Der eine oder andere wird schon wissen, dass die Freiberger Lebenshilfe das Schullandheim in Diemitz aufgegeben hat. Aber was wird jetzt daraus? Beim Förderverein Diemitz hat sich das Team der Bildungsstätte Fleeth (www.mehralslernen.org) gemeldet, denn das sind die neuen Eigentümer. Sie betreiben schon seit einigen Jahren mit viel Herzblut und Engagement von Ehrenamtlichen ein Haus in Fleeth für Kinder- und Jugendgruppen. Dort werden Seminare zu verschiedensten Themen angeboten.
Sind zufrieden mit dem Ergebnis: Hieronymus Köpp und Lutz Arndt von der STRABAG, Frank Rahn, Henry Tesch, Thomas Reggentin und Christian Voigt vom Sachgebiet Bauen und Objektverwaltung (von links) bei der offiziellen Inbetriebnahme der Straße.
„Es ist die größte Einzelinvestition der Stadt Mirow, ohne dass hier auf Fördergelder zurückgegriffen wurde“, sagt Kämmerer Andreas Franz anlässlich der Fertigstellung der Verbindungsstraße zwischen Fleether Mühle und Fleeth, die vergangene Woche übergeben wurde. „Insgesamt hat die Stadt Mirow hiermit aus Eigenmitteln 450.000 € eingesetzt und verbaut.“
„Es ist in der Regel nicht üblich und es herrscht auch Konsens in der Stadtvertretung darüber, dass wir grundsätzlich mit Fördermitteln bauen, zumal bei Investitionen, die sich fast auf eine halbe Million Euro belaufen. Auf der anderen Seite herrscht seit 2018 auch Konsens darüber in der Stadtvertretung, diese Straße zu bauen. Letztendlich wurde mehrheitlich entschieden 450.000 € aus dem Stadthaushalt zu nehmen und diese Straße eigenständig zu errichten und zu finanzieren“, sagt Bürgermeister Henry Tesch.
„Hintergrund ist natürlich“, so Bauamtsleiter Thomas Reggentin, „dass hier über Jahre die Stadt immer wieder in der Lage war, die Eigenanteile darzustellen, was ja auch nicht jede Kommune kann, die Förderzusagen aber immer wieder hinausgeschoben wurden.“ „Am Ende haben wir sogar angeboten unseren städtischen Eigenanteil zu erhöhen“, ergänzt Henry Tesch.
Die Bewohner von Fleeth finden das nicht mehr lustig. „Wolfsrisse gehören ja schon fast zur Tagesordnung“, schreibt mir Katharina Huber Dziallas. „Aber jetzt wird es gefährlich, die Wölfe tummeln sich in den Dörfern ungeniert herum.“ In der vergangenen Woche sei ein kleines Reh mitten im Dorf gerissen worden. Die Überbleibsel ohne Kopf und Innereien seien vormittags um 10 Uhr von einer Anwohnerin gefunden worden. „Die Wölfe gehen in den Dörfern spazieren. Das finde ich ganz schön gruselig“, so meine Leserin.
Auf der Mirower Stadtvertretersitzung am 2. Mai erfolgte die offizielle Bestätigung der bereits am 16. März gewählten Führung der Feuerwehr Fleeth. Fabian Malt (Foto Mitte) als neuer Wehrführer und Frank Rahn (Zweiter von links) weiterführend in Stellvertreterfunktion erhielten aus den Händen des Bürgermeisters Henry Tesch (rechts) ihre Ernennungsurkunden.
Was in Zeiten allgegenwärtiger Personalnotstände schon in größeren Städten nicht einfach ist, führen die Kameradninnen und Kameraden der Ortsteile Fleeth und Diemitz als lebendes Gemeinschaftsprojekt weiter. In Gruppenstärke sichern sie gemeinsam und in enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Mirow den Brandschutz und die Technische Hilfeleistung in ihren Ortsbereichen ab.
Zum Abschluss des Osterfestes heute Abend noch ein „Fundstück“. Wir haben es beim Spaziergang durch Fleeth in der Dorfmitte aufgespürt. Die Fleether sind offensichtlich praktisch veranlagt. Und warum sollen Nadelbäume immer nur zu Weihnachten dekoriert werden? Dieses Gewächs hat wahrscheinlich das Privileg, zwei Mal im Jahr Festtagsschmuck zu tragen.
