Im Gebäude des Innenministeriums kam es am Montagnachmittag zu einer kurzzeitigen Rauchentwicklung, ausgelöst durch eine eingeschaltete intern genutzte Herdplatte. Durch den ausgelösten Feueralarm wurde das Gebäude kurzzeitig vollständig evakuiert.
Am gestrigen Sonntag gegen 18.55 Uhr wurde die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte über einen Wohnungsbrand im Reitbahnviertel Neubrandenburg informiert. Durch die eingesetzten Kräfte der Berufsfeuerwehr und des Polizeihauptreviers Neubrandenburg wurde am Einsatzort eine starke Rauchentwicklung aus der 3. Etage eines Mehrfamilienhauses wahrgenommen. Die 14 Kameraden der Feuerwehr begangen umgehend mit den Löscharbeiten.
Nach ersten Erkenntnissen gerieten eine auf der nicht ausgeschalteten Herdplatte befindliche Metallabdeckung sowie ein Wasserkocher in Brand. Der 18-Jährige deutsche Bewohner verletzte sich bei dem Versuch den Brand zu löschen leicht an der rechten Hand und erlitt eine Rauchgasvergiftung. Er wurde mittels Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.
Auf Grund der Rauchentwicklung ist die betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar. Der Schaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.