Schlagwörter
Ausbau, Müritzeum, Mecklenburgische Seenplatte, Modernisierung, Neubrandenburg, Tollensesee-Radrundweg, Waren
Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute Zuwendungsbescheide für die Infrastruktur in der Mecklenburgischen Seenplatte übergeben. Das Land unterstützt damit zentrale Projekte zur Stärkung des Tourismus sowie zur Verbesserung der Rad- und Straßenverkehrsinfrastruktur in der Region.
Aushängeschild der Seenplatte
„Das Müritzeum ist ein touristisches Aushängeschild der Mecklenburgischen Seenplatte. Mit der Förderung sichern wir seine Weiterentwicklung und stärken die Region als attraktive Destination für Gäste aus dem In- und Ausland. Davon profitieren der Tourismus, die heimische Wirtschaft und die Beschäftigung vor Ort gleichermaßen“, sagte Minister Dr. Blank.
Für die Neugestaltung und Modernisierung des Müritzeums Waren erhält der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eine Zuwendung in Höhe von rund 3,136 Millionen Euro. Die Gesamtausgaben des Vorhabens belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro.
Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gemäß der Infrastrukturrichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Ziel des Vorhabens ist die Errichtung, Modernisierung und Erweiterung öffentlicher touristischer Einrichtungen sowie die weitere touristische Erschließung des Geländes.
Schritt hin zu moderner Mobilität
„Mit dem Ausbau des Tollensesee-Radrundwegs schaffen wir eine sichere und leistungsfähige Verbindung für den Alltagsradverkehr. Damit machen wir einen wichtigen Schritt hin zu moderner Mobilität, schaffen attraktive Verkehrswege für Einheimische und Gäste und verbessern die Lebensqualität für die Menschen vor Ort“, so Minister Dr. Blank.
Das Land fördert den Ausbau des Tollensesee-Radrundwegs im Abschnitt von der Stadtgrenze Neubrandenburg bis zum Augustabad (Nemerower Holz) mit rund 818.000 Euro. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen rund 1,09 Millionen Euro.
Der rund 2.000 Meter lange Abschnitt wird mit einer Breite von 2,5 bis 3 Metern ausgebaut. Die Maßnahme ist von hoher Bedeutung, da sie die einzige direkte Verbindung zwischen Klein Nemerow und Neubrandenburg darstellt. Die Förderung erfolgt mit Mitteln des Bundes gemäß der Radverkehrsinfrastrukturförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern (RadFörderRL MV) über das Sonderprogramm „Stadt und Land“.
