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Schlagwort-Archiv: Jury

Drei Bewerber im Auswahlkonzert: Im Schlosstheater Rheinsberg wird die neue Hofkapelle gekürt

13 Montag Jan. 2025

Posted by Strelitzius in Musik

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Schlagwörter

Auswahl, Brandenburg, Hofkapelle, Jury, Konzert, Rheinsberg, Schlosstheater

Das Ensemble „Polychroma“. Foto: Alex Schroeder

Rheinsberg sucht die neue Hofkapelle: Im Schlosstheater Rheinsberg kommt es am Samstag, 25. Januar, ab 17 Uhr zum Höhepunkt der internationalen Ausschreibung für aufstrebende Alte Musik Ensembles. Es ist das Treffen der drei besten Newcomer, die mit musikalischer Qualität und innovativen Konzepten in der Vorauswahl überzeugen konnten: „Apollo’s Cabinet“, „Polychroma“ und das „Zefiro Torna Baroque Ensemble“.

Die jungen, professionellen Künstlerinnen und Künstler präsentieren jeweils ein Konzertprogramm mit Kammermusik des 18. Jahrhunderts, darunter von musikgeschichtlichen Größen wie Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann, aber auch Unbekannteres von Franz Benda und Johann Gottlieb Janitsch, die vor über 250 Jahren am Rheinsberger Hofe künstlerische Impulse setzten. Wer ab kommenden September den prestigeträchtigen Titel „Rheinsberger Hofkapelle 2025/2026“ tragen wird, entscheidet eine fachkundige Jury nach den drei Auftritten. Um den Titel und das damit verbundene einjährige Förder- und Residenzprogramm hatten sich Ensembles mit Mitgliedern aus aller Welt beworben.

Die Ensembles

In einer fantasievollen Mischung aus Schauspiel, Tanz und Musik verbindet „Apollo’s Cabinet“ historische Aufführungspraxis mit moderner Unterhaltung. Als Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe trat das Ensemble u. a. in der berühmten Wigmore Hall und im Wiener Konzerthaus auf. Ihr Debütalbum wurde in der britischen Tageszeitung „The Guardian“ gewürdigt.

Das Ensemble „Polychroma“ macht seinen Namen zum Programm: Er ist ein symbolischer Gruß an die ägyptische Regenbogengöttin Iris und steht für musikalische Klangpracht. Die Mitglieder aus Tschechien, Österreich, Polen und den USA lernten sich am Konservatorium in Den Haag kennen; in ihren Konzerten kombinieren sie historische Aufführungspraxis mit Elementen der Lyrik und Bildenden Kunst.

Dritter im Bunde ist das „Zefiro Torna Baroque Ensemble“, das sich schwerpunktmäßig weiblichen Komponistinnen und Barockmusik aus der Ukraine widmet – einem Land, dessen reichhaltige Musiktradition selten auf die internationalen Konzertbühnen gebracht wird.

Die Jury

In diesem Jahr umfasst die Jury insgesamt drei Mitglieder: Avinoam Shalev ist u.a. Professor für historische Tasteninstrumente an der Universität der Künste Berlin und Mitbegründer des deutsch-israelischen Ensemble Arava. Hinzu kommt die renommierte Barockviolinisten Rachel Harris – ihres Zeichens Gründerin des Ensemble Schirokko Hamburg und Mitglied im englischen Ensemble The Brook Street Band. Das Jury-Terzett wird ergänzt durch Felix Görg, Leiter der Musikakademie der Musikkultur Rheinsberg.

Vergabe seit 1999

Seit der Wiedereröffnung des Rheinsberger Schlosstheaters 1999 vergibt die Musikakademie der Musikkultur Rheinsberg jährlich den geschützten Titel „Rheinsberger Hofkapelle“ an ein junges Ensemble für historische Aufführungspraxis. Das ausgewählte Ensemble wird ein Jahr lang von der Musikakademie durch individuelle Weiterbildungen sowie Proben- und Auftrittsmöglichkeiten gefördert. Ziel des Programms ist die Weiterentwicklung des Ensembles sowie die lebendige Pflege des musikalischen Erbes der historischen Rheinsberger Hofkapelle.

Hofkapellen gab es bereits im Mittelalter – im 17. und 18. Jahrhundert erlebten sie einen neuen Aufschwung: Als Kronprinz Friedrich 1736 mit seiner Gemahlin das Rheinsberger Schloss bezog, wurde die Gründung seiner ersten Kapelle als notwendiger Bestandteil des Hofstaates angesehen. Vier Jahre lang erlebte Rheinsberg mit dieser Hofkapelle eine Blüte der Barockmusik. 17 Musiker, Friedrich eingeschlossen, sind namentlich bekannt, die bis zur Thronbesteigung Friedrichs ganz oder teilweise in der Rheinsberger Hofkapelle mitwirkten. Dazu gehören so illustre Namen wie Johann Joachim Quantz, Franz Benda, die Brüder Johann Gottlieb und Carl Heinrich Graun, Christoph Schaffrath, Johann Gottlieb Janitsch oder Carl Philipp Emanuel Bach. Nach seiner Thronbesteigung 1740 nahm Friedrich II. seine Hofkapelle mit nach Berlin und Potsdam.

