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Die Bauarbeiten an der Schleuse Zaaren verzögern sich erneut. Foto: WSA

In den letzten Monaten wurden viele Maßnahmen auf der Baustelle der Schleuse Zaaren bei Templin, Obere-Havel-Wasserstraße, umgesetzt, die der Terminsicherung zur Verkehrsfreigabe am 1. August dienen sollten (Strelitzius berichtete). Während der starken Unwetter in den letzten Wochen in Teilen von Brandenburg kam es aber zu einem Blitzeinschlag in das Betonwerk in Templin, welches die Baustelle beliefert. Die komplette Steuerungstechnik wurde dabei zerstört. Die Lieferung von Betonmischungen wurde hierdurch über mehrere Tage unterbrochen, im Umland gibt es leider keine geeignete Ersatzmischanlage.

Darüber hinaus musste die Betonage infolge von Starkregen mehrfach unterbrochen werden, ebenso beeinträchtigen die hohen Lufttemperaturen das Betonieren erheblich. Infolge der Ereignisse und des dadurch erheblich gestörten Bauablaufes hat der Auftragnehmer mitgeteilt, dass der Termin zur Verkehrsfreigabe am 1. August nicht mehr zu halten ist.

Amtsleiter Peter Münch vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde bedauert dies außerordentlich: „Wir werden schnellstmöglich einen neuen Termin in Absprache mit unserem Auftragnehmer bekanntgeben.“

Dennoch sind die Müritz, die Mecklenburgische Seenplatte und die Nordbrandenburgischen Gewässer, von den Rheinsberger Gewässern bis nach Fürstenberg inklusive Lychener Gewässer, weiter von Norden erreichbar. Von Berlin kommend, ist das Fahrtgebiet der Havel bis Zehdenick erreichbar. Ruppiner Gewässer, Finowkanal und Werbellinsee stellen weitere Ausweichreviere dar.