Schlagwörter
Deutsche Umwelthilfe, Hitzecheck, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Hitzeperioden dürften nach Einschätzung der Klimamodelle bis zum Jahr 2100 stärker ausfallen und länger anhalten. Die Weichen für ein lebenswertes, grünes Neubrandenburg müssen aber schon heute gestellt werden. Die Erfolge von Anpflanzungs- und Renaturierungsmaßnahmen werden erst in mehreren Jahren ihr Potential entfalten.
In einer am vergangenen Dienstag veröffentlichten Studie der Deutschen Umwelthilfe (www.DUH.de) zur Anpassung der Städte an zukünftige Hitzeereignissen belegt Neubrandenburg eine Platzierung im oberen Drittel. Dabei wurde das Verhältnis von versiegelter Fläche zu Grünfläche bewertet. Zwar besitzt Neubrandenburg mit dem, für das Grünvolumen ermittelten Wert von 3,34 ein quantitativ durchschnittliches Angebot an Grünfläche, aber durch den sehr niedrigen Anteil an versiegelter Siedlungsfläche (44,59 %) landet Neubrandenburg in der Gesamtbewertung der Deutschen Umwelthilfe im „grünen Bereich“. Zusammengefasst: Das Angebot an kühlendem Grün bei hohen Temperaturen ist in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg in gutem Maße gegeben.
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