Am vergangenen Samstag, den 30. August, fand in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg der 26. Orientierungslauf der Neubrandenburger Jugendfeuerwehren statt. Für die Organisatoren, um den Jugendfeuerwehrwart der Neubrandenburger Innenstadt, Ruben Kubetschek, war der diesjährige Stadtlauf eine emotionale Herausforderung und eine Mammutaufgabe! Denn leider verstarb unerwartet und viel zu früh der Mitbegründer und Cheforganisator, Bernd Niemczewsky, sodass das Event in wenigen Wochen fast komplett neu auf die Beine gestellt werden musste.
Bei den Jugendfeuerwehren ist der alte auch der neue Sieger! Denn die fünfte Mannschaft der Jugendfeuerwehr Flensburg-Klues konnte den Wanderpokal verteidigen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Jugendfeuerwehr Datzetal und die zweite Mannschaft der Jugendfeuerwehr Neubrandenburg-Oststadt.
Am vergangenen Sonnabend wurde auf dem Sportplatz der Feuertechnischen Zentrale (FTZ) in Neuendorf der Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren der Mecklenburgischen Seenplatte im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr sowie für die Kindergruppen in den Feuerwehren die Kinderstafette ausgetragen.
Elf Jugendfeuerwehrmannschaften traten im schwierigsten der Wettbewerbe der Deutschen Jugendfeuerwehr an, dem Löschangriff mit Wasserentnahmestelle „offenes Gewässer“ im A-Teil und im B-Teil den 400 Meter Hindernislauf.
„Du bringst die Themen, wir die Pizza” lautet das Motto der Veranstaltung, zu der die Schülerinnen und Schüler aus der Müritzregion am Donnerstagnachmittag, 20. Februar, eingeladen sind. Bei „Pizza und Politik” haben junge Menschen in Waren die Möglichkeit, mit Politikern ins Gespräch zu kommen. Am 20. Februar macht Manuela Schwesig (SPD) im Zuge ihrer Mecklenburg-Vorpommern-Tour Station in der größten Stadt an der Müritz. Auch der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt (SPD) wird an diesem Nachmittag vor Ort sein. Im Schmetterlingshaus möchten sich die beiden Politiker bei einem Stück Pizza in ungezwungener Atmosphäre zu aktuellen Themen mit den jungen Menschen austauschen.
Die Sportjugend Mecklenburgische Seenplatte sucht auch in diesem Jahr den kinder- und jugendfreundlichsten Sportverein im Landkreis. In den drei nach Mitgliederzahlen unterteilten Kategorien sind alle Vereine aufgerufen sich zu bewerben. „Oft sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken. Kommunikation, Außendarstellung und Förderung des Nachwuchses gehören auch dazu“, betont der Vorsitzende der Sportjugend Steven Giermann.
Wer sich bewerben möchte, kann sich unter www.ksb-seenplatte.de informieren und muss seine Unterlagen bis zum 15. November bei der Kreissportjugend eingereicht haben. Den Siegern winkt nicht nur ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, sie nehmen auch automatisch am Landeswettbewerb der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern teil.
Am kommenden Sonnabend, den 14. September, findet der 23. Sternmarsch der Jugendfeuerwehren des Amtes Neustrelitz-Land in Userin statt. Kameradinnen und Kameraden im Alter von 6 bis 17 Jahren kämpfen im Stationsbetrieb in und um Userin um den 1. Platz. Zwölf Mannschaften aus dem Amt Neustrelitz-Land sowie Neustrelitz und Feldberg nehmen mit insgesamt 100 Jugendlichen und Kindern teil.
Um 8.15 Uhr findet die öffentliche Begrüßung auf dem Sportplatz (neben dem Feuerwehrhaus) in Userin statt. Die Siegerehrung wird um 16 Uhr ebenfalls auf dem Sportplatz durchgeführt.
