Mit einem festlichen Konzert in der Konzertkirche hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am heutigen Freitag, 3. Oktober, den 35. Jahrestag der Deutschen Einheit begangen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur folgten der Einladung.
Auch das Jugendsinfonieorchester Kon.centus freut sich, wie alle beteiligten jungen KünstlerInnen, auf das Festkonzert in Neubrandenburg.
Zum großen Festkonzert „70 Jahre Musikschule“ laden Schüler und Lehrer der Kreismusikschule Kon.centus alle Musikfreunde der Region am Sonnabend, den 1. März, um 18 Uhr, in die Konzertkirche Neubrandenburg recht herzlich ein. Die für das Festkonzert gegründeten Festival-Strings Kon.centus, das Jugendsinfonieorchester Kon.centus, der Kinderchor kon.core, das Vokalensemble Kon.voci, das große Akkordeonensemble, eine Band der Fachrichtung Rock, Pop, Jazz und verschiedene SolistInnen werden ein interessantes und abwechslungsreiches Programm aus verschiedenen Jahrhunderten gestalten.
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am 3. Oktober um 17 Uhr zum traditionellen Festkonzert in die Konzertkirche ein. Oberbürgermeister Silvio Witt wird die Festrede halten.
Anschließend spielt die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung ihres Dirigenten und Generalmusikdirektors, Daniel Geiss, Stücke von Mieczysław Weinberg sowie Richard Strauss. Solistin des Abends ist der Organistin Ina Stoertzenbach.
Der Vorverkauf der Tickets startet am Freitag, 6. September. Tickets können im Ticketservice im HKB zum Preis von 15 Euro erworben werden. Die Öffnungszeiten des Ticketservice sind Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 16 Uhr.
Das war ein denkwürdiger Nachmittag gestern in Liepen. Gleich zwei gelungene Restaurierungen galt es zu feiern. Beide grenzen angesichts der Kürze der Erneuerungszeit und der erreichten Perfektion an ein Wunder. Die 1888 geweihte Feldstein-Kirche und ihr Umfeld sind saniert worden, und die 1912 eingebaute Grüneberg-Orgel, aufgrund größerer Schäden 40 Jahre nicht spielbar, erklingt wieder.
Dabei hatte sich der Förderverein für Gotteshaus und Instrument erst 2017 begonnen den Mammutaufgaben zu widmen. Nun konnte er Mitglieder, Unterstützer und Sponsoren zu einem festlichen Konzert in die blumengeschmückte Kirche mit anschließendem Sektempfang vor der Tür einladen. Trotz der Kälte drinnen und draußen, in die Herzen kehrte jede Menge Wärme ein. Balsam für die Seele, das habe auch ich so empfunden, der ich das ambitionierte Vorhaben von Beginn an in meinem Blog begleitet habe.
Der neue Vorsitzende des Fördervereins, Torsten Benzin, würdigte, dass das kleine Dorf seinen sozialen und kulturellen Mittelpunkt zurückerhalten habe und hier auch wieder Gottesdienste gefeiert werden können. „Wir haben eine originale Kirche, ein baufälliges Kleinod vorgefunden, an dem wegen seiner Abgeschiedenheit ‚die Segnungen von Modernisierung und Erneuerung‘ vorbeigegangen sind.“ Dank der Tatsache, dass die seinerzeit ortsansässige Heidi Heller gleich nach der Wende für eine Neueindeckung des Daches gesorgt hatte, konnten massive Schäden an der Substanz vermieden werden. Gleichwohl habe es an Mauern, Boden, Fenstern und Gestühl sowie im Außenbereich sehr viel zu tun gegeben. Manches sei gravierender gewesen, als es zunächst aussah.