Tickets 15 € | erm. 10 € I Kinder 7,50 €

Musikkultur Rheinsberg
Online: www.schlosstheater-rheinsberg.de
Telefon: 033931 / 721 17 (Mo-Fr 10-15 Uhr)

Tourist-Information Rheinsberg
Telefon: 033931 / 34940
Mail: info@tourist-information-rheinsberg.de

„Apollo’s Cabinet“. Foto: Marieke Wijntjes

Siegerentwurf gekürt: So soll das ehemalige Lokschuppenareal am Neubrandenburger Bahnhof künftig aussehen

22 Freitag Dez. 2023

Posted by Strelitzius in Architektur

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Schlagwörter

Bauen, Entwurf, Jury, Lokschuppenareal, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Sieger, Stadtentwicklung

Fotos: AFF – Architekten, Berlin

Das alte Lokschuppenareal am Neubrandenburger Bahnhof ist der künftige Standort des Digitalen Innovationszentrums (DIZ) und Herzstück des künftigen Bahnhof-Quartiers. Seit gestern steht fest, wie das denkmalgeschützte Areal gestaltet und umgebaut werden soll. Als beste Mischung aus zukunftsfähiger Neugestaltung des Areals und Denkmalschutz wertete die Jury mit deutlicher Mehrheit den Entwurf der AFF Architekten aus Berlin. Dieser konnte mit einer zurückhaltenden, aber dennoch modernen Neuordnung der Fassaden und Innenräume überzeugen. Insbesondere überzeugte auch das vorgeschlagene, modulare und hochflexible Holzbausystem zum Innenausbau.

Silvio Witt, Oberbürgermeister der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg: „Mit dieser Entscheidung ist ein weiterer Meilenstein für die zukünftige Nutzung des Lokschuppen-Areals als digitales Zentrum unserer Stadt gelegt. Der Gestaltungsentwurf ist innovativ und lässt die alte Bausubstanz gleichzeitig neu aufleben.“

Aufgabe der Planungsbüros war es, Ideen zur Gestaltung der Freiflächen einzureichen, die den Raum öffentlich erlebbar machen und zudem eine neue Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Vogelviertel schaffen. Entscheidend war aber vor allem die Empfehlung der beteiligten Büros zum Umgang mit der denkmalgeschützten baulichen Substanz. Sie sollte eine hohe Flexibilität für die Nutzung bieten und innovative Raumideen vorschlagen.

Alle Wettbewerbsbeiträge werden im neuen Jahr im Rathaus-Foyer für die interessierte Öffentlichkeit ausgestellt, bevor es an die konkrete planerische Konkretisierung der siegreichen Idee geht. Im Folgenden wird die Vision im politischen Raum sowie bei Fördermittelgebern präsentiert. Denn: Die Sicherung der Finanzierung ist der nächste wesentliche Schritt auf dem Weg zur Umsetzung dieser Vision.

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Annalise-Wagner-Preis 2023 geht an Jörn van Hall für Erzählung „Du stirbst im Fliegen“

01 Donnerstag Juni 2023

Posted by Strelitzius in Literatur

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Schlagwörter

Annalise-Wagner-Preis, Jury, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Stiftung, van Hall

Foto: Barbara Dietl

Jörn van Hall erhält für sein Prosa-Debüt „Du stirbst im Fliegen“ (Quintus Verlag, 2022) den Annalise-Wagner-Preis 2023. Der Literaturpreis der Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg ist mit 2.500 Euro dotiert. Er würdigt zum 32. Mal einen Text aus der oder über die Region Mecklenburg-Strelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, der sowohl sprachästhetisch von hervorragender Qualität als auch thematisch von herausragender Relevanz ist. Die Preisvergabe unterstützen in diesem Jahr die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Text fordert zum Nachdenken über Heimat und Identität heraus

Die Jury wählte Jörn van Halls Erzählung aus 73 Einreichungen aus. In der Jury-Begründung heißt es: „Du stirbst im Fliegen – ein kleines Meisterwerk mit großer Strahlkraft. Jörn van Hall erzählt die Geschichte der an Demenz erkrankten Opernsängerin Helene und des aus seiner iranischen Heimat geflüchteten Mourad. Tag für Tag wartet dieser in der norddeutschen Container-Unterkunft auf den Brief, der über sein Leben entscheiden soll. Und er verzweifelt zusehends, bis sein heimlicher Freund Ole ihm im Haus der Mutter ein Zimmer anbietet. Im Gegenzug soll Mourad sich um die achtzigjährige Helene kümmern, die mehr und mehr vergisst. Mit seiner Hilfsbereitschaft und den stimmungsvollen Erzählungen über seine Heimat und Träume gewinnt Mourad die Sympathien von Helene, Nachbarin Maike und der Briefträgerin Irma. Nur der verwitwete Frithjoff, Maikes Vater und Helenes Verehrer, bleibt misstrauisch. Diese Dorfgemeinschaft ist „– Tür an Tür lebend – auch eine Art Notgemeinschaft. In der jede(r) um die fein gewebten Fäden von Schicksal, Schuld und Verantwortung weiß. Ohne, dass diese benannt werden müssten. […]“ Am Ende muss Mourad über sein Leben entscheiden – allein …“

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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