Die Jugendfeuerwehr Flensburg-Klues holte sich den Sieg. Fotos: T. Junge
Am 24. August luden die Neubrandenburger Jugendfeuerwehren und der Kreisfeuerwehrverband Mecklenburgische Seenplatte wieder alle interessierten Kinder- und Jugendfeuerwehrenin die Vier-Tore-Stadt zum bereits 25. Orientierungslauf ein. 18 Jugendfeuerwehren aus Neubrandenburg, der Mecklenburgischen Seenplatte, Berlin, Brandenburg, Flensburg-Weiche und -Klues, dem österreichischen Kitzbühel und dem polnischen Karlino folgten der Einladung und meldeten sich mit 32 Mannschaften, das sind um die 300 Teilnehmer, zum traditionellen Stadtlauf an. Auch eine reine Mädchenmannschaft aus der Jugendfeuerwehr Kitzbühel ging an den Start. Drei Kindergruppen aus den Feuerwehren der Seenplatte, sowie eine aus Berlin-Pankow, nahmen an der kindgerechten Version teil. Sie brauchten lediglich die Hälfte der Strecke zu absolvieren, und die Aufgaben waren auf die Kinder abgestimmt.
Zusätzlich zum Orientierungslauf wurde es allen teilnehmenden Mannschaften auch ermöglicht, übers Wochenende an einem gemeinsamen Zeltlager teilzunehmen, welches auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf stattfandt. Diese Gelegenheit nutzten 162 Jugendliche und Betreuer.
Wissen und Schnelligkeit beim Stadtlauf wichtig
Von der Stadthalle aus gingen die Mannschaften im 7-Minuten-Takt an den Start. Auf der über sechs Kilometer lange Strecke, quer durch Neubrandenburg, mussten die Kinder und Jugendlichen wieder 12 Stationen anlaufen, wo sie Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen absolvieren mussten.
Nur wenige Meter nach dem Start waren die Kenntnisse in der Knotenkunde erforderlich, und bei der Schnelligkeitsübung am Freibad am Tollensesee spielte die Zeit eine große Rolle. Durch den Stargarder Bruch ging es zur Neustrelitzer Straße, wo nicht nur das Allgemein- und Feuerwehrwissen bei einem Quiz gefragt waren, an der IQ-Station konnte beim Schätzwettbewerb ein Extrapokal gewonnen werden.
Wieder zurück im Kulturpark, waren die Koordination und die Teamfähigkeit beim Turmbauen sowie die Treffsicherheit beim Dosenwerfen und Zielschießen wichtig. Im Verkehrsgarten hieß es „Berauschende Aussichten“, wo es mit Spezialbrillen einen kleinen Hindernislauf zu bewältigen galt. Das richtige Augenmaß beim Ausfahren eines Rettungszylinders auf die vorgegebene Länge, wie auch das gefühlvolle Händchen beim Bedienen des Rettungsspreizers, um einen kleinen Wasserballon von einem Verkehrskegel zum anderen zu befördern, waren an der Station „Technische Hilfeleistung“ ganz wichtig. Für eine kleine Abkühlung bei den warmen Temperaturen sorgte das Wasserspiel mit einem Hindernislauf am Oberbach.
Kenntnisse waren nicht nur in der Ersten Hilfe am Treptower Tor gefragt, sondern auch an der Konzertkirche bei einem Quiz in den Naturwissenschaften, sowie die Sportlichkeit und erneute Treffsicherheit am Stargarder Tor bei der Feuerwehrstafette. Der Weg zur letzten Aufgabe führte am Wall entlang zum Neuen Tor, wo ebenfalls eine Schnelligkeitsübung wartete. Auf Zeit mussten sechs Saugschläuche zuerst zusammengekuppelt und dann zu einem Kreis verbunden werden. Im Anschluss waren es dann noch mehr als 800 Meter bis zum Ziel, dem Gelände der Feuerwehr Neubrandenburg-Innenstadt in der Ziegelbergstraße.
Jugendfeuerwehren arbeiten länderübergreifend zusammen
Bei der Feuerwehr ist nichts so wichtig, wie die Kameradschaft untereinander, die schon beim Feuerwehrnachwuchs beginnt und selbst länderübergreifend wirkt. Wie gut die Zusammenarbeit zwischen deutschen und österreichischen Jugendfeuerwehren funktioniert, wurde beim Orientierungslauf unter Beweis gestellt. Weil es aus personellen Gründen bei den Jugendfeuerwehren Berlin-Blankenfelde und Kitzbühel nicht mehr für eine weitere Teilnehmermannschaft ausreichte, wurden die beiden Jugendfeuerwehren kurzerhand zusammengelegt und absolvierten so gemeinsam den Jubiläumslauf.
