Am Donnerstag, den 13. Februar, lädt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz um 19 Uhr zu einer musikalischen Lesung mit Texten von Erich Kästner ein. Kästner erlebte im Mai 1933 die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten auf dem heutigen Bebelplatz in Berlin mit – als Zeitzeuge und als Betroffener. Im Nachhinein verfasste er einen so bewegenden wie aufrüttelnden Text zu diesem Geschehen.
Immanuel Kant. Gemälde von Johann Gottlieb Becker aus dem Jahr 1768.
Am 13. Februar gibt es in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz wieder einen Philosophisch-Literarischen Salon mit Peter Heller und Klaus Rek. Diskutieren wollen sie über die Frage: „Zurück in die selbstverschuldete Unmündigkeit? – Überlegungen zu Immanuel Kant: Was ist Aufklärung?“
„Die europäische Aufklärung prägte und beförderte seit dem 17. Jahrhundert mit ihrem Glauben an die Macht der Vernunft den Aufstieg der modernen Welt“, erklären sie ihren Ausgangspunkt. So verweisen sie auf Immanuel Kants kleine Schrift „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ von 1784, die mit den Worten beginnt: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ Angesichts der Kultivierung „alternativer Fakten“, angesichts medialer Meinungsblasen und Meinungssteuerung, angesichts noch nie dagewesener Kapital- und Machtkonzentration in den Händen sehr weniger werfen sie schließlich die Frage auf: „Hat es damit ein Ende?“
Fridays for Future Neustrelitz kündigt an, sich am 14. Februar am deutschlandweiten Klimastreik eine Woche vor den Bundestagswahlen zu beteiligen. Ziel der Bewegung ist Klimaschutz als politische Priorität für die nächste Bundesregierung einzufordern. Ein Wahlkampf, in dem die Klimakrise nicht thematisiert wird, sei ein Wahlkampf fern der Realität, so die Organisation.
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Ein Handelsunternehmen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist Opfer von Hackern geworden, die im Namen des regionalen Betriebs falsche Rechnungen verschickten. Die Firma hatte zunächst echte Rechnungen an Kunden herausgeschickt und um Zahlung gebeten. Kurze Zeit später erhielten die Kunden eine Mail mit dem Hinweis, dass die erste Rechnung falsch gewesen sei, weil sich die Kontodaten und die Rechnungssumme geändert hätten. Ein Handelspartner – ebenfalls aus dem Landkreis – wurde stutzig und rief einfach direkt bei der Firma an. So kam heraus, dass es sich bei der „neuen“ Rechnung um Betrug handelte. Die betroffene Firma prüfte sofort ihre Systeme und rief die Polizei.
Am gestrigen Sonntag gegen 22 Uhr wurde der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte der Brand in einer Werkstatt in der Straße „Hölten Klink“ in Gülzow bei Stavenhagen gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr bestätigte sich der Sachverhalt. Ein Werkstattgebäude brannte in voller Ausdehnung. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Gülzow, Sülten, Malchin, Stavenhagen, Pribbenow und Kittendorfdorf begannen sofort mit den Löscharbeiten. Sie befanden sich mit 80 Kameraden und 23 Fahrzeugen am Einsatzort. Es war ihnen aber nicht mehr möglich das Gebäude zu retten.