Im Zuge der Kreisstraße MSE 20 wird zwischen den Ortschaften Canow und Diemitzer Schleuse die Brücke zwischen Schmidt-See und Labussee erneuert. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung vom 6. Januar bis voraussichtlich 31. August 2025 mit einer großräumigen Umfahrung für den öffentlichen Verkehr. Es ist kein Durchgangsverkehr möglich, eine entsprechende verkehrsrechtliche Beschilderung wird aufgestellt. Die Umfahrung erfolgt über die Kreisstraße MSE 20 – B 198 und B 122. Für die anliegenden Bewohner wird die Müllentsorgung weiterhin gewährleistet.
Hajo Schütt, Sachgebietsleiter Tiefbau in der Kreisverwaltung, Henry Tesch, Torsten Fritz und Karsten Topfstedt, Kreisstraßenmeister Neustrelitz (von links), schneiden das symbolische Band durch.
Nach rund einjähriger Bauzeit ist die Brücke an der Fleether Mühle im Zuge der Kreisstraße MSE 20 heute Vormittag offiziell freigegeben worden. Torsten Fritz, Beigeordneter für Bau und Umwelt, bei der feierlichen Einweihung der neugebauten Überführung: „Es freut mich sehr, dass wir diese für den örtlichen und überörtlichen Verkehr so wichtige Verbindung wieder öffnen können.“
Die MSE 20 stellt eine Nord-Süd-Verbindung zwischen der B 122 in Canow und der B 198 in Mirow dar und erschließt in der strukturschwachen Region neben Wohnsiedlungen auch Gewerbebetriebe sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen. Insbesondere durch den Tourismusverkehr werde die Bedeutung der Strecke in Zukunft wohl noch steigen, sagte Fritz. Er hob die gute Arbeit des Planungsbüros Schwesig aus Rostock und von Ost Bau aus Osterburg hervor. „Das Bauwerk kann sich sehen lassen.“ Bei den Anwohnern bedankte er sich für das Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten.
Mirows Bürgermeister Henry Tesch schloss sich dem Dank an alle Beteiligten an. Die Kommune Mirow umfasse neben dem Stadtgebiet elf Dörfer und noch ein halbes Dutzend Wohnliegenschaften auf einer Fläche von rund 160 Quadratkilometern. Mit den neuen Brücken in Blankenförde (Strelitzius berichtete) und Fleether Mühle stünden zwei wichtige Einflugstore in die touristische Region wieder zur Verfügung. Ihre vorübergehende Schließung sei eine Herausforderung gewesen, die gemeistert worden ist. In Fleether Mühle habe die Stadt Fläche zur Verfügung gestellt und damit den Ausbau der Brücke und ihrer Nebenanlagen befördert. „Alles gut heute, wir freuen uns, beide Brücken eröffnet, und das vor Weihnachten, besser geht es nicht“, so Tesch.