Empfang im Rathaus, ohne die polnische Delegation, die später angereist war, durch Bürgermeister Andreas Grund (hinten Mitte) und Stadtpräsident Max Odebrecht (links daneben).
Mit einem vielfältigen und hochkarätig besetzten Programm hat die Stadt Neustrelitz gemeinsam mit Gästen aus ihren Partnerstädten 35 Jahre Deutsche Einheit gefeiert. Delegationen aus Rovaniemi (Finnland), Szczecinek (Polen) und Schwäbisch Hall (Deutschland) waren angereist, um gemeinsam mit den Neustrelitzerinnen und Neustrelitzern dieses besondere Jubiläum zu begehen.
Neben den internationalen Gästen waren auch die Stabs- und Fernmeldekompanie der Panzergrenadierbrigade 41 sowie der Verein StädteBANDE e.V. vertreten, der seit vielen Jahren die städtepartnerschaftliche Arbeit in Neustrelitz aktiv unterstützt.
Mit einem festlichen Konzert in der Konzertkirche hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am heutigen Freitag, 3. Oktober, den 35. Jahrestag der Deutschen Einheit begangen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur folgten der Einladung.
Vom 2. bis 5. Oktober 2025 begeht die Residenzstadt Neustrelitz den 35. Jahrestag der Deutschen Einheit mit einem besonderen Programm. Dazu werden Delegationen aus den Partnerstädten Schwäbisch Hall, Szczecinek (Polen) und Rovaniemi (Finnland) sowie die Stabs- und Fernmeldekompanie Panzergrenadierbrigade 41 erwartet
Am heutigen Tag der Deutschen Einheit hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zum traditionellen Festkonzert in die Konzertkirche Neubrandenburg geladen. Rund 800 Gäste kamen der Einladung nach und erlebten die Neubrandenburger Philharmonie. Unter Leitung ihres Dirigenten und Generalmusikdirektors Daniel Geiss spielte sie Stücke von Mieczysław Weinberg sowie Richard Strauss. Solistin des Abends war die Organistin Ina Stoertzenbach.
Natürlich wird am Freitag in Schwerin auch ein Auszug aus „Der Tod und das Mädchen“ dabei sein. Passend zum 250. Geburtstag des großen Romantikers, erfuhr diese Hommage an Caspar David Friedrich (Choreographie: Lars Scheibner) gerade eine Neueinstudierung durch Vinicius da Silva. Im Landestheater Neustrelitz zu sehen am 1. November.Foto: Theresa Lange
Während heute im nahen Güstrow Kunstnacht gefeiert wird, wird in Berlin der Theaterpreis des Bundes verliehen. Und zwar auch an das Ernst-Barlach-Theater Güstrow, mit dem die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz eine lange und enge Zusammenarbeit verbindet, zuletzt gefestigt durch eine mehrjährige Bundesförderung.
Zur Begründung für die Auszeichnung hieß es, als Gastspielhaus in einer strukturschwachen Region mit politischen Herausforderungen überzeuge das Haus in Güstrow durch die Balance im Programm zwischen Tradition und zeitgenössischer Ausrichtung. Und: Besonders das Engagement und die Zusammenarbeit in den Bereichen Tanz und Zirkus habe die Jury überzeugt. Auch die diesbezüglichen Mitmachangebote bzw. Workshops für Kinder und Jugendliche fielen auf.
„Und so freut man sich bei der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz für Güstrow und ist auch ein bisschen stolz!“, schreibt mir der Geschäftsführende Direktor Marco Zabel. Nach einer beeindruckenden Gala im September reist das Ensemble heute wieder nach Güstrow, wo die Tänzerinnen und Tänzer erneut die Kunstnacht bereichern. Und es stehen weitere spannende Gastspiele in der laufenden Saison an.
