Viel Kinderlachen, Umarmungen, „Weißt Du noch?-Fragen“ und fröhliches Beisammensein bei Spiel, Spaß und leckerem Essen – so kunterbunt ging es dieser Tage in der AWO Tagesgruppe in Röbel zu. Vor 30 Jahren, am 1. August 1995, öffneten die Türen der Einrichtung erstmalig. Damals noch in Sietow verortet. Der Umzug erfolgte dann 2002 in die bis heute bestehenden Räumlichkeiten.
Aufmerksamen Beobachtern wird am Sonntag im Parkstadion beim Spiel der Oberligisten der TSG Neustrelitz gegen den Rostocker FC obiges Transparent aufgefallen sein. Es gibt einen ernsten Hintergrund. Die AWO hat die Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt gekündigt, es ist wohl Geschichte. Auch der DFB und das Sozialministerium MV werden eine Neuauflage mit einem neuen Träger nicht unterstützen. Die Kids würden aus „wirtschaftlichen“ Gründen auf die Straße gesetzt. Auch die kleine, aber sehr aktive Fangruppe sei jetzt heimatlos, heißt es in einer Mitteilung an Strelitzius. Sie hatte ihr Fanhaus am Heizkraftwerk in Neustrelitz.
Inzwischen hat TSG-Sprecher Stephan Neubauer die Nachricht als „traurige Realität“ bestätigt. Am vergangenen Mittwoch habe es eine außerordentliche Beiratssitzung gegeben, in der mit den zuständigen Instanzen diese Thematik diskutiert wurde „mit dem nur schwer verständlichen Ergebnis“.
Ich habe mich heute um eine Stellungnahme der AWO Mecklenburg-Strelitz bemüht, bislang ohne Erfolg. Immerhin wirbt sie auf ihrer Webseite immer noch mit dem Fanprojekt.
Es wird voll. Es wird spannend. Es wird leidenschaftlich. Am 7. September stellen Ehrenamtliche ihre Einsatzfelder auf der Jugendmesse EHRENAMT an der IGS „Walter Karbe“ in Kiefernheide vor. Den ganzen Vormittag besuchen 19 Schulklassen von der 5. bis 10. Stufe auf dem Schulgelände und im Gebäude Stationen mit unterschiedlichen Engagementfeldern.
Organisationen, Einrichtungen und Vereine aus dem Tierschutz, dem Rettungsdienst, Naturschutz, Sozialwesen, Kultur und mehr haben sich angemeldet. Die Engagierten sind mit viel Leidenschaft dabei: Sie nutzen die Gelegenheit, ihr Ehrenamt den Kindern und Jugendlichen praxisnah vorzustellen, ihre Aufgaben, Möglichkeiten und ihre Begeisterung zu zeigen. Das gemeinsame Interesse aller Teilnehmenden ist die so notwendige Nachwuchsgewinnung und damit die zukünftige Absicherung vieler wichtiger gesellschaftlicher Aufgaben.
Die Delegierten des AWO Kreisverbandes Mecklenburg-Strelitz e.V. haben Bernadett Forberger zur neuen Vorsitzenden des AWO-Kreisvorstandes gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Roland Toebe an, der ab 1. Juli die Geschäftsführung der AWO Mecklenburg-Strelitz KV/gGmbH übernimmt.
Weiterhin wurde Rolf Nelle als Beisitzer für den ausscheidenden Helge Oehlschläger gewählt. Damit setzt sich der Vorstandnun wie folgt zusammen: Bernadett Forberger als Vorsitzende, Christine Büttner und Dajana Vater als stellvertretende Vorsitzende, Cornelia Schröder als Beisitzerin und Rolf Nelle als Beisitzer. Beide neu gewählten Vorstandsmitglieder freuen sich auf ihre neue Aufgabe. Zeittnah wird der neue Vorstand zur konstituierenden Sitzung zusammentreten.
Der AWO Kreisverband Mecklenburg-Strelitz unterhält seit seiner Gründung am 18. Juni 1994 eine Vielzahl an sozialen Angeboten für die Menschen in der Region. Gemeinsam mit der AWO Mecklenburg-Strelitz gGmbH beschäftigt er circa 230 Mitarbeiter*innen im Altkreis Mecklenburg-Strelitz.
Die Stadt Neustrelitz möchte das Bundesprogramm „Engagierte Stadt“ dazu nutzen, dauerhaft eine lokale Engagement-Infrastruktur aufzubauen und Unterstützung für Kooperationen von Verwaltung, ehrenamtlichen Einrichtungen und der lokalen Wirtschaft zu erhalten. Bürgermeister Andreas Grund hat das Interesse der Stadt gegenüber der zuständigen Bundesstelle schriftlich bekundet, nachdem die Stadtvertretung dem Anliegen am 6. März zugstimmt hatte. Auch der DRK-Kreisverband und die AWO Mecklenburg-Strelitz haben sich zustimmend geäußert und unterstützen das Ziel.
