Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg beteiligt sich auch in diesem Jahr an der weltweiten Earth Hour. Am heutigen Samstag werden um 20.30 Uhr für eine Stunde die Beleuchtungen der Stadttore sowie weiterer markanter Gebäude im Stadtgebiet vorübergehend ausgeschaltet.
Am kommenden Samstag, dem 28. März, findet weltweit die sogenannte Earth Hour statt. In Neustrelitz sind die Bürgerinnen und Bürger wieder herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und für eine Stunde bewusst das Licht auszuschalten. Die Earth Hour beginnt um 20.30 Uhr und dauert bis 21.30 Uhr.
Das Projekt „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerk MV lädt am Freitag, den 13. März, um 19 Uhr, ins Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz ein (Strelitzius berichtete). In einer Zeit, in der Krieg, wirtschaftliche Unsicherheit und politische Umbrüche die Schlagzeilen bestimmen, gerät die Klimakrise leicht aus dem Blick. Dabei trifft sie Menschen weltweit bereits heute. Und unverhältnismäßig stark jene, die am wenigsten zu ihr beigetragen haben. Dass das Klimaverträglichkeitsgesetz für Mecklenburg-Vorpommern gerade in die nächste Runde geht, macht deutlich: Auch hier vor Ort ist das Thema längst angekommen.
Das Mehrgenerationenhaus in Neustrelitz. Foto: MGH
„Der Klimawandel bringt immer häufiger Hitzewellen mit sich, die für viele Menschen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und hier insbesondere Menschen mit Demenz. Um das Bewusstsein für diese Gefahr zu schärfen und präventive Maßnahmen zu fördern, beteiligte sich das Mehrgenerationenhaus Neustrelitz aktiv am bundesweiten Aktionstag „Hitzeschutz für alle“.
Am morgigen Samstag, 22. März, nimmt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg erneut an der globalen Earth Hour teil. Im Rahmen der weltweiten Klimaschutzaktion wird von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtung der historischen Stadttore abgeschaltet. Neubrandenburgs vier prägnante Stadttore – das Treptower Tor, das Stargarder Tor, das Friedländer Tor und das Neue Tor – sind nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern auch Zeugen einer langen Geschichte. Während der Earth Hour bleiben ihre Lichter aus, um ein Signal für den Schutz unseres Planeten zu senden.
Fridays for Future Neustrelitz kündigt an, sich am 14. Februar am deutschlandweiten Klimastreik eine Woche vor den Bundestagswahlen zu beteiligen. Ziel der Bewegung ist Klimaschutz als politische Priorität für die nächste Bundesregierung einzufordern. Ein Wahlkampf, in dem die Klimakrise nicht thematisiert wird, sei ein Wahlkampf fern der Realität, so die Organisation.
Am Samstag, den 23. November, von 13 bis 17 Uhr lädt das Leea (Landeszentrum für erneuerbare Energien) in Neustrelitz zum Tag der Möglichkeiten ein – einer Veranstaltung, bei der sich alles um die vielfältigen Gefühle und Gedanken zum Thema Klimawandel dreht. Ein besonderes Highlight erwartet die Besucherinnen an der Tischtennisplatte: In Form eines interaktiven Ping-Pong-Gesprächsformates können alle, die mitmachen, spielerisch die Herausforderungen und Chancen des Klimawandels erkunden. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre mit lokalen Projekten und Initiativen auseinanderzusetzen.
Ein weiteres Highlight ist der Indoor-Flohmarkt, der im vergangenen Jahr großen Anklang fand. Hier werden liebevoll gestaltete und nachhaltige Produkte angeboten, die einen wertvollen Beitrag zum umweltbewussten Konsum leisten. Wer beim Flohmarkt etwas anbieten möchte, kann sich noch anmelden.
Hitzeperioden dürften nach Einschätzung der Klimamodelle bis zum Jahr 2100 stärker ausfallen und länger anhalten. Die Weichen für ein lebenswertes, grünes Neubrandenburg müssen aber schon heute gestellt werden. Die Erfolge von Anpflanzungs- und Renaturierungsmaßnahmen werden erst in mehreren Jahren ihr Potential entfalten.
