Am frühen Morgen des 16. August wurde über den Notruf der Polizei ein Einbruch in einen Supermarkt in der Einsteinstraße in Neubrandenburg gemeldet. Eine aufmerksame Zeugin konnte beobachten, wie eine männliche Person gewaltsam versuchte, ein Fenster und eine Tür des Marktes zu öffnen und informierte umgehend die Polizei. Ein Eindringen in das Geschäft gelang nicht, und der Täter flüchtete in Richtung eines dort angrenzenden Parks.
In der Nacht vom 22. zum 23. April ist es in einem Garagenkomplex im 2. Steepenweg in Neubrandenburg zu 18 Einbrüchen gekommen. Aufgrund erster Ermittlungen vor Ort wird eine Tatzeit gegen 4 Uhr vermutet. Der allgemeine Sachschaden ist in der Summe bislang höher als der Stehlschaden. Bisher ist lediglich bekannt, dass die unbekannten Täter ein Autoradio und zwei Mopedmotoren entwendeten. Zur Spurensicherung am Tatort waren Kollegen der Kriminalpolizei Neubrandenburg im Einsatz.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind bisher Unbekannte in einen Handwerksbetrieb in der Röbeler Straße in Ludorf eingebrochen. Der oder die Täter haben sowohl aus den Arbeitsräumen als auch aus einem Transporter Werkzeuge – darunter spezielle Sägen, Fräsen und Bohrmaschinen – gestohlen, und das im Gesamtwert von rund 20.000 Euro.
Aus Neustrelitz wurde heute Morgen ein Einbruch in eine Firma im Gewerbepark gemeldet. Auch in diesem Fall sind der oder die Täter über Nacht in das Gebäude eingebrochen und haben Werkzeug und Zubehör – darunter einen Industriestaubsauger – gestohlen. Stehlwert in diesem Fall: etwa 5000 Euro.
Am gestrigen Dienstag kam es im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gleich zu drei Wohnungseinbrüchen in verschiedenen Orten. In Demmin meldete ein 67-jähriger Hausbewohner gegen 14.40 Uhr den Einbruch in sein Einfamilienhaus am Eichholz. Demnach habe er gemeinsam mit seiner 59-jährigen Ehefrau das Haus gegen 13.50 Uhr verlassen. Bei Rückkehr mussten sie feststellen, dass die Terrassentür eingeschlagen wurde. Bislang unbekannte Täter verschafften sich über die Tür Zutritt zum Wohnhaus und durchwühlten augenscheinlich mehrere Schränke und Regale. Es wurden Schmuckgegenstände im geschätzten Wert von circa 10.000 Euro entwendet.
Gestern Vormittag hatte ein Rentner-Ehepaar einen Einbrecher in seinem Haus „Am Wiesengrund“ in Waren auf frischer Tat ertappt und die Polizei gerufen (Strelitzius berichtete). Nur wenig später hat ein bisher unbekannter Täter auf der anderen Seite des Bahnhofs sein Unwesen getrieben: Drei weitere Einbrüche in Einfamilienhäusern in der Mozartstraße, Fritz-Reuter-Straße und Walther-Rathenau-Straße wurden im Laufe des Nachmittags bei der Polizei angezeigt. Es könnte sich in allen vier bisher bekannten Fällen um denselben Täter handeln. Die Kripo Waren ermittelt auf Hochtouren, führt Befragungen in der Umgebung und erneut bei den Opfern durch, um daraus ein Täterprofil zu erstellen.
Während in der Mozartstraße und in der Fritz-Reuter-Straße zum Zeitpunkt des Einbruchs niemand zu Hause war, ist der Täter im Fall der Walther-Rathenau-Straße einer Frau sprichwörtlich in den Arm gelaufen: Er hatte zunächst am späten Vormittag an der Haustür geklingelt und den 89-jährigen Hausbesitzer nach dem Weg zum Bahnhof gefragt. Nach der Wegerklärung ist der Unbekannte mit einem Fahrrad weg gefahren. Gegen 10.50 Uhr ist der selbe Mann einer 49-jährigen Frau im Haus aufgefallen, die sich zur Unterstützung der Senioren im Haus befand und ungewöhnliche Geräusche bemerkt hatte. Als sie ihn anschrie, ergriff er die Flucht – wieder mit einem Fahrrad.
Am Abend des gestrigen Montag kam es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Waren. In der Straße „Eldenholz“ kehrte der Eigentümer des Gebäudes gegen 18.30 Uhr in das Haus zurück und überraschte hierbei einen Täter, welcher zuvor über die Terrassentür eingedrungen waren. Eine Beschreibung liegt nicht vor, da der Geschädigte die Person nur akustisch bei der Flucht wahrnahm. Nach vorläufiger Einschätzung wurde nichts entwendet, jedoch entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Die sofort in die Wege geleitete Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos. Zur Spurensuche im Tatobjekt kam der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg in den Einsatz.
Im Verlauf des heutigen Tages wurden zwei weitere Taten angezeigt. Bei beiden angegriffenen Objekten handelt es sich ebenfalls um Einfamilienhäuser, welche sich in der Straße „Eldenholz“ befinden. In einem Fall wurde ein Kellerfenster eingeschlagen, in dem anderen Gebäude drang der Täter über ein Fenster zum Erdgeschoss ein, sodass Schäden in Höhe von 150 Euro und 200 Euro entstanden. Entwendet wurde nach jetzigem Kenntnisstand auch in diesen Fällen nichts.
Aufgrund des räumlich-zeitlichen Zusammenhanges der Delikte geht die Polizei von einem Tatzusammenhang aus. Personen, welche mögliche Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Waren unter 03991-1760 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.