Wirtschafts- und Infrastrukturminister Dr. Wolfgang Blank hat heute in Neustrelitz und Penzlin Förderankündigungen für zwei Feuerwehrgerätehäuser übergeben. Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Strelitz-Alt in Neustrelitz stellt das Land bis zu 960.000 Euro in Aussicht. Für die Erweiterung und den Umbau des Gebäudes der Freiwilligen Feuerwehr Penzlin sind bis zu 750.000 Euro vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem Großen Feuerwehrgerätehaus-Programm (GFP) des Landes.
Der Schmale Luzin im Naturpark Feldberger Seenlandschaft
Mit der Übergabe von zwei Zuweisungsschreiben an den Naturpark Flusslandschaft Peenetal sowie an den Naturpark Feldberger Seenlandschaft tätigte Minister Dr. Till Backhaus heute eine Investition in den Ausbau der touristischen Infrastruktur entlang des 2021 eröffneten Naturparkweges. Dieser verbindet auf rund 900 Kilometern Länge alle sieben Naturparks in Mecklenburg-Vorpommern sowie das UNESCO Biosphärenreservat Schaalsee und den Müritz-Nationalpark.
Antragsformulare für Schüler (BAföG) und Meister (AFBG) sind über das Schulverwaltungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte erhältlich. Schülerinnen und Schüler, die nach der Schule beabsichtigen, eine schulische Ausbildung zu beginnen bzw. bereits eine Ausbildung absolvieren, werden gebeten, Neu- bzw. Wiederholungsanträge für das Schuljahr 2026/2027 ab sofort beim Amt für Ausbildungsförderung abzufordern. BAföG-Anträge müssen auf den vorgeschriebenen Formblättern oder digital über das neue Portal www.bafoeg-digital.de gestellt werden.
Historische Werbemotive sind in der neuen Ausstellung in der Sparkasse zu sehen. Susanne Schön, Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, freut sich im Jubiläumsjahr besonders, diese in Neustrelitz zeigen zu können. Foto: C. Biermann
Im Rahmen ihres 200. Jubiläums lädt die Sparkasse Mecklenburg‑Strelitz noch bis zum 20. Mai alle Neustrelitzer und Gäste der Stadt in eine historische Ausstellung in die Neustrelitzer Hauptgeschäftsstelle ein. Unter dem Titel „Wir sind die Sparkasse – Eine Traditionsmarke im Wandel der Zeit“ illustrieren historische Werbemotive anschaulich den einstigen Zeitgeist und die Entwicklung der Sparkassen‑Marke, die in verschiedenen Farbkombinationen beim Deutschen Patent‑ und Markenamt eingetragen ist.
Geburtsstunde der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz war eine für die damalige Zeit revolutionäre wie simple Idee, die für das Haus selbst, die Region und die Menschen hier zu einer Erfolgsgeschichte geworden ist. Es ging darum, den Sparwillen der Bevölkerung anzuregen, um für schlechte Zeiten vorzusorgen. Eine vertrauenswürdige Institution sollte für die sichere und gut verzinste Verwahrung der Gelder sorgen. 1826 fiel die Entscheidung, diesen Gedanken Wirklichkeit werden zu lassen.
Axel Chudy, Henry Tesch, Max Schmidt sowie Andreas Franz (von links) in Mirow bei der Beratung zur Budgetverteilung für die Projektumsetzung in der Kleinseenplatte.
Nachdem der Kreistag des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte dem Abschluss der Verwaltungsvereinbarung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern zugestimmt hat, sind nun die finanziellen Mittel aus dem MV-Plan 2035 offiziell übergeben worden. Damit beginnt die konkrete Umsetzungsphase in den Gemeinden des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte. Im Rahmen eines Abstimmungsgesprächs in Mirow berieten Bürgermeister und Amtsvorsteher Henry Tesch, Axel Chudy, Leiter des Amtes für Finanzen des Landkreises, Projektleiter Max Schmidt sowie Kämmerer Andreas Franz über die nächsten Schritte.
Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute an die Gemeinde Möllenhagen eine Förderankündigung in Höhe von bis zu 900.000 Euro für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Lehsten übergeben. „Unsere Feuerwehren brauchen gute Rahmenbedingungen für ihren Einsatz im Brand- und Katastrophenschutz. Moderne Gerätehäuser tragen entscheidend dazu bei“, so Staatssekretärin Jesse. „So stärken wir die Feuerwehren in unserem Land, das Ehrenamt vor Ort und den ländlichen Raum insgesamt.“
Susanne Schön, Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz und Steffen Winkel, Mitglied des Vorstandes, freuen sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Jubiläumsjahr.
