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Die Schleuse Zaaren, hier ein Bild vor Beginn der Bauarbeiten, bleibt geschlossen. Foto: WSA Eberswalde

Die Schleuse Zaaren bei Templin (Strelitzius berichtete) kann nach derzeitigem Kenntnisstand bis zum Ende der Saison 2019 leider nicht mehr in Betrieb gehen. Infolge eines plötzlich aufgetretenen Baugrundproblems mussten am 5. Juli die Bauarbeiten am Oberhaupt zunächst eingestellt werden. Beim Herausziehen der 16 Meter langen Baugrubenspundbohlen hat sich das gesamte Oberhaupt aufgrund des Fließsandes um ca. zwei Zentimeter gesetzt.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde hat die Bundesanstalt für Wasserbau, Sachgebiet Baugrunddynamik, hinzugezogen und einen Gutachter beauftragt, um die Ursache feststellen zu lassen und geeignete Maßnahmen zum sicheren Weiterbau festzulegen. Somit kann infolge erforderlicher Messprogramme, Untersuchungen und Gutachten nach derzeitigem Kenntnisstand die Schleuse bis zum Herbst 2019 wahrscheinlich nicht mehr eröffnet werden. Sie bleibt bis auf Weiteres gesperrt und wird spätestens zum 1. April kommenden Jahres, dann aber voll automatisiert zur Selbstbedienung, allen Nutzern wieder zur Verfügung stehen.