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Der Wolfsbestand in Mecklenburg-Vorpommern stagniert offenbar auf hohem Niveau. Das legen erste Zahlen aus dem aktuellen Monitoringjahr 2024/25 nahe. In Rahmen eines Pressegespräches hat der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, die Zahlen heute vorgestellt. „Mit Stand vom 14.08.2024 rechnen wir mit 18 Rudeln, 6 Paare, 3 territoriale Einzelwölfe. In 17 der 18 Rudel gab es Reproduktion in denen insgesamt 77 Welpen bestätigt wurden. Die reale Welpenanzahl kann etwas höher liegen, da in einigen Rudeln bisher nur eine Mindestanzahl ermittelt werden konnte“, so der Minister, der konkretisiert: „Mit jetzigem Stand wurden etwas mehr als 3.000 Datensätze in die Datenbank eingepflegt, das entspricht einer deutlichen Steigerung (+15 %) zum Vorjahr mit etwa 2.600 Datensätzen.“
Sorgen bereitet dem Minister die hohe Zahl an Totfunden: „Im abgeschlossenen Monitoringjahr 2023/24 waren es 15 tote Wölfe. 8 Verkehrsunfälle, zweimal Todesursache unklar, zweimal natürliche Todesursache, eine illegale Tötung, und bei einem Wolf ist die Todesursache noch offen. Sobald ein Anfangsverdacht einer illegalen Entnahme bei der Auffindesituation vorliegt, wird umgehend die Polizei hinzugezogen und Strafanzeige erstattet. Illegale Tötungen sind ein großes Problem, sie verhindern den Nachweis eines günstigen Erhaltungszustandes und damit Fortschritt beim Wolfsmanagement.
Das aber ist nötig, wie die Schäden zeigen: Bis 18. Juni dieses Jahres gab es 2024 42 Rissvorfälle mit 159 toten und 15 verletzten Tieren. Im Zusammenhang mit den 473 Schadensfällen von 2007 bis 31.12.2023 – bei denen ein Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden konnte – wurden insgesamt 1.670 Tiere getötet und 492 Tiere verletzt. Die vom Land beglichene Schadenssumme beläuft sich seit 2007 bis einschließlich zum 31.12.2023 auf ca. 232.800 Euro als Kompensationsleistung an Nutztierhalter.“
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