Unter dem Motto: „Erntedank – Ab aufs Land!“ Lädt die Kirchengemeinde Strelitzer Land an den kommenden drei Sonntagen herzlich ein. Begonnen wird an diesem Sonntag, den 27. September, um 14.30 Uhr in der Kirche Groß Quassow. Anschließend gibt es eine Kaffeetafel und Volksliedersingen bei Familie Maaß.
Am 2. Oktober um 9.30 Uhr findet eine Andacht mit der KiTa Marienkäfer in der Stadtkirche Neustrelitz statt, auch Erwachsene können gern dazukommen.
Am Sonntag den 4. Oktober ist Erntedankgottesdienst mit anschließender Kaffeetafel in der Kirche Fürstensee. In der Stadtkirche Neustrelitz ist an diesem Sonntag kein Gottesdienst.
Den Abschluss macht die Kirche Zierke: Dort ist am Sonntag, den 11. Oktober, um 14 Uhr Gottesdienst. Zu allen Gottesdiensten sind Erntegaben, Blumen und Lebensmittelspenden herzlich willkommen. Diese werden dann an die Neustrelitzer Tafel weitergeleitet.
Die Neustrelitzer Stadtverwaltung steht mit Wasser offensichtlich auf Kriegsfuß. Nach der blamablen Erklärung, warum auch an diesem ersten August-Wochenende die Brunnen auf dem Markt und vor der Orangerie nicht sprudeln, hier schweigt des Sängers Höflichkeit, gibt es nun eine weitere Fragwürdigkeit zu bloggen. Die am Fürstenseer See im Mai 2025 nach langem Hickhack mit dem Neustrelitzer Bürgermeister eingeweihte Steganlage, Kosten mehr 160.000 Euro, ist zur Saison mangels Wassertiefe gesperrt. Was für erheblichen Ärger bei Einheimischen wie Badegästen sorgt. Stadtoberhaupt Andreas Grund hatte sich, das war ihm seinerzeit nicht peinlich, am traditionellen Banddurchschneiden beteiligt (Strelitzius berichtete).
Dr. Wolfgang Blank (links) übergibt die Bescheide an Thomas Müller.
Mit Zuwendungsbescheiden für die Modernisierung des Müritzeums in Waren (Strelitzius berichtete) und mehrerer Radwege war Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, am Montag zu Gast bei Landrat Thomas Müller.
„Über die Förderung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern freuen wir uns sehr“ sagte Thomas Müller. „Das Müritzeum ist ein Besuchermagnet unseres Landkreises und soll es weiterhin bleiben. Dafür sind Investitionen notwendig. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits das neu gestaltete Foyer einweihen konnten, widmen wir uns im kommenden Jahr unter anderem der Modernisierung der Aquarien.“
CDU/FDP-Fraktionschef Andreas Petters, Max Odebrecht, Baudezernent Nico Ruhmer, Beate Lehmbeck vom Ortschaftsrat Fürstensee und Bürgermeister Andreas Grund (von links) eröffnen den neuen Badesteg in Fürstensee.
In Fürstensee ist heute nach langem Tauziehen der neue Badesteg seiner Bestimmung übergeben worden. Am Freitag erfolgt die Übergabe des neuen Stegs in Klein Trebbow. „Ich wünsche allen eine schöne und sichere Badesaison, viel Spaß beim Schwimmen und Entspannen, und bitte passt gut auf euch auf, wenn Ihr die Stege nutzt“, so Stadtpräsident Max Odebrecht nach der heutigen Eröffnung.
Beginn der Baumaßnahmen in Fürstensee. Foto: Dr. Thomas Fiß
Vor einigen Jahren wurden aus Sicherheitsbedenken die Badestege u.a. am Kluger See in Klein Trebbow bzw. Fürstenseer See in Fürstensee abgebaut – sehr zum Missfallen der Einwohnerinnen und Einwohner. Der Abbau führte zu intensiven (politischen) Diskussionen, so dass im Rahmen der Lösungsfindung bis zum Ersatzneubau provisorische Badeplattformen errichtet wurden.
Die Stadtwerke Neustrelitz setzen ihre Wasserleitungen instand. Damit die Auswirkungen für die Kunden so gering wie möglich sind, erfolgen die Arbeiten am kommenden Mittwoch (9. Oktober) am späten Abend. In der Zeit von 22.30 Uhr bis voraussichtlich 0 Uhr wird in Fürstensee das Wasser abgestellt.
