Nachdem der Umschluss der neuen Trinkwasserleitung bei Starsow (Strelitzius berichtete) im Zuge der neuen Ortsumgehung Mirow erfolgreich gelaufen ist, steht in dieser Woche der Umschluss der Trinkwasserleitung an der Ortsumgehung in Richtung Peetsch an. Dieser wird in der Nacht vom 2. Juli zum 3. Juli von 22 bis 4 Uhr erfolgen. Von der Wasserabschaltung sind die Ortslagen Peetsch, Fleeth, Fleether Mühle und Diemitz betroffen. Es betrifft auch alle Zeltplätze in diesem Bereich.
Sind zufrieden mit dem Ergebnis: Hieronymus Köpp und Lutz Arndt von der STRABAG, Frank Rahn, Henry Tesch, Thomas Reggentin und Christian Voigt vom Sachgebiet Bauen und Objektverwaltung (von links) bei der offiziellen Inbetriebnahme der Straße.
„Es ist die größte Einzelinvestition der Stadt Mirow, ohne dass hier auf Fördergelder zurückgegriffen wurde“, sagt Kämmerer Andreas Franz anlässlich der Fertigstellung der Verbindungsstraße zwischen Fleether Mühle und Fleeth, die vergangene Woche übergeben wurde. „Insgesamt hat die Stadt Mirow hiermit aus Eigenmitteln 450.000 € eingesetzt und verbaut.“
„Es ist in der Regel nicht üblich und es herrscht auch Konsens in der Stadtvertretung darüber, dass wir grundsätzlich mit Fördermitteln bauen, zumal bei Investitionen, die sich fast auf eine halbe Million Euro belaufen. Auf der anderen Seite herrscht seit 2018 auch Konsens darüber in der Stadtvertretung, diese Straße zu bauen. Letztendlich wurde mehrheitlich entschieden 450.000 € aus dem Stadthaushalt zu nehmen und diese Straße eigenständig zu errichten und zu finanzieren“, sagt Bürgermeister Henry Tesch.
„Hintergrund ist natürlich“, so Bauamtsleiter Thomas Reggentin, „dass hier über Jahre die Stadt immer wieder in der Lage war, die Eigenanteile darzustellen, was ja auch nicht jede Kommune kann, die Förderzusagen aber immer wieder hinausgeschoben wurden.“ „Am Ende haben wir sogar angeboten unseren städtischen Eigenanteil zu erhöhen“, ergänzt Henry Tesch.
Annette Böck-Friese und Thomas Müller bedanken sich bei Hajo Schütt und Peter Kurth vom Sachgebiet Tiefbau und Kreisstraßenmeister Karsten Topfstedt. Foto: LK MSE
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Straßenbaulastträger schließt die am 21. Mai begonnenen Bauarbeiten an der Kreisstraße MSE 20 von Fleether Mühle bis zum bereits ausgebauten Abschnitt in Richtung Peetsch mit einer Baulänge von ca. 500 Metern ab. Nach der abschließenden Bauabnahme zu Beginn der nächsten Woche wird die Strecke voraussichtlich ab Mittwoch, den 17. Juli, wieder für den Verkehr freigegeben.
Thomas Müller, 2. Stellvertreter des Landrates, nutzte am heutigen Freitag die Gelegenheit, um sich vor Ort bei den Mitarbeitenden des Bauamtes und der Kreisstraßenmeisterei für die geleistete Arbeit zu bedanken: „Gerade Straßenbaumaßnahmen sind in der heutigen Zeit nicht mehr so leicht umzusetzen. Wie überall im Land spüren auch wir immer wieder die Auswirkungen von Lieferengpässen oder Materialmangel. Daher freue ich mich sehr, dass wir diese Maßnahme, auch vor dem Hintergrund der Urlaubssaison, sogar vorzeitig abschließen konnten“, so Müller. „Unser Dank gilt ebenfalls dem beauftragten Planungsbüro und den ausführenden Firmen“, ergänzte Bauamtsleiterin Annette Böck-Friese.
Die Kreisstraße MSE 20 im Bereich Fleether Mühle wird vom 21. Mai bis voraussichtlich 30. August für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Der Grund sind Bauarbeiten für den verkehrsgerechten Ausbau der Kreisstraße im genannten Bereich.
Zur Verbesserung der Infrastruktur erneuert der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Straßenbaulastträger diesen Abschnitt der Kreisstraße. Die Maßnahme beginnt am Ortsende der Ortslage Fleether Mühle und endet am bereits ausgebauten Abschnitt in Richtung Peetsch.
Hajo Schütt, Sachgebietsleiter Tiefbau in der Kreisverwaltung, Henry Tesch, Torsten Fritz und Karsten Topfstedt, Kreisstraßenmeister Neustrelitz (von links), schneiden das symbolische Band durch.