Ab heute steht M-V außerdem im Fokus, wenn das zentrale Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Schwerin gefeiert wird. Nicht nur die Bundespolitik, ein ganzes Bundesland präsentiert sich. Und die Deutsche Tanzkompanie – seit vielen Jahren mit Botschafterfunktion für das Land – ist dabei! „Da wo Einheit, Miteinander und auch die Kultur dieses Landes gefeiert werden. Am 4. Oktober, 14 Uhr, zeigt die Deutsche Tanzkompanie open-air auf der Hauptbühne ein abwechslungsreiches Programm, das vom klassischen Pas de deux bis zu kraftvollen Gruppenbildern reicht. Dramatische Szenen, Tanzpoesie, neoklassisches Ballett und „liquide“ Bewegungen treffen auf zeitgenössischen Tanz und mitreißende folkloristische Klänge. Übrigens das einzige große Tanz-Event im Line-Up der Einheitsfeier.
Der Auftritt ist dabei in vielfacher Hinsicht symbolträchtig“, hebt Marco Zabel hervor: Ist die Deutsche Tanzkompanie doch auf Grundlage des Einigungsvertrages, durch Bürgerengagement und aus bzw. in der Verantwortlichkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern entstanden. Sie steht heute für zeitgenössisches Tanztheater mit fester Verwurzelung in der Tradition und ist regelmäßig in Neubrandenburg und Neustrelitz, im Land M-V und bundesweit zu erleben.
Die Hauptsaison im Carwitzer Hans-Fallada-Museum neigt sich langsam dem Ende entgegen, aber nach wie vor ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. So natürlich auch am 3. Oktober, dem „Tag der Deutschen Einheit“, der sehr gut für einen kleinen Feiertagsausflug geeignet ist.
Am besten verbindet man diesen Ausflug mit einem Besuch im Hans-Fallada-Museum Carwitz, um einem der bedeutendsten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts einen kleinen Besuch in seiner Carwitzer „Welteneinsamkeit“ abzustatten. „Entdecken Sie Falladas einstige Lebenswirklichkeit und erfahren Sie Wissenswertes und Spannendes über ein Schriftstellerleben auf dem Lande“, so Museumschef Dr. Stefan Knüppel.
Der Besuch des Museums berechtigt auch zur Besichtigung der derzeitigen Sonderausstellung „Der Traum vom Fernhören“, in der am Beispiel des Senders „Funk-Stunde Berlin“ die wechselvolle Beziehungsgeschichte von Literatur und Rundfunk in den Jahren 1923 bis 1933 erzählt wird.
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit laden der Buchladen „Frau Rilke“ und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz am kommenden Dienstag, den 1. Oktober, um 19 Uhr zu einer besonderen Lesung ein. Der Autor Jens Schöne richtet im Kulturquartier seinen Blick auf das Aufblühen von Erotikshops in Ostdeutschland nach dem Mauerfall. Die Jahre nach dem Ende der DDR waren eine Zeit zwischen Wut und Wunder, der riesigen Hoffnungen sowie kleinen und großen Enttäuschungen, eine Zeit des Zusammen- und Aufbruchs in vielen Lebensbereichen. Aufbruch auch für den Handel mit Erotikartikeln, Pornografie und Sextoys. In der DDR existierte dieses Geschäft offiziell nicht. So blühten nach dem Fall der Mauer Erotikshops allerorten im Osten auf, in ehemaligen Kinderzimmern und Garagen.
Jens Schöne beschreibt anhand der Erfahrungswelten und Lebenswege von Erotikshop-Inhaber*innen Möglichkeiten und Umbrüche in ländlichen Räumen und Kleinstädten im Osten. Die Fotografien von Portraits von Interviewten und Orten, die von den Fotografen Karen Weinert und Thomas Bachler aufgenommen wurden, ergänzen die Geschichten. Garantiert ist ein anderer Blick auf die Deutsche Einheit sowie auf ein intimes Kapitel der Transformationsgeschichte.
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am 3. Oktober um 17 Uhr zum traditionellen Festkonzert in die Konzertkirche ein. Oberbürgermeister Silvio Witt wird die Festrede halten.
Anschließend spielt die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung ihres Dirigenten und Generalmusikdirektors, Daniel Geiss, Stücke von Mieczysław Weinberg sowie Richard Strauss. Solistin des Abends ist der Organistin Ina Stoertzenbach.
