Anna Doss und Henry Tesch waren auf den Besuch von Strelitzius gut vorbereitet.
Ob es ein Alleinstellungsmerkmal ist, wird schwer zu recherchieren sein Auf jeden Fall dürfte es extrem selten sein, dass ein kommunales Wohnungsunternehmen ein Bahnhofsgebäude kauft und ihm zu einer neuen Bestimmung verhilft. In Mirow gibt es genau dieses Projekt, und sollte es erfolgreich umgesetzt werden, könnte von ihm eine Vorbildwirkung für andere Städte ausgehen. Denn leer stehende, vor sich hin gammelnde Bahnhofsgebäude gibt es landauf, landab etliche: Schandflecke in Wesenberg, in Stavenhagen, in Altstrelitz…
Stephan Bunge, Dirk Rautmann, Thomas Müller und Torsten Grahn (von links) mit Mitarbeiterinnen der Mobilitätszentrale am Busbahnhof Neubrandenburg. Foto: LK MSE
Nach ihrem Umbau und der Modernisierung wurde die Mobilitätszentrale der MVVG am Busbahnhof in Neubrandenburg heute feierlich wiedereröffnet. Durch die Umbaumaßnahmen wurden zwei zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, wodurch insgesamt vier Plätze zur persönlichen und telefonischen Beratung der Fahrgäste zur Verfügung stehen. Für die Gäste, aber auch die Angestellten, ist eine offene und freundliche Beratungsstelle mit moderner und zeitgemäßer Ausstattung entstanden.
Thomas Müller, zweiter Stellvertreter des Landrats, wertet die Modernisierung der Mobilitätszentrale als Teil der Daseinsvorsorge: „Der ÖPNV spielt in unserem Landkreis eine große Rolle. Es ist wichtig, gleiche Lebensbedingungen für alle zu schaffen und den Menschen auf den Dörfern die Möglichkeit zu geben, schnell und unkompliziert die nächste Stadt zu erreichen.“
Weihnachtsgeschenk vom Bund: Das Untere Schloss in Mirow kann umgebaut werden.
Zwei bislang nicht finanzierbare städtebauliche Projekte im Land werden nun möglich: der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes „Unteres Schloss“ in Mirow und die Sanierung des Stallspeichers „Schlosshof 4“ in Penkun. Möglich wird dies, weil das Bundesbauministerium dem Land Mecklenburg-Vorpommern jetzt zusätzliche Bundesfinanzhilfen von 2,145 Millionen Euro zugeteilt hat.
„Ich freue mich sehr, dass wir diese beiden Projekte nun stemmen können, denn es handelt sich um zwei Bauten, die das Gesicht der beiden Städte prägen, sie sind denkmalgeschützt und städtebaulich bedeutsam. Mit diesen Mitteln können je 60 Prozent der Gesamtkosten bestritten werden – 1,2 Millionen Euro in Mirow und 945.000 Euro in Penkun – den Rest bringen die Kommunen selbst oder aus Drittmitteln auf. Ich hoffe, dass die Baumaßnahmen bald starten können“, so Bauminister Christian Pegel.
Das flächendeckende ILSE Rufbus-Angebot im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird von den Fahrgästen sehr gut angenommen und genutzt. Um den steigenden Auftragszahlen Rechnung zu tragen und die Bearbeitung abzusichern, werden zwei zusätzliche Arbeitsplätze in der Mobilitätszentrale am Busbahnhof in Neubrandenburg geschaffen. Aufgrund der Umbauarbeiten bleibt die Mobilitätszentrale vom 18. Oktober um 14 Uhr bis zum 28. Oktober um 10 Uhr geschlossen.
In diesem Zeitraum können die Fahrkarten für die MVVG in den Bussen der MVVG gekauft werden. Fahrkarten für den Neubrandenburger Stadtbusverkehr gibt es in den Bussen der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe und im neu.sw-Kundenbüro im Marien-Carrée am Marktplatz sowie in den Fahrscheinagenturen im Vogelviertel und in der Oststadt.
Telefonisch ist die Mobilitätszentrale in der Umbauzeit für alle Fragen sowie für Buchungsanfragen für den ILSE Bus weiterhin wie gewohnt in der Zeit von 6 bis 17 Uhr unter: 0395 – 35176350 erreichbar.