An der Siegerehrung nahmen der Vorstandsvorsitzende und Kreiswehrführer des Kreisfeuerwehrverbandes Mecklenburgische Seenplatte, Stephan Drews, sein neu gewählter Stellvertreter, Stefan Schulz, der Kreisjugendwart der Seenplatte, Dominik Tramp, der stellvertretende Landrat, Thomas Müller, der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, Peter Modemann, der Leiter der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg, Oliver Behm und der Gemeindewehrführer der Stadt Neubrandenburg, Danny Dette, teil. Aus zeitlichen Gründen und den heißen Temperaturen geschuldet, wurden die lobenden Grußworte sehr knapp gehalten. Der diesjährige Siegerpokal wurde vom ehemaligen Leiter der Neubrandenburger Berufsfeuerwehr, Frank Bühring, der neue Wanderpokal von Peter Modemann gesponsert.
Bann gebrochen: Flensburger bejubeln Sieg
Für Spannung sorgte die Siegerehrung der Jugendfeuerwehren. Den dritten Platz, von 32 Mannschaften, holte sich die Jugendfeuerwehr Wulkenzin. Am Ende standen sich jetzt noch die Jugendfeuerwehr Baumgarten, sowie die ewigen Zweiten aus Flensburg-Klues gegenüber! Mit Verkündung, dass der zweite Platz nach Baumgarten geht, brachen bei den Flensburgern Jubel und Freudentränen aus. Mit dem diesjährigen Sieg ist endlich der Bann gebrochen, und die Sieger- und Wanderpokale gehen an die vierte Mannschaft der Jugendfeuerwehr Flensburg-Klues.
Die beiden polnischen Mannschaften aus Karlino erreichten die Plätze 13 und 16, die Jugendfeuerwehr Kitzbühel 1 den siebten Platz und die reine Mädchenmannschaft, Kitzbühel 2, den achten Platz.
Den Pokal beim Schätzwettbewerb holte sich die Jugendfeuerwehr Passow. Bei den Kinderfeuerwehren siegte die Kindergruppe aus der Feuerwehr Burg Stargard, der zweite Platz geht nach Berlin-Pankow, die Plätze drei und vier nach Friedland und Werder/Kölln.
Mit dem Orientierungslauf konnten die Teilnehmer wieder ihre Leistungsabzeichen absolvieren, welche bei der Siegerehrung überreicht wurden. Bei den Kindern gab es je eine Kinderflamme der Stufe eins und zwei. Bei den Jugendfeuerwehren wurden 22 Jugendflammen der Deutschen Jugendfeuerwehr Stufe eins und weitere 13 in der Stufe zwei überreicht. Sehr begehrt sind die Jugendflammen auch bei der Kitzbüheler Feuerwehrjugend, denn gleich sieben jedes Abzeichen in den Stufen eins und zwei wurden verliehen.
Der stellvertretende Kreiswehrführer der Seenplatte, Thomas Kahle, wurde für seine 40jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr von Oliver Behm mit dem Brandschutz-Ehrenzeichen M-V in Gold ausgezeichnet. Ein großes Dankeschön an alle 59 Helfer und Gäste, wie z.B. dem Organisationsteam, dem DRK-Betreuungszug für die Essenversorgung und der Ehrenabteilung der Feuerwehr Neubrandenburg für ihre Unterstützung.
Bei den Kinderfeuerwehren siegte die Gruppe aus der Feuerwehr Burg Stargard.
