Schlagwörter
Lindenstraße, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Modernisierung, Plattenbau, Sanierung, Wesenberg, Wohnqualität

Den einen oder anderen Wesenberger hat doch die Neugier gepikt, was wohl mit dem Wohnblock in der Lindenstraße 17 a-c passiert, der sich in eine Baustelle verwandelt hat. Strelitzius hat bei Bürgermeister Steffen Rißmann angefragt, der hat die nötigen Informationen bei der Wohnungsgesellschaft eingeholt, hier die Antwort:
Der „jüngste“ Block der Wohnungsgesellschaft Wesenberg mbH ist nunmehr schon mehr als 30 Jahre alt. Der Block mit 32 Wohnungeinheiten (WE) ist voll vermietet, und so soll es auch in Zukunft sein. Entsprechend dem Alter, gab es erste Probleme mit der Dacheindeckung. Dies wurde zum Anlass genommen, sich grundsätzlich mit dem Gebäude zu befassen. „Bei der Entscheidungsfindung spielten energetische Aspekte sowie die Erhöhung der Wohnqualität eine Rolle“, so der Bürgermeister. Es wurden eine Fassadendämmung angebracht sowie Balkone und die innere Glasfaserverkabelung installiert. Außerdem erfolgten eine neue Dacheindeckung nebst neuer Grundkonstruktion. Abschließend erhält das Gebäude eine neue Farbgebung, korrespondierend mit der demnächst in der Nachbarschaft entstehenden KiTa.
Aber auch im Umfeld des Gebäudes wird einiges neu entstehen. So wird der Zugang zum Block in Zukunft barrierefrei sein. Das Gesamtvorhaben wird im Oktober abgeschlossen sein. Die Investitionssumme beläuft sich auf ca. 975.000 €, darunter ein zinsloser Kredit in Höhe von 573.000 Euro, zur Verfügung gestellt vom Landesförderinstitut MV. Im kommenden Jahr 2026 werden Feuerwehrzufahrt und Feuerwehraufstellfläche für die neue Drehleiter geschaffen. Danach wird das Areal Lindenstraße 19 bis zu einer weiteren Bebauung als Grünfläche angelegt.