Die Erdgastankstelle der Stadtwerke Neustrelitz in Neubrandenburg wird umgebaut. Vom 15. bis zum 25. April ist sie deshalb nicht in Betrieb, teilt der Versorger mit
Die Nachfrage ist in der Vergangenheit besonders bei Lkw-Fahrern gestiegen. Die Anlage in der Ihlenfelder Straße 138 wurde 2015 eingeweiht. Damals richtete sich das Angebot vor allem an Pkw-Fahrer. Jetzt wird mehr Speicher benötigt, um auch die großen Tanks im Lkw füllen zu können.
Alternativ steht die Erdgastankstelle in der Woldegker Chaussee 4 in Neustrelitz zur Verfügung.
Das Müritzeum in Waren kündigt umfassende Modernisierungsarbeiten im Empfangsbereich an, die das beliebte Natur-Erlebnis-Zentrum am Herrensee in neuem Glanz erstrahlen lassen. Dabei wird es weiterhin täglich geöffnet haben. Die Umbauarbeiten zielen darauf ab, das Foyer und den Empfangsbereich moderner und funktionaler zu gestalten, um den Gästen zukünftig ein noch ansprechenderes Erlebnis beim Besuch des Müritzeums zu bieten. Auch der Shop-Bereich wird mehr Platz einnehmen und übersichtlicher eingerichtet, um Besuchenden eine noch vielfältigere Auswahl an Souvenirs und regionalen Produkten zu bieten. Ebenfalls werden Informations-Stelen und Lounge-Möbel zum Verweilen und Planen von Ausflügen und Exkursionen in die Mecklenburgische-Seenplatte einladen. Diesen Service leistet das Müritzeum als Welcome-Center für die Region. Die Maßnahmen zur Modernisierung und Umgestaltung werden vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte koordiniert.
Ab 8. April gehen Handwerkerinnen und Handwerker statt Besucherinnen und Besucher im Foyer des Hauses der 1000 Seen ein und aus, während der Empfangsraum für die Gäste umgestaltet wird. Trotz dieser Veränderungen bleibt das Müritzeum während der Bauarbeiten weiterhin geöffnet – täglich von 10 bis 19 Uhr. Der Eingang für die Besuchenden wird dann vorübergehend über das Haus der Sammlungen in der Friedensstraße erfolgen. Bereits vor der Eröffnung des Hauses der 1000 Seen im August 2007 befand sich der Eingang des Müritzeums im Haus der Sammlungen, das bereits seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, vor allem Einheimischen, als Müritz-Museum bekannt ist.
Die Planungen und Entwürfe für die Umbauten des Empfangsbereichs stammen von der renommierten Warener Firma Ocean Architects, die mit der Modernisierung des Foyers frischen Wind in das Müritzeum bringt. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind, wird auch der Haupteingang wieder über das Haus der 1000 Seen genutzt werden.
Am heutigen Tag hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Förderzusage in Höhe von 1.755.416 Euro für den Umbau und die Modernisierung der Obermaschinerie der Bühne im Landestheater Neustrelitz erteilt. Das Theater ist Hauptspielstätte der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg und Neustrelitz (TOG) und zugleich eines der vier Mehrspartentheater in Mecklenburg-Vorpommern.
Mit dem 2021 aufgelegten Förderprogramm „KulturInvest“ unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt die infrastrukturelle Modernisierung kultureller Einrichtungen, Objekte und Kulturdenkmäler von gesamtstaatlicher Relevanz. Die Auswahl der Projekte und die Mittelverteilung in diesem politisch entschiedenen Förderprogramm erfolgt nach einer Vorsortierung durch die Abgeordneten des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag. Direkt gewählte Abgeordnete in den Wahlkreisen können dem Ausschuss Projekte zur Auswahl vorschlagen.
Johannes Arlt
Johannes Arlt, MdB aus Neustrelitz, hat die TOG bei der Antragstellung begleitet und beraten. „Ich bin wahnsinnig glücklich über die erfolgreiche Bewerbung des Theaters. Neustrelitz ist die kleinste Stadt in Deutschland mit einem Drei-Sparten-Theater. Die Kulturlandschaft mit diesem herausragenden Bestandteil ist für eine Kommune dieser Größe ein ganz besonderer und einzigartiger Schatz, den ich bewahren will.“