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Angesichts der personellen Vorkommnisse in der Feuerwehr Neustrelitz (Strelitzius berichtete) sieht sich die Stadtverwaltung zu einer Klarstellung und Mitteilung veranlasst. „Die Verwaltung hat gemeinsam mit der Gemeindewehrführung organisatorische Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit und den Schutz der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Neustrelitz, aber auch der Einsatzkräfte zu verbessern und zu erhöhen und um in jedem Fall weiterhin ausreichend Einsatzkräfte und Einsatzmittel zu haben. Die Einsatzfähigkeit der Neustrelitzer Feuerwehr war und ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, heißt es in dem von Verwaltungsdezernentin Christina Sturm veröffentlichten Text.

Die seit Ende Mai tätige Wehrführung habe u.a. die Aufgabe, die Feststellungen des durch die Stadtvertretung Neustrelitz beschlossenen Brandschutzbedarfsplanes zu behandeln. Im Brandschutzbedarfsplan werde der Soll- mit dem Istzustand der Feuerwehr verglichen, und es würden Empfehlungen für die Abstellung von Abweichungen in einem Planungszeitraum von fünf Jahren abgegeben. Dazu gehörten Verbesserungen des Arbeitsschutzes, der Ausrüstung und des Einsatzgeschehens. Die Aufgaben, wie Stärkung des Personal- und Ausbildungsstandes und Förderung der Technik seien formuliert, würden abgestimmt und müssten umgesetzt werden. Das führe zu Neuerungen, die innerhalb der Wehrführung besprochen und beschlossen werden.

„Veränderungsprozesse führen mitunter zu Differenzen“, so die Dezernentin abschließend. „Dies ist bedauerlich, stellt aber die Notwendigkeit der getroffenen Entscheidungen nicht in Frage, da sie ein fortlaufender Anpassungsprozess sind, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr nicht nur sicherzustellen, sondern auch zu modernisieren und zu verbessern.“