Mareike Koch und Steffen Gentsch begrüßen die Gäste.Fotos: Hugo Garnatz
Die Holde und meine Wenigkeit haben einen vergnüglichen Abend erlebt. Wir sind einer Einladung ins Bildungs- und Erlebnishaus Fleeth gefolgt. Der Verein für innovative Jugendbildung hat vor fünf Jahren das frühere Gruppenhaus der AWO übernommen und es nun für ein paar wirklich gelungene Stunden mit Dinner für alle anwohnenden Personen in Fleeth und Leute aus der näheren Umgebung geöffnet. Ziel war, sich bei dem Beisammensein besser kennenzulernen und sich auszutauschen, wie Hausleiter Steffen Gentsch und Hausleiterin Mareike Koch zur Begrüßung sagten.
Die in Berlin ansässige Gemeinnützige Bildungsinitiative „mehr als lernen“ sucht Personal für ihr Bildungs- und Erlebnishaus in Fleeth. Sie bietet Stellen für die Objektbetreuung und für eine Küchenkraft an.
Seit 2005 hilft die Initiative nach eigenen Angaben mit ihren vielfältigen Bildungsangeboten in Bereichen wie Zukunftsorientierung und Schulgestaltung jungen Menschen dabei, Kompetenzen zu entwickeln, die sie in ihrem Leben weiterbringen und die Gesellschaft als Ganzes stützen. Darüber hinaus werden in einer internen Akademie die Bildungsgestalter/-innen von morgen ausgebildet. Das Bildungs- und Erlebnishaus Fleeth steht für Tagungen, Seminare, Klassenfahrten, Gruppenreisen oder Freizeitaufenthalte bereit. Im Anhang die Ausschreibungen:
In der Zeit vom 30. November, 16 Uhr, bis zum 1. Dezember, 3 Uhr, ist es in Fleeth bei Mirow zum Diebstahl eines mobilen Sägewerks und eines Traktoranhängers gekommen. Die Täter gelangten auf das umfriedete Gelände der geschädigten Firma und entwendeten aus einer Unterstellhalle ein mobiles, auf Schienen montiertes Sägewerk des Herstellers Wood-Mizer sowie einen nicht zugelassenen Traktoranhänger. Es ist nicht auszuschließen, dass die Täter den Traktoranhänger zum Abtransport des mobilen Sägewerks nutzten. Der Schaden wird derzeit auf 10.000 Euro beziffert.
Zeugen, die zur Tatzeit auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen in Fleeth wahrgenommen haben oder Angaben zum Verbleib des Sägewerks und des Anhängers machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 258224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
Frank Rahn, Gerhard Pöttgen und Henry Tesch (von links).
Im Rahmen der Initiative „Mirow-Münze“ (Strelitzius berichtete) ist im Monat Januar Gerhardt Pöttgen geehrt worden. Der Fleether ist jemand, der immer ansprechbar ist, betont der Mirower Stadtvertreter und Schornsteinfegermeister aus Fleeth, Frank Rahn. Bürgermeister Henry Tesch nahm die Auszeichnung zum Anlass und gratulierte gemeinsam mit Rahn Gerhardt Pöttgen.
Henry Tesch betonte, dass unter anderem der Strand in Fleeth von Gerhardt Pöttgen seit vielen Jahren sauber gehalten wird. Dabei ist Gerhardt Pöttgen oft bereits am frühen Morgen anzutreffen, wie seine Frau erzählt. Darüber hinaus nimmt er eigenständig den Rasenschnitt vor, engagiert sich bei der Vorbereitung von Dorffesten und unterstützt seine Mitmenschen.
Gerhardt Pöttgen bedauert, dass er aufgrund seines Lebensalters nicht mehr aktiver Feuerwehrmann sein darf, hat er dies doch über viele Jahre aktiv gelebt. Er freute sich über dieses Dankeschön und betonte, dass er weiter aktiv bleiben wird und dass dies für ihn selbstverständlich ist. Henry Tesch betonte, „unsere Dörfer würden an manchen Stellen nicht so gut aussehen, wenn es dieses Engagement, wie von Gerhardt Pöttgen, nicht geben würde“.
Die von Bürgermeister Henry Tesch anlässlich des 100. Stadtjubiläums initiierte Ehrung ist mit 100 Euro aus Sponsorengeldern dotiert und wird monatlich an Bürger oder Zusammenschlüsse vergeben, die sich ehrenamtlich besonders um ihre Stadt Mirow verdient machen.