„Das hat unseren Enthusiasmus aber eher beflügelt als gebremst“, blickte der Vereinsvorsitzende zurück. Es wurden erfolgreich Förderanträge gestellt und durch kulturelle Veranstaltungen zusätzliche Gelder eingeworben, um das Projekt zu stemmen. 2019 hatten die Arbeiten begonnen, begleitet von der Pandemie, Engpässen und explodierenden Kosten. All das habe die 40 Vereinsmitglieder aber nicht entmutigt, sondern sie eher kreativ werden lassen. Trotz unterschiedlichster Motivationen hätten alle an einem Strang gezogen. „Wir haben es geschafft. Nach Abzug der Fachleute haben wir 2023 noch einmal die Ärmel hochgekrempelt und im Ergebnis zum Tag des offenen Denkmals die wiederhergestellte Kirche präsentiert. Wir waren mit vielen Menschen stolz und froh, dieses Baudenkmal wieder so zu erleben“, so Torsten Benzin abschließend. Das große Weihnachtsgeschenk habe dann Orgelbauer Andreas Arnold aus Plau am See folgen lassen. Die Kirche habe ihre Stimme zurückbekommen.
Am heutigen Tag der Deutschen Einheit hatte die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zum traditionellen Festkonzert in die Konzertkirche Neubrandenburg geladen. Rund 800 Gäste kamen der Einladung nach und erlebten eines der Highlights des 775. Festjahres.
In seiner Festrede bedankte sich Oberbürgermeister Silvio Witt (Foto oben) für die vielen engagierten Menschen im Jubiläumsjahr Neubrandenburgs und betonte auch im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen die Bedeutung von Werten wie Zusammenhalt, Empathie und Herzlichkeit. Im Anschluss ließ die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Daniel Geiss „Variationen über ein Thema von Haydn op. 56 a“ von Johannes Brahms sowie die Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 „Orgelsinfonie“ von Camille Saint-Saëns erklingen. Solist des Abends war der Organist Dietmar Hiller.
Zu den geladenen Gästen zählten Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtgesellschaft, Sport und Wirtschaft sowie Politik, Medien und Kultur als auch Schulen, Hochschule und Kreismusikschule bis hin zur Bundeswehr und Polizei. Neben Gästen aus Neubrandenburgs Partnerstädten Collegno, Nevers, Villejuif, Koszalin und Flensburg beehrten auch Erik von Malottki, Mitglied des Bundestags, Christian Nawrat, Brigadegeneral der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“, Nils Hoffmann-Ritterbusch, Inspekteur der Landespolizei, und mehrere Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürger der Vier-Tore-Stadt sowie Mitglieder des Landtags, des Kreistags und der Stadtvertretung das Festkonzert.
Unter folgendem Link ist die Rede des Oberbürgermeisters zu finden:
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am 3. Oktober um 17 Uhr zum traditionellen Festkonzert in die Konzertkirche ein. Oberbürgermeister Silvio Witt wird die Festrede halten, bevor die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Daniel Geiss „Variationen über ein Thema von Haydn op. 56 a“ von Johannes Brahms sowie die Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 „Orgelsinfonie“ von Camille Saint-Saëns erklingen lässt. Solist des Abends ist der Organist Dietmar Hiller.
Ein kleines Kontingent an Restkarten steht noch zur Verfügung. Die Karten können für jeweils 15 Euro in der Tourist Info am Marktplatz 1 im Haus der Kultur und Bildung in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr sowie Sonnabend von 10 bis 16 Uhr erworben werden.
Wer das Event nicht live in der Konzertkirche verfolgen kann, hat auch in diesem Jahr die Möglichkeit, das Konzert am 3. Oktober ab 17 Uhr auf der städtischen Internetseite unter www.neubrandenburg.de zu verfolgen.
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am 3. Oktober um 17 Uhr zum traditionellen Festkonzert in die Konzertkirche ein. Oberbürgermeister Silvio Witt wird die Festrede halten, bevor die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Daniel Geiss „Variationen über ein Thema von Haydn op. 56 a“ von Johannes Brahms sowie die Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 „Orgelsinfonie“ von Camille Saint-Saëns erklingen lässt. Solist des Abends ist der Organist Dietmar Hiller.
Ab Freitag, den 1. September, können Karten im Ticketservice am Marktplatz 1 im Haus der Kultur und Bildung zum Preis von 15 Euro erworben werden. Die Öffnungszeiten des Ticketservice sind Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 16 Uhr.