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Am Abend des gestrigen Sonntags gegen 19.30 Uhr ereignete sich ein Brand eines mit Reet gedeckten Einfamilienhauses in Speck. Das Haus wurde von einem älteren Ehepaar im Alter von 86 und 87 Jahren bewohnt, welches zum Zeitpunkt der Brandausdehnung den Gefahrenbereich bereits verlassen konnten. Die benachbarten Kinder und Enkelkinder des Ehepaares hatten die Rettungsleitstelle informiert und ihre Eltern bzw. Großeltern aus dem Haus geleitet. Auf Grund des dichten Qualmes erlitt der 53-jährige Sohn dabei eine leichte Rauchvergiftung, alle weiteren Personen blieben verletzungsfrei.

Bedingt durch der baulichen Gegebenheiten des Hauses, entwickelte sich ein Vollbrand. Das Feuer konnte durch die eingesetzten Feuerwehren weitestgehend gelöscht werden, noch vorhandene Glutnester werden weiterhin durch die Feuerwehr kontrolliert und machen zum jetzigen Zeitpunkt ein Betreten des Brandortes für Polizeikräfte unmöglich. Ein Brandursachenermittler soll am heutigen Tag zum Einsatz kommen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 650.000 Euro.

Ein angeforderter Notfallseelsorger nahm sich der betroffenen Eheleute und der Angehörigen vor Ort an. Zur Brandbekämpfung waren die umliegenden Feuerwehren aus Waren, Groß Plasten, Torgelow Am See, Klink, Schloen, Dratow und Grabowhöfe mit 104 Kameraden eingesetzt.