„In A Big Band Hour – Swing, Rock, Pop, Jazz und Latin im Big Band Sound” – so lautet das Motto der Konzerttour, zu der die Big Band der Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh über das kommende Wochenende an der Mecklenburgischen Kleinseenplatte verweilen wird. Geprobt wird in der Jugendherberge Mirow, wo am Freitagabend um 19.30 Uhr auch das Premierenkonzert stattfinden wird. Am Samstag, dem 1. Juni, präsentieren die jungen Musiker*innen ihr kurzweiliges Programm um 16.30 Uhr auf der Freilichtbühne Rechlin, am Sonntag, dem 2. Juni, ebenfalls um 16.30 Uhr dann auf der Kulturbühne Mirow.
In der AFS Big Band spielen 32 Musiker*innen, die alle ihr musikalisches Handwerk in den Orchesterklassen der Anne-Frank-Schule gelernt haben, in denen die instrumentalpraktische Ausbildung einen hohen Stellenwert hat. Engagierte Musiker*innen aus den Jahrgängen 8-13 und musikbegeisterte ehemalige Schüler*innen bereiten jedes Jahr in den wöchentlich stattfindenden Proben ein Programm aus verschiedenen Musikstilen vor, die alle im typischen Sound einer traditionellen Big Band mit fetten Bläsersätzen und groovender Rhythmusgruppe arrangiert sind.
„Klanglabor“ ist der Titel für ein ganz besonderes Kooperationskonzert, das am 30. Mai um 19.30 Uhr in der Konzertkirche Neubrandenburg stattfindet. Unter Beteiligung der Neubrandenburger Philharmonie, der young Academy Rostock (yaro) und der Kreismusikschule Kon.centus erklingen Werke von Haydn, Rachmaninoff, Debussy, Ravel u.a.
„Die Proben dazu laufen bereits auf Hochtouren und wir freuen uns, dass eine Auswahl unserer Schüler am geteilten Pult neben einem Profi spielen darf“, schreibt mir David Kantel, stellvertretender Leiter der Kreismusikschule. Eine Wiederholung findet am 2. Juni im Katharinensaal der Hochschule für Musik und Theater Rostock um 16 Uhr statt.
Aufmerksamen Beobachtern wird am Sonntag im Parkstadion beim Spiel der Oberligisten der TSG Neustrelitz gegen den Rostocker FC obiges Transparent aufgefallen sein. Es gibt einen ernsten Hintergrund. Die AWO hat die Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt gekündigt, es ist wohl Geschichte. Auch der DFB und das Sozialministerium MV werden eine Neuauflage mit einem neuen Träger nicht unterstützen. Die Kids würden aus „wirtschaftlichen“ Gründen auf die Straße gesetzt. Auch die kleine, aber sehr aktive Fangruppe sei jetzt heimatlos, heißt es in einer Mitteilung an Strelitzius. Sie hatte ihr Fanhaus am Heizkraftwerk in Neustrelitz.
Inzwischen hat TSG-Sprecher Stephan Neubauer die Nachricht als „traurige Realität“ bestätigt. Am vergangenen Mittwoch habe es eine außerordentliche Beiratssitzung gegeben, in der mit den zuständigen Instanzen diese Thematik diskutiert wurde „mit dem nur schwer verständlichen Ergebnis“.
Ich habe mich heute um eine Stellungnahme der AWO Mecklenburg-Strelitz bemüht, bislang ohne Erfolg. Immerhin wirbt sie auf ihrer Webseite immer noch mit dem Fanprojekt.
Auch in diesem Jahr findet der Internationale Bigband-Workshop für junge Musiker wieder in Neubrandenburg statt. Es nehmen neun Bigbands aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen sowie zwei Blasorchester und eine Bläserklasse eines Gymnasiums teil. Die Veranstaltung vom 1. bis zum 3. März steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Silvio Witt und wird in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Neubrandenburg durchgeführt.
Der Workshop wird vom Berliner Komponisten, Musiker und Arrangeur Rolf von Nordenskjöld geleitet. An seiner Seite stehen international renommierte Jazzmusiker und Bandleader, welche die gesamte Bandbreite der in einer Bigband vertretenen Instrumente abdecken und reihum die teilnehmenden Bigbands anleiten werden. Alle Dozenten sind auch beim Abschlusskonzert am Sonntag um 15 Uhr in der Mensa der Hochschule Neubrandenburg zu erleben.