Der Vorverkauf der Tickets startet am Freitag, 6. September. Tickets können im Ticketservice im HKB zum Preis von 15 Euro erworben werden. Die Öffnungszeiten des Ticketservice sind Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 16 Uhr.
Die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in Schwerin können trotz der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an der Bahnstrecke Hamburg-Berlin sowohl von Berlin aus als aus Richtung Hamburg kommend per Bahn besucht werden. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen der Landesregierung und dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn Dr. Richard Lutz im Rahmen der auswärtigen Kabinettssitzung in Berlin. Am Gespräch nahmen für die Deutsche Bahn auch der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Gatzer und der Konzernbevollmächtigte für die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Alexander Kaczmarek teil.
Die Bahn kündigte an, dass sie vom 2. bis zum 4. Oktober eine temporäre ICE-Direktverbindung von Berlin nach Schwerin anbieten wird. Der ICE fährt ab Berlin Hauptbahnhof um 6:29 Uhr und um 14:30 Uhr nach Schwerin (Ankunft 9:24 Uhr bzw. 17:37 Uhr). In die Gegenrichtung starten die Züge um 10:20 Uhr und 18:26 Uhr (Ankunft 13:24 Uhr bzw. 21:21 Uhr). Zwischenhalte sind in Neustrelitz, Waren (Müritz), Güstrow und Bützow geplant. Darüber hinaus ist die An- und Abreise von und nach Berlin auch mit Zügen des Regionalverkehrs über Neustrelitz und Güstrow möglich. Die Bahnstrecke von Schwerin über Ludwigslust nach Berlin ist zu dieser Zeit zwischen Ludwigslust und Wittenberge gesperrt. Auf diesem Abschnitt besteht Ersatzverkehr mit Bussen.
Sperrungen tagsüber ausgesetzt
Auf der Bahnstrecke von Hamburg über Büchen nach Schwerin sollen die Streckensperrungen zum Tag der Deutschen Einheit tagsüber ausgesetzt werden, so dass auch aus dieser Richtung eine An- und Abreise per Bahn möglich ist. Die Deutsche Bahn sagte zu, dass der Regionalverkehr (RE 1) auf der gesamten Strecke verkehren kann. DB Fernverkehr bestätigte zudem, dass es auch Fernverkehr auf der Verbindung Hamburg – Schwerin – Rostock – Stralsund – Binz/Greifswald geben wird. Die genauen Zeiten werden noch bekanntgegeben.
Am heutigen Tag der Deutschen Einheit hatte die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zum traditionellen Festkonzert in die Konzertkirche Neubrandenburg geladen. Rund 800 Gäste kamen der Einladung nach und erlebten eines der Highlights des 775. Festjahres.
In seiner Festrede bedankte sich Oberbürgermeister Silvio Witt (Foto oben) für die vielen engagierten Menschen im Jubiläumsjahr Neubrandenburgs und betonte auch im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen die Bedeutung von Werten wie Zusammenhalt, Empathie und Herzlichkeit. Im Anschluss ließ die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Daniel Geiss „Variationen über ein Thema von Haydn op. 56 a“ von Johannes Brahms sowie die Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 „Orgelsinfonie“ von Camille Saint-Saëns erklingen. Solist des Abends war der Organist Dietmar Hiller.
Zu den geladenen Gästen zählten Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtgesellschaft, Sport und Wirtschaft sowie Politik, Medien und Kultur als auch Schulen, Hochschule und Kreismusikschule bis hin zur Bundeswehr und Polizei. Neben Gästen aus Neubrandenburgs Partnerstädten Collegno, Nevers, Villejuif, Koszalin und Flensburg beehrten auch Erik von Malottki, Mitglied des Bundestags, Christian Nawrat, Brigadegeneral der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“, Nils Hoffmann-Ritterbusch, Inspekteur der Landespolizei, und mehrere Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürger der Vier-Tore-Stadt sowie Mitglieder des Landtags, des Kreistags und der Stadtvertretung das Festkonzert.
Unter folgendem Link ist die Rede des Oberbürgermeisters zu finden: