Mit dem KellaPopChor aus Templin steht am Samstag, dem 30. Mai, um 19 Uhr, ein besonderes Ensemble auf der Bühne der Stadtkirche Neustrelitz. 2023 im „Jugendkella Templin“ gegründet, spielen die 16 Sängerinnen und Sänger, begleitet von einer Live-Band, überwiegend englischsprachige Songs, die sofort ins Ohr und unter die Haut gehen.
Im Rahmen einer Schiffstour haben heute Susanne Henckel, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Eric Oehlmann, Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, und Templins Bürgermeister Detlef Tabbert gemeinsam mit Gästen aus der Region die neu gebaute Schleuse Kannenburg feierlich eröffnet.
Staatssekretärin Susanne Henckel: „Wassersport und Wassertourismus sind ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Räume in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Umso wichtiger ist es, dass die Bauarbeiten abgeschlossen sind. Der Bund hat für die Schleuse Kannenburg ca. 18 Mio. Euro investiert – in die Zukunft, in eine moderne Infrastruktur und in die touristische Weiterentwicklung der Region. “
Rund 7.500 Boote passieren die wassertouristisch wichtige Schleuse Kannenburg am Eingang zu den Templinern Gewässern jährlich. Der Wassertourismus ist damit auch ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor für die Region.
Eric Oehlmann, Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Die neue Schleuse Kannenburg ist ein starkes Signal für die Weiterentwicklung einer sicheren und modernen Wasserstraße. Damit eröffnen wir der Freizeitschifffahrt neue Möglichkeiten und der Region neue Chancen. Zudem digitalisieren wir grundlegend und kontinuierlich unser Schleusenmanagement.“
Die neugebaute Schleuse Kannenburg zwischen Großem Kuhwallsee und Großem Lankensee, Eingangsschleuse der Templiner Gewässer, ist fertig. Mit der letzten baurechtlichen Abnahme kann die Schleuse im Landkreis Uckermark nun wieder in Betrieb genommen werden. Bis zum 30. November täglich von 9.30 bis 18 Uhr wird die Schleuse mit Personal des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oder-Havel besetzt sein und im halbautomatischen Selbstbedienungsbetrieb als Probebetrieb laufen.
Edgar Enderlein, Leiter des Fachbereiches Wasserstraßen: „Aus einer ehemals handbetriebenen und veralteten Schleuse ist jetzt eine halbautomatische fernüberwachte Selbstbedienungsschleuse geworden. Ab der nächsten Sportbootsaison können die Wassersportlerinnen und Wassersportler die Vorteile nutzen.“
Vom 22.12.2017 bis 17.10.2023 wurde die Schleuse Kannenburg, die in den Templiner Gewässern bei Kilometer 3,60 liegt, planmäßig für den Schiffsverkehr gesperrt (Strelitzius berichtete). In dieser Zeit erfolgten die Sicherung der alten Schleuse und die Planung des Ersatzneubaues nach dem aktuellsten Stand der Technik. Nach den abgeschlossenen Genehmigungsverfahren durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr und der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt begann die Ausführung der Baumaßnahme. Der Ersatzneubau der Schleuse ist eine Unterhaltungsmaßnahme des Bundes auf der Grundlage des Wasserstraßengesetzes (WaStrG).
Der Bau erfolgte als Spundwandschleuse mit massiven Schleusenhäuptern und ist als nutzerbediente Schleuse im halbautomatischen Betrieb mit erneuerten Vorhäfen, Schleusenbetriebsgebäude und einer Überführungsanlage ausgestattet. Dieser Schleusenbetrieb ist durch den Einsatz modernster Automatisierungstechnik möglich.
Paddler und Ruderer hatten die geringsten Probleme. Ansonsten soll die geschlossene Schleuse dem Wassertourismus in der zurückliegenden Saison Einbußen in Millionenhöhe beschert haben. Besonders hart betroffen die Mecklenburgische Seenplatte. Foto: WSA Eberswalde
Die Baumaßnahmen an der Schleuse Zaaren bei Templin (Strelitzius berichtete) sind inzwischen so weit fortgeschritten, dass eine Öffnung der Anlage ab dem 7. November um 12 Uhr, dann täglich von 9 bis 15.45 Uhr, für die Schifffahrt möglich sein wird.
Aus heutiger Sicht wird die Schleusenanlage bis voraussichtlich Ende November vom Personal des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Eberswalde manuell bedient werden. Regulär wird die Schleuse Zaaren dann nach der Winterpause zu Beginn der Saison ab April 2020 laut WSA voll automatisiert dauerhaft zur Verfügung stehen.
In dieser Woche haben die bauvorbereitenden Arbeiten für den Ersatzneubau der Schleuse Kannenburg bei Templin begonnen (Strelitzius berichtete). Zur Schaffung einer Arbeitsebene für Baufahrzeuge werden die Schleuse teilverfüllt und die Baustraßen auf dem Schleusengelände angelegt. Die Maßnahmen werden rund zwei Wochen beanspruchen, wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde mitteilt.
Von dieser Fläche aus werden voraussichtlich Mitte Oktober Baugrunderkundungen durchgeführt, die für die Planungen erforderlich sind. Diese werden bis Ende 2019 andauern. Es folgen Kampfmittelsondierungen und gegebenenfalls -bergungen. Die Kosten der Teilverfüllung betragen rund 100.000 Euro und werden vom Bund getragen.
Die Schleuse Zaaren vor Beginn der Bauarbeiten. Foto: WSA Eberswalde
Nach Einbau der Schleusentore, Antriebe und der Elektrik wird die Schleuse Zaaren bei Templin, Obere Havel Wasserstraße, voraussichtlich Anfang November 2019 für rund vier Wochen für einen ersten Probebetrieb geöffnet. In diesem Zeitraum stehen auch die weiteren Schleusen der Oberen Havel Wasserstraße und Müritz Havel Wasserstraße für eine Passage zwischen Müritz und Berlin zur Verfügung.
Der genaue Zeitraum und die täglichen Öffnungszeiten werden im Laufe des Septembers bekanntgegeben, heißt es vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde. Die endgültige Verkehrsfreigabe im automatisierten, das heißt selbstbedienten Betrieb wird Anfang April 2020 stattfinden.
Die Schleuse Zaaren konnte bis zum Ende der Saison 2019 leider nicht mehr in Betrieb gehen. Infolge eines plötzlich aufgetretenen Baugrundproblems mussten am 5. Juli die Bauarbeiten am Oberhaupt zunächst eingestellt werden. Beim Herausziehen der 16 Meter langen Baugrubenspundbohlen hatte sich das gesamte Oberhaupt aufgrund des Fließsandes um ca. zwei Zentimeter gesetzt (Strelitzius berichtete).
Die Schleuse Zaaren, hier ein Bild vor Beginn der Bauarbeiten, bleibt geschlossen. Foto: WSA Eberswalde
Die Schleuse Zaaren bei Templin (Strelitzius berichtete) kann nach derzeitigem Kenntnisstand bis zum Ende der Saison 2019 leider nicht mehr in Betrieb gehen. Infolge eines plötzlich aufgetretenen Baugrundproblems mussten am 5. Juli die Bauarbeiten am Oberhaupt zunächst eingestellt werden. Beim Herausziehen der 16 Meter langen Baugrubenspundbohlen hat sich das gesamte Oberhaupt aufgrund des Fließsandes um ca. zwei Zentimeter gesetzt.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde hat die Bundesanstalt für Wasserbau, Sachgebiet Baugrunddynamik, hinzugezogen und einen Gutachter beauftragt, um die Ursache feststellen zu lassen und geeignete Maßnahmen zum sicheren Weiterbau festzulegen. Somit kann infolge erforderlicher Messprogramme, Untersuchungen und Gutachten nach derzeitigem Kenntnisstand die Schleuse bis zum Herbst 2019 wahrscheinlich nicht mehr eröffnet werden. Sie bleibt bis auf Weiteres gesperrt und wird spätestens zum 1. April kommenden Jahres, dann aber voll automatisiert zur Selbstbedienung, allen Nutzern wieder zur Verfügung stehen.
Die Bauarbeiten an der Schleuse Zaaren verzögern sich erneut. Foto: WSA
In den letzten Monaten wurden viele Maßnahmen auf der Baustelle der Schleuse Zaaren bei Templin, Obere-Havel-Wasserstraße, umgesetzt, die der Terminsicherung zur Verkehrsfreigabe am 1. August dienen sollten (Strelitzius berichtete). Während der starken Unwetter in den letzten Wochen in Teilen von Brandenburg kam es aber zu einem Blitzeinschlag in das Betonwerk in Templin, welches die Baustelle beliefert. Die komplette Steuerungstechnik wurde dabei zerstört. Die Lieferung von Betonmischungen wurde hierdurch über mehrere Tage unterbrochen, im Umland gibt es leider keine geeignete Ersatzmischanlage.
Darüber hinaus musste die Betonage infolge von Starkregen mehrfach unterbrochen werden, ebenso beeinträchtigen die hohen Lufttemperaturen das Betonieren erheblich. Infolge der Ereignisse und des dadurch erheblich gestörten Bauablaufes hat der Auftragnehmer mitgeteilt, dass der Termin zur Verkehrsfreigabe am 1. August nicht mehr zu halten ist.
Das Café Rad & Kunst“ in Wildau ist einen Zwischenstopp wert.
Bei der Planung unseres Pfingstausfluges habe ich in diesem Jahr auf der Karte wieder mal so meine Kreise gezogen und bin auf einen Bekannten aus Kindertagen gestoßen: den Werbellinsee. Auf dem Weg dorthin und retour sind wir durch die malerische Schorfheide und in Gegenden gekommen, wo wir noch nie waren. Da wohnt man nun am Nationalpark, aber das Biosphärenreservat mit seinen schier unendlichen Wäldern und kristallklaren Seen hat die Holde und meine Wenigkeit trotzdem begeistert. So viel geballte Natur!
Wieder mal ein Fundstück…
Zunächst ging es nach Templin, Begegnung mit einem weiteren Bekannten, auch wenn die gemeinsame Zeit noch nicht so weit zurückliegt. Kaufhaus Nessler, in Neustrelitz verloren, in der Uckermark firmiert es noch. Die Qualität des Angebotes und der Service unverändert, was für ein Verlust, den wir da in Mecklenburg-Strelitz erlitten haben und der bis heute nicht ausgeglichen wurde! Unbedingt zu empfehlen ein Bummel um den malerischen Templiner Markt mit seinen vielen Lädchen und Cafés. Hier scheint die Welt noch in Ordnung.