Schlagwörter

, , , , ,

2019 war durch Abriss in der Lindenstraße ein Baufeld entstanden. Hier soll neben kleinteiligen Wohnhäusern auch die neue Kita entstehen.

Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann wird der Stadtvertretung einen Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer weiteren Kita in der Woblitzstadt vorlegen, um die Meinung der Abgeordneten zu dem Vorhaben einzuholen. Die ISBW gGmbH, die bereits in Neustrelitz in der Glambecker Straße die Kita SpielZeiT betreibt, will als Träger der Wesenberger Einrichtung fungieren.

In der Lindenstraße hinter dem Plattenbau 17 a bis c ist auch ein entsprechendes Baufeld gefunden. Das Vorhaben beeinträchtigt nicht die dort vorhandenen Wohnungsbaupläne (Strelitzius berichtete), wie mir der Bürgermeister auf Anfrage berichtete.

Der Bedarf an einer zweiten Kindertagesstätte in Wesenberg ist vom Landkreis ermittelt worden. Um die 60 Plätze für Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder werden benötigt. „Das hängt unmittelbar mit der Stadtentwicklung zusammen“, so Steffen Rißmann. „Wir weisen ja immer noch neue Bebauungsgebiete aus, und auch in den Ortsteilen gibt es unter anderem durch Zuzug Interesse an einem Kita-Platz.“

Zunächst will Wesenberg den Träger bei der Mittelbeschaffung unterstützen. „Wir klopfen gemeinsam die politischen Ebenen ab, ein direkter Fördertopf ist momentan nicht auszumachen“, erläuterte das Stadtoberhaupt. Nicht auszuschließen sei, dass je nach Förderkulisse die Kommune auch einen Eigenanteil aufbringen muss. Der wäre dann bei der künftigen Haushaltsplanung zu berücksichtigen, frühestens im kommenden Jahr.

Die Stadtvertretersitzung beginnt am Donnerstag, den 19. Mai, um 19 Uhr, im Rathaus. Sie ist öffentlich. Auf der Tagesordnung steht auch der B-Plan „Am Robinienhain“. Am Quassower Weg im Anschluss an den Bahnübergang sollen Baugrundstücke ausgewiesen und damit eine Lücke geschlossen werden.