Schlagwörter
Bürgermeister, Finanzausgleichsgesetz, Hundebadestellen, Kitakosten, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Rißmann, Wesenberg

Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann hatte auf der jüngsten Stadtvertretung hinsichtlich der Kommunalfinanzen keine guten Nachrichten. Wird das Finanzausgleichsgesez MV 2026 nicht modifiziert, so erhält die Woblitzstadt im kommenden Jahr 300.000 Euro weniger an Zuweisungen durch das Land.
Und das bei explodierenden Kosten unter anderem im Kita-Bereich. Hier muss Wesenberg bereits im laufenden Jahr überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von rund 31.000 Euro verkraften. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kitakosten um rund 45.600 Euro gestiegen. Die Steigerung im Vergleich 2020/2025 beträgt sage und schreibe 53 Prozent. Und eine weiteres Anwachsen der Kitakosten 2026 ist laut Rißmann nicht auszuschließen.
„Bei gleichbleibenden Haushaltsansätzen des Jahres 2025 wären rein rechnerisch keine freiwilligen Leistungen mehr in 2026 möglich“, so das Wesenberger Stadtoberhaupt. „Dementsprechend wird die Haushaltsaufstellung für das kommenden Jahr eine große Herausforderung darstellen. In Hinblick auf die Entwicklung der politischen Strömungen in unserer Gesellschaft ist dieser Ansatz der Landesregierung sehr bedenklich und Bürgern vor Ort nicht vermittelbar. Dies schwächt merklich die Resilienz der Gemeinschaft, denn Demokratie basiert auf Vertrauen!“
Vorlage „Hundebadestellen“ beschlossen
Im Beschlussteil der Sitzung ist die Vorlage „Hundebadestellen“ (Strelitzius berichtete) durchgegangen. Im Bereich des Weißen Sees soll der Zugang zum Hundebadeplatz zusätzlich über einen eingezäunten Korridor erfolgen, um Konflikte zwischen Hunde und Badegästen im Strandbadbereich auszuschließen.