Am kommenden Sonntag, den 17. Mai, lädt der Wesenberger Bürgermeister Steffen Rißmann zu einer weiteren Bürgersprechstunde ins brenn:werk ein. In der Lesestube, Bahnhofstr. 18 in Wesenberg, steht er Einwohnerinnen und Einwohnern von 15 bis 16.30 Uhr für Fragen und Anliegen zur Verfügung.
Jana Stegemann, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Wesenberg, Steffen Rißmann, Christian Pegel und die Leitende Verwaltungsbeamtin der Kleinseenplatte, Elke Feldmann (von links) bei der Übergabe der Änderungsbescheide im Amt in Mirow.
Mit der jüngsten Zuweisung von Landesmitteln zur Ablösung von Altverbindlichkeiten (Strelitzius berichtete) steigert sich unter anderen Begünstigten auch die Liquidität der Wesenberger Wohnungsgesellschaft. Darauf macht Bürgermeister Steffen Rißmann aufmerksam. In Wesenberg sollen diese freien Mittel in neu zu schaffenden kommunalen Wohnraum investiert werden. Insbesondere soll im kommenden Jahr mit dem Bau eines Hauses mit neun barrierefreien Wohneinheiten am Quassower Weg gegenüber der Physiotherapie begonnen werden (Bilder unten).
Am kommenden Sonntag, dem 7. Dezember, lädt der Wesenberger Bürgermeister Steffen Rißmann zur ersten Bürgersprechstunde im Brenn:werk ein. In der Lesestube, Bahnhofstr. 18, in Wesenberg steht er Einwohnerinnen und Einwohnern von 15 bis 16.30 Uhr für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Eine vorherige Anmeldung zu dem Termin ist nicht erforderlich.
Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann hatte auf der jüngsten Stadtvertretung hinsichtlich der Kommunalfinanzen keine guten Nachrichten. Wird das Finanzausgleichsgesez MV 2026 nicht modifiziert, so erhält die Woblitzstadt im kommenden Jahr 300.000 Euro weniger an Zuweisungen durch das Land.
Und das bei explodierenden Kosten unter anderem im Kita-Bereich. Hier muss Wesenberg bereits im laufenden Jahr überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von rund 31.000 Euro verkraften. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kitakosten um rund 45.600 Euro gestiegen. Die Steigerung im Vergleich 2020/2025 beträgt sage und schreibe 53 Prozent. Und eine weiteres Anwachsen der Kitakosten 2026 ist laut Rißmann nicht auszuschließen.
„Bei gleichbleibenden Haushaltsansätzen des Jahres 2025 wären rein rechnerisch keine freiwilligen Leistungen mehr in 2026 möglich“, so das Wesenberger Stadtoberhaupt. „Dementsprechend wird die Haushaltsaufstellung für das kommenden Jahr eine große Herausforderung darstellen. In Hinblick auf die Entwicklung der politischen Strömungen in unserer Gesellschaft ist dieser Ansatz der Landesregierung sehr bedenklich und Bürgern vor Ort nicht vermittelbar. Dies schwächt merklich die Resilienz der Gemeinschaft, denn Demokratie basiert auf Vertrauen!“
Vorlage „Hundebadestellen“ beschlossen
Im Beschlussteil der Sitzung ist die Vorlage „Hundebadestellen“ (Strelitzius berichtete) durchgegangen. Im Bereich des Weißen Sees soll der Zugang zum Hundebadeplatz zusätzlich über einen eingezäunten Korridor erfolgen, um Konflikte zwischen Hunde und Badegästen im Strandbadbereich auszuschließen.
Auf einen überquellenden Altkleider-Container am Wesenberger Sandhof hat mein Leser Dietmar Richter aufmerksam gemacht. Der Anblick am Stadteingang der Woblitzstadt aus Richtung Wustrow kommend sei alles andere als schön. Auch viele Leute, die auf den Friedhof gehen, schüttelten mit dem Kopf über diesen Missstand.
