Bei Arbeiten auf dem Ahrensberger Friedhof wurde vor einigen Jahren ein kleines gusseisernes Grabkreuz gefunden und es als ein Stück Zeitgeschichte an die Kirche gestellt. „Gern haben Besucher gelegentlich einen Blick drauf geworfen oder das eine oder andere Foto geschossen“, schreibt mir Bernd Buhrow. „Leider fand nun jemand das Kreuz so schön, dass er es augenscheinlich mitgehen ließ. Ich finde es äußerst respektlos und unanständig, solche Dinge von einem Friedhof einfach mitzunehmen, vom Tatbestand des Diebstahls mal abgesehen.“
Der Ahrensberger hofft, dass der neue „Besitzer“ des Kreuzes diese Zeilen liest und kurz nachdenkt. Vielleicht lasse sich das Kreuz ja genauso unauffällig wieder an seinen alten Platz legen, wie es verschwunden ist.
Sah bei dem Schietwetter heute aus wie ein Wassergrundstück. Tatsächlich ist das Flüsschen im Vordergrund asphaltiert: Hinter dem stehengebliebenen Plattenbau links der Straße soll die neue Kita entstehen.
Die Stadtvertretung Wesenberg hat auf ihrer Sitzung am Donnerstag einer finanziellen Unterstützung des ISBW (Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH) zum Neubau einer Kindertagesstätte in Wesenberg zugestimmt. Es wäre die zweite derartige Einrichtung in der Woblitzstadt nach der Kindertagesstätte des DRK In den Wällen.
Die Förderung betrifft den zeitnahen Erwerb des Grundstücks und ist mit maximal 75.000 Euro gedeckelt. Das Grundstück in zweiter Reihe an der Lindenstraße, ehemaliger Standort eines Plattenbaus und im Eigentum der Wohnungsgesellschaft Wesenberg mbH, muss noch exakt vermessen werden. „Wir wollen damit das Vorhaben intensivieren und eine Grundlage für das erfolgreiche Einwerben von Fördermitteln durch das ISBW schaffen“, so Bürgermeister Steffen Rißmann im Gespräch mit Strelitzius. Damit verbunden sein werde ein Rückbau der Garagen auf dem zu veräußernden Grundstück.
Die Stadtvertretung Wesenberg hat ferner grünes Licht für das B-Plangebiet „Am Robinienhain“ gegeben. Damit liegt am Quassower Weg Baurecht für weitere Einfamilienhäuser vor. Durch den Eigentümer, die Wohnungsgesellschaft Wesenberg mbH, wird nun die Fläche parzelliert und vermarktet. In diesem Zusammenhang soll der dortige Glascontainer in der Straße Am Zühlensee nahe Bahnübergang aufgestellt werden.
In einem weiteren Beschluss haben die Stadtvertreter der Pflasterung des Friedhofswegs zugestimmt. Das Bauvorhaben soll, sofern alle Genehmigungen vorliegen, im kommenden Jahr umgesetzt werden. Die voraussichtliche Investitionssumme beläuft sich auf ca. 68.000 Euro.
Im nichtöffentlichen Teil wurde der Zuschlag zur „Ausschreibung Woblitzpark“ in Wesenberg (ehemalige Holzindustrie) erteilt. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, um das Vorhaben zwischen Woblitz und Zühlensee mit dem Investor weiter voranzutreiben. Bürgermeister Steffen Rißmann führt dazu in der kommenden Woche noch Gespräche mit dem Land. Danach ist hier im Blog mehr zu erfahren.
Auf dem Spiel- und Sportgelände oberhalb der Woblitz hat die Wesenberger Stadtverwaltung jetzt für jedermann eine strapazierfähige Tischtennisplatte aufstellen lassen, direkt neben dem ebenfalls öffentlich zugänglichen Boule-Platz. Angeregt haben die Neuanschaffung die Tischtennisfreunde des Freizeitsportvereins, die in der Siedlung stark vertreten sind. Auch ein massives Netz ist installiert worden. Außerdem wurde wegen der Trittsicherheit rund um die Platte gepflastert. Nebenan gibt es übrigens schon seit längerem eine überdachte Sitzgruppe. Mehr kann man nicht erwarten. Das schreit geradezu nach einem Match an frischer Luft. Ball und Schläger sind mitzubringen.
Leider haben auch die Vögel die neue Platte in der Siedlung inzwischen eingeweiht und erste Markierungen hinterlassen, wo keine hingehören. Zum Glück hat Wesenberg ja einen Regiehof, der über die Reinlichkeit in der Stadt wacht. Oder es findet sich ein tischtennisbegeisterter Nachbar, der immer mal mit dem Wischlappen zur Stelle ist.
Die Möglichkeit zum Tischtennisspiel unter freiem Himmel gibt es schon seit geraumer Zeit im Strandbad am Weißen See. Das Angebot wird so gut angenommen, dass nach Auskunft von Bürgermeister Steffen Rißmann dort im kommenden Jahr eine weitere Platte aufgebaut werden soll.
Durch den zunehmenden Wechsel von Sarg- zu Urnenbestattungen nehmen aufgrund des geringeren Platzbedarfs die Freiflächen auf den Friedhöfen immer weiter zu. Da eine Umkehr nicht zu erwarten ist, hat die Gemeinde Priepert beschlossen, den Friedhof parkähnlich zu gestalten. Zunächst sind Anpflanzungen von Ziergehölzen und das Anlegen von gärtnergepflegten Urnengräbern in runder Form vorgesehen, wie Bürgermeister Manfred Giesenberg mitteilt.
Um den parkähnlichen Charakter zu unterstreichen, werden noch mehrere Sitzbänke aufgestellt. So soll die Stellung des Friedhofs als besonderer Ort der Ruhe bewahrt werden.
In Vorbereitung von Baumaßnahmen zur Errichtung einer neuen Grabanlage auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt finden gegenwärtig notwendige Baumfällarbeiten statt. Gefällt werden Laub- und Nadelbäume, die erheblich in ihrer Vitalität beeinträchtigt sind, zu eng beieinanderstehen oder bauliche Anlagen wie Gräber beeinträchtigen. An drei Bäumen werden zugleich umfassende Pflegearbeiten an der Baumkrone vorgenommen sowie 300 Quadratmeter überalterter Heckenbestand entfernt. Noch in dieser Woche sollen die Fällarbeiten abgeschlossen sein.