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Drohnenfotos von gestern Abend: LK MSE

Der Großbrand zwischen Kratzeburg und Speck im Müritz-Nationalpark (Strelitzius berichtete) hat sich auf 24 Hektar ausgedehnt. Allerdings hat sich der Wind gedreht, sodass die evakuierten Bewohner von Granzin, Granziner Mühle und Krienke in ihre Häuser zurückkehren konnten. Das hat mir Landkreissprecher Marten Schröder auf Anfrage mitgeteilt. Das Gemeindehaus in Peckatel als Sammelstation sei aber auf die erneute Aufnahme von bedrohten Bewohnern vorbereitet.

Inzwischen fressen sich die Flammen eher Richtung Speck voran. Die dortigen Einwohner sind noch im Dorf, aber über die Möglichkeit ihrer Evakuierung informiert worden. Die rund 340 Einsatzkräfte, ein Teil davon konnte sich über Nacht bei abflauendem Wind ausruhen, sind unter anderem mit der Verlagerung der sogenannten Riegelstellungen beschäftigt, um ein Übergreifen auf bewohntes Gebiet zu verhindern. „Das ist das Tagesziel“, so der Sprecher. So werden Kreisregner neu aufgebaut, darunter aus dem Landkreis Rostock. Das Land unterstützt mit Wasserfördersystemen, der Landkreis Vorpommern-Rügen hat ein Spezial-Tanklöschfahrzeug geschickt.