stolz!“, schreibt mir der Geschäftsführende Direktor Marco Zabel. Nach einer beeindruckenden Gala im September reist das Ensemble heute wieder nach Güstrow, wo die Tänzerinnen und Tänzer erneut die Kunstnacht bereichern. Und es stehen weitere spannende Gastspiele in der laufenden Saison an.
Ab heute steht M-V außerdem im Fokus, wenn das zentrale Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Schwerin gefeiert wird. Nicht nur die Bundespolitik, ein ganzes Bundesland präsentiert sich. Und die Deutsche Tanzkompanie – seit vielen Jahren mit Botschafterfunktion für das Land – ist dabei! „Da wo Einheit, Miteinander und auch die Kultur dieses Landes gefeiert werden. Am 4. Oktober, 14 Uhr, zeigt die Deutsche Tanzkompanie open-air auf der Hauptbühne ein abwechslungsreiches Programm, das vom klassischen Pas de deux bis zu kraftvollen Gruppenbildern reicht. Dramatische Szenen, Tanzpoesie, neoklassisches Ballett und „liquide“ Bewegungen treffen auf zeitgenössischen Tanz und mitreißende folkloristische Klänge. Übrigens das einzige große Tanz-Event im Line-Up der Einheitsfeier.
Der Auftritt ist dabei in vielfacher Hinsicht symbolträchtig“, hebt Marco Zabel hervor: Ist die Deutsche Tanzkompanie doch auf Grundlage des Einigungsvertrages, durch Bürgerengagement und aus bzw. in der Verantwortlichkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern entstanden. Sie steht heute für zeitgenössisches Tanztheater mit fester Verwurzelung in der Tradition und ist regelmäßig in Neubrandenburg und Neustrelitz, im Land M-V und bundesweit zu erleben.
Die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in Schwerin können trotz der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an der Bahnstrecke Hamburg-Berlin sowohl von Berlin aus als aus Richtung Hamburg kommend per Bahn besucht werden. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen der Landesregierung und dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn Dr. Richard Lutz im Rahmen der auswärtigen Kabinettssitzung in Berlin. Am Gespräch nahmen für die Deutsche Bahn auch der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Gatzer und der Konzernbevollmächtigte für die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Alexander Kaczmarek teil.
Die Bahn kündigte an, dass sie vom 2. bis zum 4. Oktober eine temporäre ICE-Direktverbindung von Berlin nach Schwerin anbieten wird. Der ICE fährt ab Berlin Hauptbahnhof um 6:29 Uhr und um 14:30 Uhr nach Schwerin (Ankunft 9:24 Uhr bzw. 17:37 Uhr). In die Gegenrichtung starten die Züge um 10:20 Uhr und 18:26 Uhr (Ankunft 13:24 Uhr bzw. 21:21 Uhr). Zwischenhalte sind in Neustrelitz, Waren (Müritz), Güstrow und Bützow geplant. Darüber hinaus ist die An- und Abreise von und nach Berlin auch mit Zügen des Regionalverkehrs über Neustrelitz und Güstrow möglich. Die Bahnstrecke von Schwerin über Ludwigslust nach Berlin ist zu dieser Zeit zwischen Ludwigslust und Wittenberge gesperrt. Auf diesem Abschnitt besteht Ersatzverkehr mit Bussen.
Sperrungen tagsüber ausgesetzt
Auf der Bahnstrecke von Hamburg über Büchen nach Schwerin sollen die Streckensperrungen zum Tag der Deutschen Einheit tagsüber ausgesetzt werden, so dass auch aus dieser Richtung eine An- und Abreise per Bahn möglich ist. Die Deutsche Bahn sagte zu, dass der Regionalverkehr (RE 1) auf der gesamten Strecke verkehren kann. DB Fernverkehr bestätigte zudem, dass es auch Fernverkehr auf der Verbindung Hamburg – Schwerin – Rostock – Stralsund – Binz/Greifswald geben wird. Die genauen Zeiten werden noch bekanntgegeben.