Stark vor Ort: Seit 200 Jahren ist die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz der erste Ansprechpartner für die Menschen in der Region, wenn es um finanzielle Belange geht. Die Geschichte des Hauses begann mit einer für die damalige Zeit revolutionären wie simplen Idee, die für die Sparkasse selbst, die Region und die Menschen hier zu einer Erfolgsgeschichte geworden ist. Es ging darum, den Sparwillen der Bevölkerung anzuregen, damit diese über einen Notgroschen für schlechte Zeiten verfügen könne. Das war 1826 die Geburtsstunde der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Eine vertrauenswürdige Institution sollte für die sichere und gut verzinste Verwahrung der Gelder sorgen. Das tat die Sparkasse und trug diese große Verantwortung auch in schwierigen Zeiten. Sie hielt politischen Umbrüchen, Wirtschaftskrisen, Währungsreformen, Krieg, Inflation und nicht zuletzt auch Turbulenzen am Finanzmarkt stand.
Heute zählt die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu den größten Arbeitgebern in der Region. Sie ist ein moderner Ausbildungsbetrieb und verfügt als Universalbank über ein breit gefächertes Angebot für Privat- und Firmenkunden. Neben der Kundenbetreuung über sichere digitale Kanäle kümmern sich 120 Beschäftigte an den acht zentralen Standorten im Geschäftsgebiet um die professionelle und individuell auf die Kundenwünsche abgestimmte Beratung in allen finanziellen Fragen. „200 Jahre Sparkasse – das ist Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Wir bieten innovative Finanzlösungen und bleiben dennoch immer das, was wir sind: Ein verlässlicher Partner unserer Kunden vor Ort, deren Zufriedenheit für uns an erster Stelle steht,“ sagt Susanne Schön, die Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz.
So sehen Sieger aus: Bodo Hollnagel (links), Wertpapierexperte der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, prämierte die Sieger des Planspiel Börse im Geschäftsgebiet der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Foto: C. Siebken
Beim Planspiel Börse sind die Würfel vor wenigen Wochen gefallen. Die Sieger des europaweit ausgetragenen Börsenwettstreits der Sparkassen für Schüler und Studierende stehen fest. Zehn Wochen lang erlebten diese das Auf und Ab an den Aktienmärkten Europas. Ziel war es, ein fiktives Startkapital von 50.000 Euro mit gezielten An- und Verkäufen gewinnbringend einzusetzen. Beim Planspiel Börse wird Wissensvermittlung zum spannenden Erlebnis. Es trägt dazu bei, finanzielle Zusammenhänge nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern durch eigenes Handeln unmittelbar zu erfahren und das praxisnah und ohne finanzielles Risiko.
Aus den Schulen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz nahmen 84 Schülerinnen und Schüler teil, die in insgesamt 29 Gruppen spielten. Davon bildeten sich am Gymnasium Carolinum in Neustrelitz 26 Gruppen, zwei gab es an der Hans-Fallada-Schule Feldberg und eine an der Regionalen Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ in Woldegk.
Jana Stegemann, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Wesenberg, Steffen Rißmann, Christian Pegel und die Leitende Verwaltungsbeamtin der Kleinseenplatte, Elke Feldmann (von links) bei der Übergabe der Änderungsbescheide im Amt in Mirow.
Mit der jüngsten Zuweisung von Landesmitteln zur Ablösung von Altverbindlichkeiten (Strelitzius berichtete) steigert sich unter anderen Begünstigten auch die Liquidität der Wesenberger Wohnungsgesellschaft. Darauf macht Bürgermeister Steffen Rißmann aufmerksam. In Wesenberg sollen diese freien Mittel in neu zu schaffenden kommunalen Wohnraum investiert werden. Insbesondere soll im kommenden Jahr mit dem Bau eines Hauses mit neun barrierefreien Wohneinheiten am Quassower Weg gegenüber der Physiotherapie begonnen werden (Bilder unten).
Bau- und Innenminister Christian Pegel hat für zehn Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Zuwendungsbescheide zur Ablösung von Wohnungsbaualtschulden übergeben. Insgesamt betrug die Altschuldenhilfe für Waren (Müritz), Malchin, Mirow, Wesenberg, Hohen Wangelin, Grabowhöfe, Möllenbeck, Blankensee, Carpin, Grünow mehr als 8,4 Millionen Euro. Die Mittel dienen der weiteren Ablösung von Wohnungsbaualtschulden aus der DDR-Zeit, die viele Kommunen und kommunale Wohnungsunternehmen auch mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer belasten.