Die Wasserversorgung wird auch in der Fürstenberger Straße, Bauhof, Koppelweg und in der Fürstenseer Landstraße für diese Zeit unterbrochen.
Einst hatte Fürstensee vor den Toren der Residenzstadt Neustrelitz mit der „Goldenen Wiege“ eine nicht nur von Einheimischen geschätzte Gaststätte. Jetzt geht es in der Lindenstraße 7 so ganz anders zu. Veterinärin Dr. Regina Kolbatz hat im Dorf unter dieser Adresse eine eigene Praxis für Groß- und Kleintiere eröffnet, neben beispielsweise Hunden und Katzen auch für stattlichere Patienten, Pferde und Rinder. Wo im Saal in früheren Jahren das Tanzbein geschwungen wurde, sind jetzt Operationen an der Tagesordnung. Gleich nebenan ist das Labor, das aufwändige Einholen von Befunden außer Haus kann also minimiert werden. Zwei Behandlungsräume, Aufwachbereich, sogar an eine Apotheke ist gedacht.
Große Herausforderung
Rund neun Jahre lang hat der Umbau des Objektes gedauert. Das war eine große Herausforderung für die Berufstätige. Immer hatte die 36-Jährige aber ihren handwerklich versierten Mann zur Seite, dem sie unendlich dankbar ist. Nun war endlich alles perfekt für den beruflichen Neustart. Und der passt genau in den Kalender. Kollege Dr. Torsten Hummel aus Neustrelitz wird Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Dessen Patienten „erbt“ Regina Kolbatz.
Dr. Regina Kolbatz (links) und Mitarbeiterin Marie-Elisa Dittrich haben einen guten Draht zueinander.
Einst hatte Fürstensee vor den Toren der Residenzstadt Neustrelitz mit der „Goldenen Wiege“ eine nicht nur von Einheimischen geschätzte Gaststätte. Jetzt geht es in der Lindenstraße 7 so ganz anders zu. Veterinärin Dr. Regina Kolbatz hat im Dorf unter dieser Adresse eine eigene Praxis für Groß- und Kleintiere eröffnet, neben beispielsweise Hunden und Katzen auch für stattlichere Patienten, Pferde und Rinder. Wo im Saal in früheren Jahren das Tanzbein geschwungen wurde, sind jetzt Operationen an der Tagesordnung. Gleich nebenan ist das Labor, das aufwändige Einholen von Befunden außer Haus kann also minimiert werden. Zwei Behandlungsräume, Aufwachbereich, sogar an eine Apotheke ist gedacht.
Große Herausforderung
Rund neun Jahre lang hat der Umbau des Objektes gedauert. Das war eine große Herausforderung für die Berufstätige. Immer hatte die 36-Jährige aber ihren handwerklich versierten Mann zur Seite, dem sie unendlich dankbar ist. Nun war endlich alles perfekt für den beruflichen Neustart. Und der passt genau in den Kalender. Kollege Dr. Torsten Hummel aus Neustrelitz wird Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Dessen Patienten „erbt“ Regina Kolbatz.
Die Tierärztin hat sich auch schon ihre Strategie zurechtgelegt. Sie bietet Terminsprechstunden nach telefonischer Vereinbarung an, auch mit Rücksicht auf die Tiere, denen Wartezeiten erfahrungsgemäß nicht gut bekämen. Und das erleichtere auch ihr das Arbeiten. Natürlich ist sie für Notfälle ebenfalls erreichbar. Übriges werden Pferde und Rinder natürlich nicht in der Praxis vorstellig. Da ist die Tierärztin mobil und kommt direkt in den Stall. Was ihr besondere Freude macht? Tatsächlich die Zahnbehandlung bei Pferden. Es sei doch schön, wenn die wieder gut kauen könnten! Und Trächtigkeitsuntersuchungen mag die Tiermedizinerin auch. Neues Leben…
In Hannover Tiermedizin studiert
Dr. Regina Kolbatz, Mutter von drei Kindern, hat bis 2013 an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover Tiermedizin studiert und im 2018 promoviert. In einer Praxis an der Ostsee hat sie ihr berufliches Debüt gegeben. Weitere Stationen waren die Pferdeklinik Demmin und eine Tierarztpraxis in Penzlin. Nun also hat sie sich freigeschwommen und wagt die Selbstständigkeit. Begleitet wird sie dabei von der Tiermedizinischen Fachangestellten Marie-Elisa Dittrich. Die beiden Frauen haben bereits in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet.