Dr. Wolfgang Blank (links) übergibt die Bescheide an Thomas Müller.
Mit Zuwendungsbescheiden für die Modernisierung des Müritzeums in Waren (Strelitzius berichtete) und mehrerer Radwege war Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, am Montag zu Gast bei Landrat Thomas Müller.
„Über die Förderung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern freuen wir uns sehr“ sagte Thomas Müller. „Das Müritzeum ist ein Besuchermagnet unseres Landkreises und soll es weiterhin bleiben. Dafür sind Investitionen notwendig. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits das neu gestaltete Foyer einweihen konnten, widmen wir uns im kommenden Jahr unter anderem der Modernisierung der Aquarien.“
Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute Zuwendungsbescheide für die Infrastruktur in der Mecklenburgischen Seenplatte übergeben. Das Land unterstützt damit zentrale Projekte zur Stärkung des Tourismus sowie zur Verbesserung der Rad- und Straßenverkehrsinfrastruktur in der Region.
Die Tiefgarage Marktplatz in Neubrandenburg bleibt bis einschließlich 12. Oktober aufgrund umfangreicher Bauarbeiten vollständig geschlossen. Im Zuge der Maßnahme werden die bestehende Parkierungs-, Video- und Netzwerktechnik modernisiert. Zusätzlich erfolgen Malerarbeiten sowie die Erneuerung der Fahrbahnmarkierungen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Tiefgarage auf ein ticketloses System mit automatischer Kennzeichenerkennung umgestellt. Die Bezahlung ist dann neben Bargeld auch bargeldlos mit EC- und Kreditkarten sowie digitalen Wallets wie Apple Pay oder Google Pay möglich.
Den einen oder anderen Wesenberger hat doch die Neugier gepikt, was wohl mit dem Wohnblock in der Lindenstraße 17 a-c passiert, der sich in eine Baustelle verwandelt hat. Strelitzius hat bei Bürgermeister Steffen Rißmann angefragt, der hat die nötigen Informationen bei der Wohnungsgesellschaft eingeholt, hier die Antwort:
Die Kinoverantwortlichen der Alten Kachelofenfabrik Neutrelitz freuen sich, mitteilen zu können, dass die Renovierung des Fabrik.Kinos 1 erfolgreich abgeschlossen wurde. Dabei sind insbesondere die Modernisierungen im Kino 1 hervorzuheben. Ende der vergangenen Woche haben bereits die ersten Kinobesucher’innen die neuen Stühle erprobt und ihnen einen hervorragenden Sitzkomfort bescheinigt.
„Unser Filmpublikum wünschte sich einen verbesserten Sitzkomfort, um mehr Freude an den Vorführungen zu haben, und wir sind stolz darauf, unseren Besuchern nun diese Verbesserung bieten zu können“, kommentieren der Kinoleiter des Fabrik.Kinos, Horst Conradt, der Geschäftsführer der Basiskulturfabrik GmbH, Martin Geyer und die Organisatorin des Kinderkinoprogramms, Susanne Schwarz, die Neuerungen in einer gemeinsamen Presseinformation.
Es gibt so Termine für den Blogger, da geht ihm das Herz auf. Wie heute Vormittag zur feierlichen Eröffnung der von Grund auf modernisierten Bibliothek der Grundschule Sandberg in Neustrelitz. Das Werk vieler fleißiger Hände und großzügiger Förderer ist absolut vorzeigbar und erntete nach dem Banddurchschneiden bei Schülern wie Gästen viel Bewunderung.
Stephan Bunge, Dirk Rautmann, Thomas Müller und Torsten Grahn (von links) mit Mitarbeiterinnen der Mobilitätszentrale am Busbahnhof Neubrandenburg. Foto: LK MSE
Nach ihrem Umbau und der Modernisierung wurde die Mobilitätszentrale der MVVG am Busbahnhof in Neubrandenburg heute feierlich wiedereröffnet. Durch die Umbaumaßnahmen wurden zwei zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, wodurch insgesamt vier Plätze zur persönlichen und telefonischen Beratung der Fahrgäste zur Verfügung stehen. Für die Gäste, aber auch die Angestellten, ist eine offene und freundliche Beratungsstelle mit moderner und zeitgemäßer Ausstattung entstanden.