Wesenbergs Stadtvertreter haben sich auf ihrer gestrigen Sitzung mit der Sanierung der Zirtower Dorfstraße beschäftigt. Mit einem Durchführungsbeschluss wird der Bauverwaltung des Amtes Meckenburgische Kleinseenplatte die Umsetzung des Vorhabens ermöglicht. Das Straßenbauamt Neustrelitz führt bekanntlich derzeit Asphaltierungsarbeiten an der B 198 durch. In diesem Zuge soll versucht werden, mit der bauausführenden Firma auch eine Lösung für die Ortslage Zirtow zu finden. Die Stadtvertretung Wesenberg stimmte einstimmig der Beschlussvorlage zur Durchführung von Asphaltarbeiten in Zirtow im Zuge des Ausbaues der B 198 zu. Die Kosten für die vorgeschlagene Lösung belaufen sich auf ca. 98.000 Euro.
Den einen oder anderen wird es vielleicht auch interessieren, was da am Woblitz-Radweg unweit der Havelberge errichtet wird. Im Campingpark wusste man nicht Bescheid, Schulterzucken auch bei den Userinern. Ich habe die Nachfrage an Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann weitergereicht, der weiß im Revier immer Bescheid. Die Telekom errichtet an besagtem Platz im Lückenschluss einen Mobilfunkmast, so die wie gewohnt schnelle Antwort des Oberhaupts der Woblitzstadt. Besten Dank!
Steffen Rißmann (links) und Martin Linke vor dem Funktionsgebäude im Wesenberger Waldstadion.
Am Dienstag war Bürgermeister Steffen Rißmann zu Besuch beim SV Union Wesenberg. Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Martin Linke wurde dabei über viele Themen gesprochen, welche den Verein betreffen. Im Mittelpunkt standen Instandhaltung und Weiterentwicklung der stadteigenen Sportstätten Waldstadion, Kanugelände, Kegelbahn. Dazu gibt es Projekte, so zur Sanierung und zum Ausbau des Funktionsgebäudes im Stadion, die der Verein nur gemeinsam mit der Stadt und ihrer Abgeordneten realisieren kann. Martin Linke stellte heraus, dass der Wesenberger Regiehof maßgeblich die Unterhaltung der Sportanlagen unterstützt. Dafür sei den Mitarbeitern zu danken.
Steffen Rißmann sicherte zu, dass die Wesenberger Stadtvertretung sich auch in Zukunft für die Belange des Wesenberger Vereinssports einsetzen und bestmöglich die anstehenden Herausforderungen angehen werde. Auch hierfür dankte Martin Linke im Namen des Vereins.
Die Wesenberger Stadtvertreter haben auf ihrer jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 1/24 „Wördeland“ gefasst. Besichtigt ist seitens der Kommune, weitere Flächen als Wohnbaustandorte zum Erwerb anzubieten. Zwischen den Holländer Baracken und dem Regiehof sollen deshalb neue Areale parzelliert und erschlossen werden. „In diesem Zusammenhang werden vorhandene Gewerbeflächen mit überplant. Dies steht im Kontext mit der Weiterentwicklung der Flächen auf der gegenüberliegende Seite der Bahntrasse, Alte Brennerei und zweite Reihe der Lindenstraße – ehemals Hausummern 17 d bis 17f“, teilt mir Bürgermeister Steffen Rißmann mit.
Für den Neubau und die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes Wesenberg (Hafen) sind Planungsleistungen mit einem Umfang von rund 328.644 Euro (brutto) vergeben worden. In einem Fall muss neu ausgeschrieben werden, da im Vergabeverfahren kein geeigneter Bieter verblieben ist. In diesem Jahr soll der wesentliche Teil der Planungen abgeschlossen werden. Das Vorhaben ist mit 3,6 Millionen Euro Volumen die derzeit größte Investitionsmaßnahme der Stadt Wesenberg. Nach Abschluss der Planungen und erfolgreicher Einwerbung von Fördermitteln könnten im folgenden Jahr 2025 die Baumaßnahmen begonnen werden.