Im Februar 2026 präsentiert sich das Landesjugendorchester M-V erneut mit einem außergewöhnlichen, hochromantischen Programm: In seiner Winterarbeitsphase erarbeitet es unter der Leitung von Annalena Hoesel die Ouvertüre Nr. 2 der Mecklenburgerin Emilie Mayer. Es folgt La Légende des ours der hierzulande noch wenig bekannten französischen Komponistin Marie Jaëll. Als Solistin für diese »Bärenlieder« konnte die Sopranistin Myriam Anna Dewald gewonnen werden. Nach der Pause erklingt die berühmte Sinfonie Nr. 5 von Pjotr I. Tschaikowski.
Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hat heute in Ludwigslust an einer Podiumsdiskussion der Deutschen Bahn zum Start der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg – Berlin teilgenommen. Der Bund und die Deutsche Bahn führen auf dem sogenannten Hochleistungskorridor im Zeitraum vom 1. August 2025 bis zum 30. April 2026 umfassende Sanierungsarbeiten an Schienen, Weichen, Bahnhöfen und Stellwerken in M-V und weiteren Bundesländern durch. Die Strecke sowie unter anderem die Zulaufstrecken Schwerin – Hagenow und Schwerin – Ludwigslust werden dafür vollständig gesperrt.
In mehreren Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sind am heutigen Montag Bombendrohungen per E-Mail eingegangen. Insgesamt waren bislang sieben Schulen aus den Schulämtern Rostock, Stralsund, Schwerin, Ludwigslust von derartigen Drohschreiben betroffen.
„Seit den Morgenstunden gingen in den Schulen Drohungen per E-Mail ein – bei allen war das gleiche Schema zu erkennen: ähnlich lautende Drohungen vom gleichen Absender. Die zuständigen Polizeien wurden umgehend von den Schulleitungen informiert und Sicherheitsmaßnahmen konnten durch unsere Beamtinnen und Beamten schnell umgesetzt werden. Eine Schule in Ludwigslust wurde am Morgen vorsorglich durch die Polizei evakuiert. In allen Fällen konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Ein ähnliches Muster hat sich bereits vor fast einem Jahr abgespielt“, sagte Landesinnenminister Christian Pegel. Der Unterricht konnte nach der Entwarnung in der betroffenen Schule fortgesetzt werden.
Susanne Pahlke und Horst Conradt mit der Urkunde gestern Abend.
Zum 22. Mal in Folge wurde das Fabrik.Kino 1 gestern Abend auf Vorschlag der Kinoprogrammpreisjury „für das besonders gute Jahresfilmprogramm 2022“ als eines von drei Kinos in MV ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahm Kulturstaatsministerin Claudia Roth vor. I
In der Stadthalle in Ludwigslust erklärte Roth, an die KinomacherInnen gerichtet, u.a.: „Kinos und Verleihunternehmen sind wesentliche Säulen unserer reichen Kulturlandschaft. Besonders die Preisträger des heutigen Abends stehen für den kulturell wertvollen Film abseits der großen Blockbustermaschinerie. Vor allem der Arthousefilm braucht solche Verleiherinnen und Programmkinobetreiber, die sich mit Leidenschaft und Risikobereitschaft für das Kino als experimentelles Filmkunstlabor einsetzen, als Kulturort der Begegnung und als Impulsgeber für neue gesellschaftliche Debatten.“
An der gut besuchten Preisverleihung in Ludwigslust nahmen Kinoleiter Horst Conradt und seine Mitarbeiterin Susanne Pahlke teil und brachten die begehrte Urkunde mit nach Neustrelitz. Die aufmunternden Worte der Ministerin – und nicht zuletzt die damit verbundene Prämie von 7.500 € – sind dem Team in der Alten Kachelofenfabrik natürlich Ansporn, weiterhin konsequent ein Filmkunst-Programm anzubieten. „Auch wir im Fabrik.Kino in Neustrelitz werden weiterhin unseren bedeutenden Beitrag zum lokalen Kulturangebot leisten“, erklärte Horst Conradt.