Thomas Müller, zweiter Stellvertreter des Landrats, wertet die Modernisierung der Mobilitätszentrale als Teil der Daseinsvorsorge: „Der ÖPNV spielt in unserem Landkreis eine große Rolle. Es ist wichtig, gleiche Lebensbedingungen für alle zu schaffen und den Menschen auf den Dörfern die Möglichkeit zu geben, schnell und unkompliziert die nächste Stadt zu erreichen.“
Dirk Rautmann (links), Amtsleiter Zentrale Dienste/Schulverwaltung, Schulleiterin Birgit Köpnick und der stellvertretende Landrat Arne Kröger befüllten die Zeitkapsel mit Grüßen der Auszubildenden, einem USB-Stick sowie einem Grußwort des Landkreises. Foto: LK MSE
Mit dem Befüllen einer Zeitkapsel, die in frühestens 70 Jahren geöffnet werden soll, wurde am gestrigen Montag die Modernisierung der Außenstelle des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums (RBB) Müritz in Malchin begonnen. Für rund 6,5 Millionen Euro sollen die teils mehrere Jahrzehnte alten Gebäudeteile grundlegend überarbeitet werden, eine Zuwendung in Höhe von vier Millionen Euro wurde vom Landesförderinstitut M-V in Aussicht gestellt. Hintergrund für die Maßnahme ist auch das erwartete höhere Schüleraufkommen in den kommenden Jahren.
Im Zuge der Erneuerung der Gebäude sollen unter anderem eine barrierefreie Mensa, die Neugestaltung der Sanitärbereiche und die umfassende Umgestaltung der Außenanlagen umgesetzt werden. Digitale Klassenzimmer und eine moderne Lehrfleischerei und Lehrküche werden deutliche Verbesserungen der Lernbedingungen für die rund 250 Auszubildenden schaffen. Die Modernisierung erfolgt nach Anforderungen der Schulbaurichtlinie unter der Maßgabe der Barrierefreiheit, sowie unter Einhaltung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).
Schulleiterin Birgit Köpnick würdigte in ihrer Begrüßung das fortwährende Engagement des Landkreises als Schulträger für das RBB Müritz: „Das gemeinsame, konstruktive Vorgehen so wie hier – das ist nicht in jedem Landkreis üblich.“ Der Verwaltung seien die immense Strahlkraft und die Auswirkungen der so wichtigen Schnittstelle zwischen Ausbildung und regionaler Wirtschaft auf Landkreis und darüber hinweg bewusst, so der stellvertretende Landrat Arne Kröger in seinem Grußwort: „Die Schaffung einer guten und modernen Lernumgebung hat für uns auch etwas mit Wertschätzung und Respekt zu tun.“
Am heutigen Tag hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Förderzusage in Höhe von 1.755.416 Euro für den Umbau und die Modernisierung der Obermaschinerie der Bühne im Landestheater Neustrelitz erteilt. Das Theater ist Hauptspielstätte der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg und Neustrelitz (TOG) und zugleich eines der vier Mehrspartentheater in Mecklenburg-Vorpommern.
Mit dem 2021 aufgelegten Förderprogramm „KulturInvest“ unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt die infrastrukturelle Modernisierung kultureller Einrichtungen, Objekte und Kulturdenkmäler von gesamtstaatlicher Relevanz. Die Auswahl der Projekte und die Mittelverteilung in diesem politisch entschiedenen Förderprogramm erfolgt nach einer Vorsortierung durch die Abgeordneten des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag. Direkt gewählte Abgeordnete in den Wahlkreisen können dem Ausschuss Projekte zur Auswahl vorschlagen.
Johannes Arlt
Johannes Arlt, MdB aus Neustrelitz, hat die TOG bei der Antragstellung begleitet und beraten. „Ich bin wahnsinnig glücklich über die erfolgreiche Bewerbung des Theaters. Neustrelitz ist die kleinste Stadt in Deutschland mit einem Drei-Sparten-Theater. Die Kulturlandschaft mit diesem herausragenden Bestandteil ist für eine Kommune dieser Größe ein ganz besonderer und einzigartiger Schatz, den ich bewahren will.“
Nach mehr als drei Jahren der Modernisierung wird die Neubrandenburger Stadthalle am 9. September wiedereröffnet. Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg lädt zu einer öffentlichen Besichtigung zwischen 15 und 17 Uhr in die Parkstraße 1 ein.
Der auffällige Bau von Ulrich Müther ist in den vergangenen Jahren aufwändig und denkmalgerecht saniert worden. Müther wurde durch mehr als 70 Betonbauten und Hyparschalen-Konstruktionen im In- und Ausland bekannt. Hyparschalen sind dünne Betonkonstruktionen, die große Spannweiten erlauben. Von Müther stammen unter anderem der Warnemünder „Teepott“, die Kuppel eines Planetariums in Berlin, ein Seerosen-Café in Potsdam und eine bekannte Wasserrettungsstation in Binz. Zum Schuljahresbeginn wird die Halle zunächst wieder für den Vereins- und Schulsport genutzt – ab 2024 finden dann auch wieder Veranstaltungen statt.
Die Besichtigung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.