Nach rund einjähriger Bauzeit ist die Brücke an der Fleether Mühle im Zuge der Kreisstraße MSE 20 heute Vormittag offiziell freigegeben worden. Torsten Fritz, Beigeordneter für Bau und Umwelt, bei der feierlichen Einweihung der neugebauten Überführung: „Es freut mich sehr, dass wir diese für den örtlichen und überörtlichen Verkehr so wichtige Verbindung wieder öffnen können.“
Die MSE 20 stellt eine Nord-Süd-Verbindung zwischen der B 122 in Canow und der B 198 in Mirow dar und erschließt in der strukturschwachen Region neben Wohnsiedlungen auch Gewerbebetriebe sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen. Insbesondere durch den Tourismusverkehr werde die Bedeutung der Strecke in Zukunft wohl noch steigen, sagte Fritz. Er hob die gute Arbeit des Planungsbüros Schwesig aus Rostock und von Ost Bau aus Osterburg hervor. „Das Bauwerk kann sich sehen lassen.“ Bei den Anwohnern bedankte er sich für das Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten.
Mirows Bürgermeister Henry Tesch schloss sich dem Dank an alle Beteiligten an. Die Kommune Mirow umfasse neben dem Stadtgebiet elf Dörfer und noch ein halbes Dutzend Wohnliegenschaften auf einer Fläche von rund 160 Quadratkilometern. Mit den neuen Brücken in Blankenförde (Strelitzius berichtete) und Fleether Mühle stünden zwei wichtige Einflugstore in die touristische Region wieder zur Verfügung. Ihre vorübergehende Schließung sei eine Herausforderung gewesen, die gemeistert worden ist. In Fleether Mühle habe die Stadt Fläche zur Verfügung gestellt und damit den Ausbau der Brücke und ihrer Nebenanlagen befördert. „Alles gut heute, wir freuen uns, beide Brücken eröffnet, und das vor Weihnachten, besser geht es nicht“, so Tesch.
Die Ortsdurchfahrt Fleether Mühle im Zuge der Kreisstraße MSE 20 wird vom 19.01.2023 bis voraussichtlich 30.11.2023 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Der Grund sind Bauarbeiten für den Neubau der Brücke über den Fleether Mühlenbach.
Wegen massiver Bauwerksschäden errichtet der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Straßenbaulastträger ein neues Brückenbauwerk. Gleichzeitig erfolgt der grundhafte Ausbau der Kreisstraße auf einer Gesamtlänge von 220 Metern mit einer Ausbaubreite von sechs Metern. Der Neubau des Bauwerkes erfolgt als ein 2-Feld-Bauwerk, dass aus zwei Stahlbetonrahmen besteht, die als Fertigteile ausgeführt werden. Die Baukosten einschließlich Baunebenkosten betragen ca. 1,38 Mio. Euro.
Die Strelitzius-Leser mussten gefühlt längere Zeit auf ein Fundstück verzichten. Auf dem heutigen Weg von Mirow nach Diemitz hat es mich dann fast erschlagen, das Motiv. Ich habe ihm an der Parkfläche hinter dem niegelnagelneuen Restaurant Fleether Mühle einigermaßen fasziniert gegenübergestanden.
Ist das nun Jux oder schon Kunst? Bleibt die spektakuläre Installation der Menschheit erhalten, avanciert eventuell sogar zum Kulturdenkmal, oder weicht sie demnächst im Rahmen der noch nicht abgeschlossenen Außenreviergestaltung. Dieser Tage werden die Holde und meine Wenigkeit die neue Gastro-Adresse testen und auch auf diese Fragen eine Antwort suchen.
Heute hat es uns zum ersten Mal in diesem Jahr wieder ins „Regolin am See“ in Diemitz gezogen. Nur das vorab: Es war einmal mehr Genuss pur. Was Kalbsleber an Birne und Porree oder Butterkekseis mit der Suche eines Kochs in der Regolin-Küche nach einem neuen Zuhause zu tun haben, steht kommende Woche hier im Blog. Man liest sich!
Ein 82-Jähriger ist aam heutigen Sonnabend gegen 13.10 Uhr zwischen Fleether Mühle und Peetsch mit seinem gegen einen Baum gefahren. Der Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen und kam zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus Neustrelitz.
Gegenüber der Polizei gab der Mann an, er hätte nach den Schwänen auf dem Feld geschaut. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro.
In der Nacht auf Sonntag ist auf dem Campingplatz Fleether Mühle ein Zigarettenautomat aufgesprengt worden. Dabei sind nach ersten Erkenntnissen sogenannte „Polenböller“ zum Einsatz gekommen. Zeugen
berichteten, dass die Sprengung vermutlich gegen 0.40 Uhr erfolgte, da zu diesem Zeitpunkt ein lauter Knall zu vernehmen war. Der oder die Täter entwendeten die Zigaretten aus dem Automaten. Ihr Gesamtwert ist bislang unbekannt. Der Sachschaden am Automaten beläuft sich auf ca. 6500 Euro.
Die Kripo Neubrandenburg ermittelt. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Straftat. Hinweise an die Polizei in Neustrelitz unter Telefon 03981 2580 oder an jede andere Dienststelle der Polizei. Hinweise werden auch unter www.polizei.mvnet.de
entgegengenommen.