Schlagwörter
B 198, Fahrbahnerneuerung, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Verkehr, Vollsperrung, Wesenberg
Das Straßenbauamt Neustrelitz plant, an der Bundesstraße 198 die Fahrbahn zwischen Mirow und Wesenberg zu erneuern. Der knapp neun Kilometer lange Abschnitt hat das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht. Unebenheiten im Längs- und Querprofil, zahlreiche Flickstellen und fortschreitende Rissbildung kennzeichnen hier die Fahrbahn, die damit instandsetzungsbedürftig ist.
Die Bauarbeiten starten am Montag, 5. Mai, zunächst mit der Demontage der Schutzplanken im Baufeld. Für die Durchführung dieser Arbeiten sind halbseitige Verkehrsführungen mittels Ampel-Regelung erforderlich. Für die anschließenden Fräs- und Asphaltarbeiten muss der gesamte Baubereich für den Durchgangsverkehr von Montag, 12. Mai, bis voraussichtlich Mittwoch, 24. Juni, voll gesperrt werden. Spätestens zum einsetzenden Anreiseverkehr für das Fusion-Festival in Lärz ab Donnerstag, 25. Juni, sollen sämtliche Asphaltarbeiten beendet sein. Auch zu Christi Himmelfahrt (28. Mai bis 1. Juni) und Pfingsten (6. Juni bis 10. Juni) wird es eine Unterbrechung der Bautätigkeiten geben und per Sonderregelungen eine zweistreifige Befahrbarkeit des Baufeldes ermöglicht.
Eine Umleitung für den Durchgangsverkehr wird ausgeschildert ab Mirow über Granzow, Roggentin und Userin (L 25) nach Neustrelitz und umgekehrt (siehe Umleitungsplan in der Anlage).
Grundstücke bleiben erreichbar
Damit die Fahrbeziehungen für Anlieger im Baufeld gewährleistet bleiben, erfolgt die Vollsperrung in Abschnitten (siehe Übersichtskarte Bauabschnitte in der Anlage). Die Erreichbarkeit der Grundstücke wird stets von einer Seite aus sichergestellt. Mit fortlaufendem Baufortschritt müssen die Verkehrsbeziehungen im Baufeld immer wieder angepasst werden. Die direkt-betroffenen Anlieger werden darüber rechtzeitig durch die Baufirma per Postwurfsendung informiert.
Die Restleistungen der Maßnahme erfolgen im Anschluss an das Fusion-Festival ab Dienstag, 1. Juli 2025, unter halbseitigen Verkehrsführungen mittels Ampel-Regelung. Zu den Arbeiten gehören die Bankettherstellung, das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung und der Neubau sowie die Ergänzung von Schutzplanken. Diese Leistungen sollen spätestens bis Ende Juli/Anfang August 2025 abgeschlossen sein.
Das Bauvorhaben wird ausgeführt durch die Firmen RASK Brandenburg GmbH aus Hoppegarten (Fahrbahnerneuerung) und Volkmann & Rossbach aus Radeberg (Schutzplanken). Die Kosten betragen rund 2,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
