Zum 24. Mal in Folge wurde das Fabrik.Kino 1 am Freitagabend im traditionsreichen Kino Schauburg in Karlsruhe auf Vorschlag der Kinoprogrammpreisjury „für das besonders gute Jahresfilmprogramm 2024“ als eines von zwei Kinos in MV (neben dem LUNA Filmheater in Ludwigslust) ausgezeichnet. Der Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, erklärte, an die PreisträgerInnen gerichtet, u.a.: „Ihr Glaube an die Kraft der Filmkunst und an die einzigartige Magie des Kinoerlebnisses hält die deutsche und europäische Filmkultur lebendig – Tag für Tag, Vorstellung für Vorstellung.“
Das Fabrik.Kino 1 nach seiner Renovierung mit Geschäftsführer Martin Geyer und Mitarbeiterin Susanne Schwarz.Foto: basiskulturfabrik gmbh
Nachdem ein Filmklub seit 1993 das „FABRIKKINO“ mit jeweils drei oder vier Vorstellungen pro Woche in der alten Schlosserei in Neustrelitz betrieben hatte, wurde am 19. Mai 2000 zusätzlich ein täglich spielendes Programmkino im Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik in Neustrelitz eröffnet. Also auf den Tag genau vor 25 Jahren.
Die Kinoverantwortlichen der Alten Kachelofenfabrik Neutrelitz freuen sich, mitteilen zu können, dass die Renovierung des Fabrik.Kinos 1 erfolgreich abgeschlossen wurde. Dabei sind insbesondere die Modernisierungen im Kino 1 hervorzuheben. Ende der vergangenen Woche haben bereits die ersten Kinobesucher’innen die neuen Stühle erprobt und ihnen einen hervorragenden Sitzkomfort bescheinigt.
„Unser Filmpublikum wünschte sich einen verbesserten Sitzkomfort, um mehr Freude an den Vorführungen zu haben, und wir sind stolz darauf, unseren Besuchern nun diese Verbesserung bieten zu können“, kommentieren der Kinoleiter des Fabrik.Kinos, Horst Conradt, der Geschäftsführer der Basiskulturfabrik GmbH, Martin Geyer und die Organisatorin des Kinderkinoprogramms, Susanne Schwarz, die Neuerungen in einer gemeinsamen Presseinformation.
Der Stummfilm „True Heart Susie“ von David W. Griffith, USA 1919, wird am 15. Februar um 19.30 im Neustrelitzer Fabrik.Kino 1 mit der Live-Musikbegleitung von Alexander Kraut, Berlin, zur Aufführung gebracht.
Die junge Susie liebt den Nachbarsjungen William. Ohne sein Wissen finanziert sie seine Ausbildung mit ihrer eigenen Hände Arbeit und opfert damit ihr eigenes Glück. Denn als William es bis zum Priester bringt, muss Susie als einfaches Mädchen vom Land erkennen, dass der kultivierte Mann für sie unerreichbar geworden ist. William heiratet die hedonistische Bettina. Da hilft es nichts, dass Susie weiß, dass Bettina William gar nicht liebt und sich heimlich mit ihrem Liebhaber trifft. Allein, weil sie so friedliebend und uneigennützig ist, schweigt sie. Erst als die Tante der Frau dem Geliebten reinen Wein einschenkt, kommt er zur Besinnung.
Den französischen Animationsfilm „Der kleine Nick erzählt vom Glück“ gibt es in der Reihe „Abenteuer Kinderkino“ alle kleinen und großen Filmfans und ihre Familien am Sonntag, 29. September, und Dienstag, 1. Oktober, jeweils um 15.30 Uhr im Fabrik.Kino 1 der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz zu sehen.
Ein Café im Paris der 50er Jahre: Irgendwo zwischen Montmartre und Saint-Germain-des-Prés beugen sich der Zeichner Jean-Jacques Sempé und der Comicautor René Goscinny über ein weißes Blatt Papier und erwecken einen schelmischen, liebenswerten Jungen zum Leben: Der kleine Nick geht zur Schule, findet Freunde, entdeckt Mädchen, fährt in die Ferien – sprich, er lebt eine fröhliche und glückliche Kindheit. Während dieser kurzen, unterhaltsamen Abenteuer stiehlt sich der neugierige kleine Junge immer wieder in die Studios seiner Schöpfer. Bei Goscinny sitzt die kleine Figur mal auf der Tastatur der Schreibmaschine oder an der Schulter und fragt unbeschwert nach dessen Leben, bei Sempé spricht der kleine Nick von der entstehenden Zeichnung aus mit seinem Erfinder. Sempé und Goscinny erzählen ihm die berührende Geschichte ihrer Freundschaft und der eigenen Kindheit voller Hoffnungen und Träume. „Ein unwiderstehlich warmherziges Vergnügen“ (Screen International)
Das „Abenteuer Kinderkino“ startet jeweils dienstags und sonntags um 15.30 Uhr im Fabrik.Kino 1 der Alten Kachelofenfabrik: spannende, witzige und sorgsam ausgesuchte Kinderfilmklassiker, Animationsfilme, Mitmach-Kinderkino, Kurzfilme u.v.m. Der Eintritt kostet sonntags 6 € und dienstags (Kinotag) nur 5 € p.P. Infos zu den Filmen hier im Blog außen bzw. unter den Nachrichten sowie unter
Kleine und große Filmfans und ihre Familien sind ganz herzlich zum „Abenteuer Kinderkino“ immer jeweils dienstags und sonntags um 15.30 Uhr in das Fabrik.Kino 1 der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz eingeladen. Wie der Programmtitel schon verrät, erwartet das Publikum spannende, witzige und sorgsam ausgesuchte Kinderfilmklassiker, Animationsfilme, Mitmach-Kinderkino, Kurzfilme u.v.m.