Der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Dr. Till Backhaus hat den Genehmigungsbescheid für den umstrittenen Betrieb der Regasifizierungsanlage am Standort Mukran an den Geschäftsführer der Deutschen ReGas Ingo Wagner und dem Vorsitzendes des Aufsichtsrates, Dr. Stephan Knabe übergeben. Der Antrag des Unternehmens sei zügig entsprechend dem Bundesimmissionsschutzgesetz, WHG und des LNG-Gesetzes bearbeitet und beschieden worden, sagt Backhaus anlässlich der Übergabe in Schwerin.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen unter sehr genauer Beobachtung; denn viele Menschen schauen genau darauf, wie diese Genehmigung zustande gekommen ist und das ist auch legitim. Was in den letzten Monaten geleistet wurde, um trotz aller Beschleunigungsschritte ein rechtssicheres Verfahren zu gewährleisten, verdient hohen Respekt. Dabei ist mir der Hinweis wichtig, dass es im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren keinen Ermessensspielraum der Behörde gibt. Das heißt: Wenn keine formellen oder materiellen Zulassungshindernisse bestehen, ist die Genehmigung zu erteilen. Ermessensspielraum gibt es zwar bei der wasserrechtlichen Erlaubnis, doch werden in Mukran aus Sicht der Behörde keine nachteiligen Auswirkungen auf öffentlich-rechtliche Belange erwartet, die dem überragenden Interesse der Allgemeinheit an einer sicheren Gasversorgung entgegenstehen.“
Wie arbeitet das Landesparlament im Schweriner Schloss? Wie sieht der Alltag von Landtagsabgeordneten aus? Eine Möglichkeit, Fragen wie diesen auf den Grund zu gehen, gibt es für Interessierte am 10. April: Jutta Wegner (MdL, Grüne) lädt zur Landtagsfahrt ein.
Vor Ort erleben die Teilnehmenden bei einer Einführung und einem Gespräch mit der Landtagsabgeordneten einen tiefen Einblick in die Arbeit im Schloss. Ein Museumsrundgang und freie Zeit in der Landeshauptstadt sind ebenfalls geplant. Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 5. April wird per E-Mail an landtagsfahrt@jutta-wegner.de gebeten. Für die Fahrt, den Besuch des Schlossmuseums und ein Mittagessen fallen keine Kosten an.
Am vergangenen Wochenende trafen sich acht Mannschaften aus Hamburg, Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern in Schwerin, um den Norddeutschen Volleyball-Meister der U14 m auszuspielen. Die Neustrelitzer PSV-Jungs belegten den 3. Platz.
Sie begannen das Turnier doch recht fahrig. Zwar wurden die Lübecker und Schweriner besiegt, aber es wurden zu viele Fehler gemacht. Leider konnten diese auch nicht gegen die Mannschaft vom Eimsbüttler TV abgestellt werden. Die Mannschaft vom Hamburger Leistungszentrum setzte unsere Mannschaft durch gute Aufschläge so unter Druck, dass das gewohnte Angriffsspiel nicht zum Tragen kam. Dieses Spiel wurde verloren.
Zum Abschluss der Winterarbeitsphase 2024 tritt das Landesjugendorchester Mecklenburg-Vorpommern erstmalig nach fünf Jahren am kommenden Sonnabend, 10. Februar, um 19.30 Uhr, wieder im Mecklenburgischen Staatstheater auf. Außerdem wird es am kommenden Sonntag, 11. Februar, um 18 Uhr, ein zweites Konzert im Landestheater Neustrelitz gegeben.
Florian Uhlig
Das Orchester präsentiert sich mit einem wahrhaft romantischen Programm: Mendelssohns Ouvertüre »Die Hebriden« und Dvořáks 8. Sinfonie. Dazwischen eingebettet erklingt das Klavierkonzert von Edvard Grieg mit dem Solisten Florian Uhlig. Er ist Professor an den Musikhochschulen in Dresden und Lübeck und war bereits als Artist in Residence der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin in der Spielzeit 2021/2022 im Mecklenburgischen Staatstheater zu erleben. Geleitet wird die Winterarbeitsphase vom Gastdirigenten Florian Erdl, der die Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater Rostock innehat.