Mit den beiden Verbänden und weiteren Akteuren arbeitet die Stadt in der Engagement-Förderung bereits eng zusammen. Gemeinsam soll auch das Anliegen „Engagierte Stadt“ verfolgt werden. So wurde bereits im Herbst 2020 ein Ehrenamtsnetzwerk ins Leben gerufen, an dem sich alle interessierten Vereine beteiligen können. Ein Organisationsteam hat die Arbeit aufgenommen und pandemiebedingt mehrere online-Konferenzen ausgerichtet. Der Austausch und die Bündelung von Ideen, Aktionen und Knowhow soll in Kürze auch durch eine gemeinsame Internetplattform unterstützt werden.
„Ich bedanke mich beim DRK und bei der AWO für die aktive Mitwirkung an der Vorbereitung des Netzwerkes für eine Engagierte Stadt. Eine gute ehrenamtliche Vernetzung dient unserem Ziel, mit den Einwohnerinnen und Einwohnern eine demokratische, vielfältige und solidarische Gesellschaft zu gestalten“, erklärt Bürgermeister Andreas Grund. Für Neustrelitz als Sitz der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt sei es zudem eine gute Möglichkeit, sich in diesem Bereich weiter zu profilieren.
Vereine und Personen, die Mitglied im Ehrenamtsnetzwerk werden möchten, können sich an das Organisationsteam wenden. Der Kontakt ist möglich über die Partnerschaft für Demokratie, Dr. Monique Wölk, Telefon 0151 40639237, E-Mail: monique.woelk@cjd.de
Jährlich macht die COA-Aktionswoche auf die Problemlagen von Familien mit Suchtbelastungen aufmerksam. Im Fokus stehen insbesondere die Kinder von suchtmittel- oder alkoholabhängigen Eltern. COA bedeutet Children of Alcoholocs/Addicts (Kinder von Alkoholabhängigen/Süchtigen). Das Team der Perlentaucher Beratungsstelle für Kinder psychisch kranker Eltern der AWO Vielfalt mit Sitz in Neustrelitz beteiligt sich an der Aktionswoche mit einer Vorstellung von Kinderbüchern, die Themen wie Sucht und psychische Erkrankungen behandeln. Die Bücher empfiehlt das Team sowohl Eltern als auch Fachkräften oder Interessierten, um mit Kindern zu diesem wichtigen Thema ins Gespräch zu kommen. Der Film (siehe oben) ist im Zeitraum der Aktionswoche vom 14. bis zum 20. Februar zu sehen.
Allein in Deutschland wächst etwa jedes sechste Kind in einer Familie mit Suchtproblematiken auf und ist damit selbst gefährdet, als Erwachsener eine Sucht oder eine psychische Störung zu entwickeln.
Deséreé Woschinski und Kim Reppschläger freuen sich über die frischgedruckten Exemplare.Foto: AWO Vielfalt
Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe der Broschüre „Schatzkiste gegen coronische Langeweile“ (Strelitzius berichtete) veröffentlicht der Bildungsarbeitsbereich der AWO Vielfalt nun eine komplett neue zweite Ausgabe. Die Verteilung der 2000 Stück beginnt am kommenden Montag. Zusätzlich gibt es eine Version zum Download auf www.awo-vielfalt.de.
Das vierköpfige Team der Bildungsarbeit hat die Broschüre so konzipiert, dass sie Familien sowohl mit Aktionen nach draußen ins Freie locken als auch mit abwechslungsreichen Angeboten und Spielen eine gesellige Atmosphäre zuhause schaffen. Mit 32 Seiten ist die zweite Ausgabe noch umfangreicher als die erste Auflage und enthält eine vielfältige Mischung aus Rätseln, Geschichten und Schatzsuchen. „Für diese Ausgabe haben wir zwei Schatzsuchen in Neustrelitz und in Neubrandenburg vorbereitet, um noch mehr Familien die Möglichkeit für ein schönes Erlebnis in den Weihnachtsferien zu geben.“ so Jana Patz, Fachteamleiterin des Bildungsarbeitsbereiches. Gefördert wird der Druck der Broschüre durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und Foto & Werbung Ehlers aus Neustrelitz.
Die AWO Vielfalt Mecklenburgische Seenplatte gGmbH bietet seit 2014 im gesamten Landkreis soziale Dienstleistungen in den Bereichen Arbeitsintegration, Beratung, Eingliederungshilfe, Bildungs- und Schulsozialarbeit, Hilfen zur Erziehung und Straffälligenhilfe an. Der Träger beschäftigt circa 150 Mitarbeiter*innen.