Blick 1990 vom Käflingsberg zum Truppenübungsplatz. Foto: Ulrich Meßner
So weit das Auge reichte, war vor rund 30 Jahren nur Sand zu sehen – zwischen Kratzeburg und Speck prägte eine karge Landschaft das Bild. Am 4. April um 10 Uhr lädt das Nationalparkamt Müritz zu einer Exkursion auf den ehemaligen Truppenübungsplatz ein.
Am Abend des gestrigen Sonntags gegen 19.30 Uhr ereignete sich ein Brand eines mit Reet gedeckten Einfamilienhauses in Speck. Das Haus wurde von einem älteren Ehepaar im Alter von 86 und 87 Jahren bewohnt, welches zum Zeitpunkt der Brandausdehnung den Gefahrenbereich bereits verlassen konnten. Die benachbarten Kinder und Enkelkinder des Ehepaares hatten die Rettungsleitstelle informiert und ihre Eltern bzw. Großeltern aus dem Haus geleitet. Auf Grund des dichten Qualmes erlitt der 53-jährige Sohn dabei eine leichte Rauchvergiftung, alle weiteren Personen blieben verletzungsfrei.
Stück für Stück, Meter für Meter, unter Wasser, unter Schienen, Stock und Stein hat sich die Landwerke MV Breitband GmbH in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Rostock vorgearbeitet, um dort den geförderten Breitbandausbau voranzutreiben. Jetzt haben die Bauarbeiten in Speck in Richtung Schwarzenhof begonnen. Von dort folgen die Anschluss-Arbeiten von Federow aus. In beiden Abschnitten erfolgt der Glasfaserausbau unterirdisch mittels eines Bohrverfahrens. Gräben müssen dazu nicht ausgehoben werden. Unter der Erde wird ein Schutzrohr verlegt, in das anschließend Glasfaser eingeblasen wird.
Am gestrigen Freitagabend gegen 19.30 Uhr ging in der Einsatzleitstelle der Polizei der Notruf eines 61-Jährigen ein, der mit seiner 60-jährigen Ehefrau im Müritz-Nationalpark Pilze sammeln war. Das Paar hatte sich verlaufen und fand den Weg nicht mehr zurück nach Speck, wo dessen PKW abgestellt war. Zum Glück hatte der Mann mit seinem Handy Empfang und konnte so die Geokoordinaten mit Google feststellen und übermitteln.
Der fertiggestellte Radweg Specker Horst. Foto: M. Hellmund
Zum Herrentag können die Radwegeabschnitte am Specker Horst sowie bei Speck wieder für die Durchfahrt geöffnet werden. Die in die Jahre gekommenen Teilstücke wurden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks in diesem Frühjahr erneuert. Auf über 500 Metern wurden mehr als 120 Tonnen des speziellen Wegebaumaterials Mowelit verarbeitet. Dieses zeichnet sich durch eine sehr hohe Standfestigkeit aus, sodass die Radwege langfristig die Besucherinnen und Besucher des Nationalparks erfreuen werden.
Am heutigen Donnerstagmittag wurde der Wasserschutzpolizei Waren durch Hinweis eines Mitarbeiters des Nationalparkamtes Müritz bekannt, dass am Specker Hofsee 17 Hechte mit einer Größe von 80 cm bis 100 cm, teilweise noch lebend, vorgefunden wurden. Aufgrund der Auffindesituation besteht der Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und der Verdacht der Fischwilderei. Außerdem wird aufgrund der großen Anzahl der Fische geprüft, ob hier mit unerlaubten Fangmethoden gefischt wurde.
Der Mühlensee bei Speck. Foto: W. Döbbert, NPA Müritz
Der Müritz-Nationalpark bietet unzählige Möglichkeiten, den Urlaub oder die Freizeit in der Natur zu verbringen.
„Moorwildnis“ Wie entstehen Moore und welche wichtige Rolle spielen sie für das Klima? All das erfahren Sie auf dieser spannenden Entdeckungstour rund um die Wienpietschseen.
Wo? Nationalparkeingang Waren, Specker Straße Wann? Donnerstag, 13. August 11 bis 15 Uhr Etwa fünf Kilometer
„Von Germanen und Gegenwart“ Die Landschaft und Dörfer an der Oberen Havel erzählen ihre eigene Geschichte. Unterwegs mit den Rangern erwartet Sie bei dieser Wanderung Lehrreiches und Amüsantes aus dem Nationalpark.
Wo? Kratzeburg, Nationalpark-Information Wann? Montag, 3. August 10 bis 13 Uhr Etwa acht Kilometer
„Auf Entdeckungstour mit dem Ranger“ Wir suchen die Ursprünge der Nationalparkidee und schauen in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer einzigartigen Landschaft.
Wo? Speck, Bushaltestelle Wann? Mittwoch, 5. August 10.35 bis 12.25 Uhr Etwa zwei Kilometer
Für die Führungen ist eine Anmeldung unter 039824 25280 erforderlich.
Nach rund drei Monaten Bau- und Wartezeit endlich offen: Distriktleiterin Johanna Pump zerschneidet symbolisch das Absperrband.Foto: Armin Liese
Ab sofort ist der Specker-Horst-Weg zwischen Schwarzenhof und Boek für Radfahrer wieder frei. Nach einer grundlegenden Sanierung wurde heute die Sperrung des wichtigsten Radweges im Müritz-Nationalpark beendet.
Es gibt keinen Tag im Jahr, an dem nicht mindestens ein Radfahrer den Weg nutzt – sogar an Weihnachten und Silvester. Jährlich kommen die Zählanlagen auf rund 60.000 Radfahrer. Der Specker-Horst-Radweg ist mit Abstand der am meisten befahrene Radweg im Müritz-Nationalpark. Doch für die notwendige Sanierung musste er gesperrt werden.
Die Arbeiten starteten im Februar und wurden durch Corona ausgebremst. Trotzdem gelang es bis Anfang April, den Unterbau und auch die Deckschicht aufzutragen. Diese mussten sich aber vor der Nutzung mit Niederschlagswasser setzen und verdichten, sonst zerstören die Fahrradreifen die lockere Oberfläche. Daher hofften alle Beteiligten auf Regen, der nach langem Warten endlich kam.
In den heutigen Nachmittagsstunden kam es auf der Müritz am Ostufer zu einem Bootsunfall. Zwei versierte Segler aus Berlin nutzen den frischen Wind auf der Müritz zu einer Ausfahrt mit einer 505-er Jolle aus Carbon. Höhe Speck brach aus bisher unbekannter Ursache der Aluminiummast des Bootes. Dabei ging ein Crewmitglied über Bord.
Das sofort zur Hilfeleistung eingesetzte Streifenboot der Wasserschutzpolizei Waren barg den Berliner aus dem Wasser, nahm das zweite Crewmitglied an Bord und brachte das manövrierunfähige Segelboot in den Hafen nach Röbel. Beide professionell ausgestatteten Segelsportler blieben dabei unverletzt.