Volles Haus heute bei der 8. Schlossbergkonferenz im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz. Auf besonderes Interesse stieß am Mittag die Vorstellung eines Ausstellungskonzeptes durch Andreas Feddersen, Kurator und Geschäftsführer der musealis GmbH Weimar, für die geplante Rekonstruktion des Neustrelitzer Schlossturms. Mehr von der Konferenz morgen hier im Blog.
Mike Elstnererlebte einen soliden Auftritt seiner Jungs.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Abend ihr Testspiel in Penzlin gegen die gastgebenden Verbandsligisten mit 4:2 (2:0) gewonnen. De Tore bis zur Halbzeit schossen Tom Kliefoth, der eine Ecke verwandelte, und Nick Höfer. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Justin Berger auf 3:0, bevor sich die TSG nach einem Ballverlust ein Kontertor der Penzliner einfing.
Mit einem Freistoß aus rund 19 Metern Distanz direkt in den Dreiangel erhöhte Maik Frühauf auf 4:1, bevor die Gastgeber per Elfmeter nach einer Notbremse noch zum 2:4 aus ihrer Sicht kamen. „Wir haben ein solides Spiel abgeliefert, waren in allen Belangen die beherrschende Elf und hätten acht, neun Tore schießen müssen. Wenn es also etwas zu kritisieren gibt, so war es mal wieder die Chancenverwertung“, sagte mir Cotrainer Mike Elstner, der heute bei den Residenzstadtkickern an der Seitenlinie stand.
Am Donnerstag, den 6. Februar, lädt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz um 16 Uhr zu einer kleinen Kinderführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Mecklenburg und die koloniale Vergangenheit“ und einem Themenworkshop ein. Die Kinder erfahren, was es mit Tanzmasken aus Afrika und Ozeanien auf sich hat, wer sie herstellt und warum. Bei dem Workshop haben die Kinder die Möglichkeit, mit Unterstützung von FSJlerin Hannah phantasievolle eigene Masken zu basteln.
Die in der Ausstellung noch bis zum 8. Februar gezeigten Objekte aus Afrika, Asien, Südamerika und Ozeanien kommen aus privaten Sammlungen, den Sammlungen im Kulturquartier und der Sammlung Bernhard Funk (Museum Neubrandenburg). Sie umfassen den Zeitraum von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
Dr. Marco Nase (links) und Ole Krüger im Gespräch. Foto: Grüne MSE
Die Schließung der Justizvollzugsanstalt Neubrandenburg auf dem Lindenberg zum Jahresende 2018 hat den Anlass gegeben für eine aus Sicht der Grünen lange überfällige Diskussion: Wie kann die ehemalige Bezirksstadt Neubrandenburg an das DDR-Unrecht erinnern und der Opfer dieses Unrechts würdig gedenken? Der Gebäudekomplex der JVA Neubrandenburg wurde 1987 als Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR in Betrieb genommen. „Deshalb liegt es auf der Hand, dass ein wie auch immer gestalteter Gedenk- und Erinnerungsort seinen Platz im Bereich der ehemaligen Justizvollzugsanstalt hat“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Bedarf an weiterem Austausch
In bisher vier Foren wurde die Frage der Gedenkarbeit zum DDR-Unrecht aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und es sei deutlich geworden dass viel Bedarf am weiteren Austausch besteht. Um dieser Diskussion ausreichend Raum zu verschaffen, hat die Stadtvertretung Neubrandung auf Initiative der grünen Fraktion Ende 2022 ein fünfjähriges Moratorium für das Gelände der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt beschlossen. Bis 2027 wird nun der Prozess der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Areals und zu Perspektiven des Gedenkens fortgesetzt – unter Beteiligung von Opferverbänden, Initiativen der Geschichtsarbeit, der Stadtverwaltung und nicht zuletzt der Stadtvertretung. Ziel dieses Prozesses ist es, in diesem Zeitraum ein sachgerechtes und würdiges Gedenkkonzept für das Gelände der ehemaligen Haftanstalt und der Opfer des DDR-Unrechts in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu erarbeiten.
Eine 39-Jährige und ihr Sohn sind gestern Abend in Neubrandenburg einem Fahrraddieb gefolgt. Die Frau sah vor ihrem Zuhause gegen 19.30 Uhr einen jungen Mann, der sich an ihrem Rad zu schaffen machte. Das war vor ihrer Tür an einem Fahrradständer angeschlossen. Noch ehe sie großartig reagieren konnte, fuhr der Dieb auf ihrem Rad weg. Sie klingelte ihren Sohn raus und zusammen folgten sie ihm im Auto vom Katharinenviertel in Richtung Hinterste Mühle und dann weiter in Richtung Oststadt. Der Dieb stoppte, schmiss das Rad hin und lief weg.
Die Akkordeonisten der Kreismusikschule MSE waren wieder eine Klasse für sich. Fotos: Kon.centus
Am vergangenen Wochenende fand der 35. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Torgelow statt. Rund 80 junge Musiktalente hatten sich für diesen ersten musikalischen Höhepunkt des neuen Jahres angemeldet, um in den Solokategorien Violine, Viola, Violoncello, Gesang Pop, Akkordeon und den Duowertungen Gitarren-Ensemble, Vokal-Ensemble, Duo Klavier und ein Streich- bzw. Blechblasinstrument in den musikalischen Wettstreit zu treten.
„Auch 33 Kon.centus-Talente hatten sich mit großem Engagement und Freude am Musizieren gemeinsam mit ihren Lehrern und Korrepetitoren darauf vorbereitet, und alle konnten auch diesmal wieder ihr gewachsenes Leistungsvermögen unter Beweis stellen und vertraten unsere Musikregion sehr würdig“, wie mir Ulf Seifert von der Kreismusikschule Mecklenburgische Seenplatte schreibt. „Es gelang ihnen eindrucksvoll zu bestätigen, dass sich künstlerische Meisterschaft und Freude am Musizieren nicht ausschließen. Fast alle wurden mit einem 1. Preis für ihren Vortrag bedacht, immerhin heißt das, dass sie 21 bis 25 Punkte von 25 möglichen Punkten erreichten.“