Passend zur laufenden Fußballeuropameisterschaft, beginnt das Abenteuer ab 7. Juli mit dem Film „Zu weit weg – Aber Freunde für immer“. Ein Film über Fußball und die wunderbare Freundschaft zwischen Ben und Tarig. Auf eine Blumenfee und einen Steintroll können sich auch die jüngsten Kinder ab 5 Jahren ab 14. Juli freuen, wenn diese beiden in dem dänischen Kinderfilm „Rosa und der Steintroll“ auf ereignisreiche Weise lernen an sich selbst zu glauben.
Zum Beginn der Sommerferien und damit verbunden die Vorfreude auf eine unbeschwerte Sommerzeit, startet ab 21. Juli der Film „Meine wunderbare Woche mit Tess“. Ein tolles Sommerkino für die ganze Familie! Ab 28. Juli steht der mehrfach preisgekrönte und absolut sehenswerte Animationsfilm „Robot Dreams“ auf dem Programm.
Der in Neustrelitz gedrehte Film „Blonder Tango“ von Lothar Warnecke wird am 25. Oktober um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik aufgeführt – mit anschließendem Gespräch mit Zeitzeugen. Der Inhalt des Films „Blonder Tango“ beruht auf einer wahren Begebenheit: Der Chilene Rogelio musste nach dem Putsch in Chile 1973 seine Heimat verlassen. Als junger chilenischer Emigrant lebt er bereits seit fünf Jahren in der DDR, ohne Aussicht, in seine Heimat zurückkehren zu können. Er findet zwar als Beleuchter Arbeit an einem Theater, fühlt sich dort aber trotz der Anteilnahme seiner Kollegen einsam. Er wird von der Inspizientin Luise geliebt, kann diese Liebe aber nicht erwidern. Sein Traum ist die Soubrette Cornelia. So schwärmt er in seinen Briefen der Mutter in Chile von seiner rundum perfekten Lebenssituation vor und verstrickt sich damit immer mehr in Lebenslügen.
Susanne Pahlke und Horst Conradt mit der Urkunde gestern Abend.
Zum 22. Mal in Folge wurde das Fabrik.Kino 1 gestern Abend auf Vorschlag der Kinoprogrammpreisjury „für das besonders gute Jahresfilmprogramm 2022“ als eines von drei Kinos in MV ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahm Kulturstaatsministerin Claudia Roth vor. I
In der Stadthalle in Ludwigslust erklärte Roth, an die KinomacherInnen gerichtet, u.a.: „Kinos und Verleihunternehmen sind wesentliche Säulen unserer reichen Kulturlandschaft. Besonders die Preisträger des heutigen Abends stehen für den kulturell wertvollen Film abseits der großen Blockbustermaschinerie. Vor allem der Arthousefilm braucht solche Verleiherinnen und Programmkinobetreiber, die sich mit Leidenschaft und Risikobereitschaft für das Kino als experimentelles Filmkunstlabor einsetzen, als Kulturort der Begegnung und als Impulsgeber für neue gesellschaftliche Debatten.“
An der gut besuchten Preisverleihung in Ludwigslust nahmen Kinoleiter Horst Conradt und seine Mitarbeiterin Susanne Pahlke teil und brachten die begehrte Urkunde mit nach Neustrelitz. Die aufmunternden Worte der Ministerin – und nicht zuletzt die damit verbundene Prämie von 7.500 € – sind dem Team in der Alten Kachelofenfabrik natürlich Ansporn, weiterhin konsequent ein Filmkunst-Programm anzubieten. „Auch wir im Fabrik.Kino in Neustrelitz werden weiterhin unseren bedeutenden Beitrag zum lokalen Kulturangebot leisten“, erklärte Horst Conradt.