In einer am vergangenen Dienstag veröffentlichten Studie der Deutschen Umwelthilfe (www.DUH.de) zur Anpassung der Städte an zukünftige Hitzeereignissen belegt Neubrandenburg eine Platzierung im oberen Drittel. Dabei wurde das Verhältnis von versiegelter Fläche zu Grünfläche bewertet. Zwar besitzt Neubrandenburg mit dem, für das Grünvolumen ermittelten Wert von 3,34 ein quantitativ durchschnittliches Angebot an Grünfläche, aber durch den sehr niedrigen Anteil an versiegelter Siedlungsfläche (44,59 %) landet Neubrandenburg in der Gesamtbewertung der Deutschen Umwelthilfe im „grünen Bereich“. Zusammengefasst: Das Angebot an kühlendem Grün bei hohen Temperaturen ist in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg in gutem Maße gegeben.
Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich in Städten zunehmend bemerkbar. Hohe Temperaturen und ausgedehnte Hitzewellen haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität in urbanen Gebieten und stellen insbesondere für Kinder und ältere Menschen eine zunehmende Belastung dar. Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg möchte dem entgegenwirken und die Innenstadt, insbesondere Marktplatz und Turmstraße, klimagerechter gestalten. Wesentliche Bausteine können dabei mehr Begrünung oder Sonnenschutz-Installationen sein. Eine Umfrage bezieht sich darüber hinaus auch auf Angebote, die die Aufenthaltsqualität verbessern können – beispielsweise Sitzmöglichkeiten, Fahrradabstellanlagen oder Spielanlagen.
Die Umfrage läuft von Freitag, 16. Februar, bis Freitag, 1. März, auf www.innenstadt-neubrandenburg.org. Hier können Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen, Ideen und Hinweise in den Gestaltungsprozess mit einfließen lassen. Die Umfrage wird mit Unterstützung des Bundesprogramms “Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren” des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen durchgeführt. Die Erhebung ist anonym. Es erfolgt keine Erfassung von IP-Informationen oder persönlichen Nutzerdaten.
Rund 20 Teilnehmer*innen haben den Auftakt zum JugendKlimaTreff (JKT) im Leea in Neustrelitz vollzogen. Der JKT soll klima- und umweltschutzinteressierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Rahmen zum Wissenserwerb und zur Vernetzung sowie Möglichkeiten zum Handeln bieten. Die Treffen werden von nun an regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat im Energie-Labor stattfinden.
Die Auftaktveranstaltung startete gleich mit einem besonderen Highlight. Nach der Begrüßung durch die Veranstaltenden und den Bürgermeister Andreas Grund wurden die renommierten Wissenschaftler*innen Dr. Cecilia Scorza-Lesch und Prof. Dr. Harald Lesch per Videokonferenz zugeschaltet. Sie nahmen sich die Zeit, um die Jugendlichen zu motivieren und in ihrem Vorhaben zu unterstützen. „Feiert jeden kleinen Erfolg“, gab Harald Lesch ihnen mit und fragte ganz konkret, wie die Teilnehmenden die Auswirkungen des Klimawandels bei sich selbst erfahren würden.
Weiter ging es im Programm mit einem Kurzvortrag über die in Dubai stattfindende 28. Weltklimakonferenz. In einem Workshop erarbeiteten die Jugendlichen Fakten zur Klimakrise und sammelten Vorschläge für eigene Klimaschutz-Aktionen in Neustrelitz. Während des Workshops kam moderne Technik und umfangreichere Fachliteratur zum Einsatz. Zudem bereicherten VertreterInnen des Jugendbeirats sowie „Neustrelitz im Wandel“ den Auftakt.
Eine gemeinsame Kaffeepause sowie der gemütliche Ausklang mit Abendessen und Live-Musik der Schülerband „Operation No Control!“ gaben den Jugendlichen, im Alter von 10 bis 27 Jahren, viel Raum zum gegenseitigen Kennenlernen.