Das Landesjugendorchester M-V ist ein Auswahlorchester in Trägerschaft des Landesmusikrates Mecklenburg-Vorpommern, das die besten Nachwuchsmusiker:innen des Landes im Alter von 14 bis 21 Jahren vereint und den talentierten und musikbegeisterten Jugendlichen die Möglichkeit gibt, die großen Werke der Orchesterliteratur zu erarbeiten. Dazu treffen sich die Jugendlichen in den Ferien zweimal im Jahr zu Projektphasen. Um im Landesjugendorchester mitspielen zu dürfen, absolvieren die jungen Künstler:innen ein Probespiel und werden während der Projektphasen von professionellen Orchestermusiker:innen aus unserem Bundesland angeleitet und unterstützt.
Tickets sind an der Abendkasse des Mecklenburgischen Staatstheaters, im Theater-Service Neustrelitz und im Vorverkauf erhältlich.
Thomas Naedler, Susanne Bliemel und Dr. Florian Ostrop (von links). Foto: Stiftung Mecklenburg
Im Jahr ihres 50. Jubiläums vergibt die Stiftung Mecklenburg zwei gleichrangige Preise für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes. Am gestrigen Mittwochabend erhielt die Lehrerin, Moderatorin und Autorin Susanne Bliemel aus Banzkow einen der beiden Preise in Schwerin verliehen. Den passenden Rahmen hierfür bildete das von der Preisträgerin gemeinsam mit Thomas Naedler selbst entwickelte neue plattdeutsche Programm „Blink un Blank“.
Susanne Bliemel trägt seit Jahrzehnten mit viel Fantasie, Kreativität und freundlicher Beharrlichkeit dazu bei, das Plattdeutsche als lebendige Sprache zu pflegen – mit ihren Übersetzungen des Virtuellen Landesmuseums MV und der „Abrafaxe“ ebenso wie auch als Lehrerin, Weiterbildungsfachkraft, Radiomoderatorin und Buchautorin. Damit stärke sie in erheblichem Maße regionale Identität in Mecklenburg-Vorpommern, sagte der Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, Dr. Florian Ostrop, bei der Übergabe des Preises.
Bettina Martin (Zweite von rechts) im Gespräch mit den Neustrelitzern. Fotos: Neal McQueen
Der gesammelte Ausdruck des Bürgerwillen in Sachen Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz (Strelitzius berichtete) hat heute die Adressatin in Schwerin erreicht. Stellvertretend für Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich Kulturministerin Bettina Martin trotz Kabinettssitzung die Zeit genommen, die gut 9.500 Unterschriften entgegen zu nehmen und mit den Vertretern des Theaterfördervereins und der Publikumsinitiative, darunter auch Neustrelitzer Stadtvertreter bzw. Kreistagsabgeordnete der Seenplatte, zu sprechen.
Dabei wurde seitens der Ministerin Regierung betont, dass man nach Lösungen suche. Andererseits machten die Unterstützer der Deutschen Tanzkompanie deutlich, dass es so schnell wie möglich substanzielle Hilfen brauche um die Leistungsfähigkeit der DTK zu erhalten. Weiteres Sparen bedeute Auszehren.
Am Abend sind Vertreter der Publikumsinitiative auch vor dem Kulturausschuss der Neustrelitzer Stadtvertretung aufgetreten und haben über den Sachstand rund um die Deutsche Tanzkompanie berichtet.
Die Deutsche Post DHL Group hat in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns heute offiziell den Pakettransport via Paketbahn gestartet. Ab sofort werden auf der neuen Sonder-Linie im Citybereich werktäglich rund 450 DHL-Paketsendungen transportiert. Die Zusatzfahrt startet um 11.17 Uhr am Betriebshof Haselholz und stoppt an den Haltestellen Kieler Straße, Platz der Freiheit und Hegelstraße. Fahrgäste sind nicht an Bord.
An den Haltestellen werden die Sendungen auf Packstationen verteilt. Mit diesem smarten Konzept werden Emissionen eingespart und Verkehre im Innenstadtbereich reduziert. Die Anlieferung der Sendungen am Betriebshof erfolgt CO2-neutral per ökostrom-betriebenem StreetScooter.