Die Klasse 5 der Wesenberger Schule hat sich am gestrigen Freitag an der bundesweiten Aktion „Vergissmeinnicht“ beteiligt und im DRK-Pflegeheim „Woblitzpark“ der Stadt ein Zeichen gegen das Vergessen für Menschen mit Demenz gesetzt. Die Schülerinnen und Schüler sind alle 14 Tage zu Gast in der Einrichtung, dann heißt es „Happy time – gemeinsam gegen einsam“.
In Dreierteams werden die winzigen Bäume in den Waldboden gesetzt.Foto: elkm-Pressearchiv/C. Meyer
Rund 150 Jugendliche setzen beim 6. KlimaCamp des Evangelisches Kinder- und Jugendwerk Mecklenburg vom 13. bis 15. März ein starkes Zeichen für den Klimaschutz: Bei Rittermannshagen nahe Waren wollen sie 6000 Eichen- und Lärchenpflanzen in die Erde bringen.
Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur großen Baumpflanz-Aktion unter dem Motto „Neubrandenburg pflanzt!“ ein. Am Freitag, 7. November, von 13 bis 15 Uhr, heißt es „Hände in die Erde!“. Treffpunkt ist in Weitin, Carl-Scheele-Straße, stadtauswärts Richtung Woggersiner Straße.
Am vergangenen Freitag engagierten sich Fußballspieler des FSV Mirow/Rechlin zu Gunsten des Waldes ihrer Heimatstadt. Auf einer Fläche von insgesamt 1,3 ha soll neuer Wald entstehen, informiert der zuständige Revierförster Hubert Beese. Die einst als Monokultur mit Fichten bepflanzte Fläche fiel der Trockenheit vergangener Jahre und dem daraus resultierenden Borkenkäferbefall zum Opfer. Nun wurde die Fläche nach und nach mit neuen Bäumen bepflanzt.
Die Grundschüler mit ihren Zertifikaten. Rechts Projektleiterin Alexa Beaucamp von der Schulwald-Akademie „Jost Reinhold“, links Schulleiter Marvik Fischer, hinten rechts Henry Tesch.
Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse der Grundschule Mirow haben Anfang April vergangenen Jahres Eichen und Buchen auf einer von Kiefernbeständen umgebenen Freifläche bei Mirow gepflanzt. Die Fläche gehört zum Schulwald des Gymnasiums Carolinum und wird vom dortigen Schulwald-Team betreut und gepflegt. Durch die Teilnahme an der Pflanzaktion haben die Grundschüler einen wichtigen Beitrag zur Anpassung der Schulwaldfläche an den Klimawandel geleistet. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler Grundkenntnisse über die Funktionen des Waldes und Aufgaben der Feuerwehr im Wald erhalten.
Eine frühere Pflanzaktion bei einem KlimaCamp. Foto: elkm-Pressearchiv
6000 sichtbare Zeichen gegen den Klimawandel möchten rund 180 Jugendliche samt Betreuerteam beim 5. KlimaCamp des Evangelischen Kinder- und Jugendwerks Mecklenburg vom 14. bis zum 16. März in Burg Stargard setzen (Strelitzius berichtete). Hanna Wichmann, die Kinder- und Jugendpastorin im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg, ist begeistert, dass das Camp komplett ausgebucht ist. „Die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren wollen nicht nur über den Klimawandel reden und tatenlos zusehen, sondern aktiv werden“, sagt die Theologin. Die KlimaCamper bekämen dabei jede Menge frische Luft, könnten gemeinsam Spaß und weichen Waldboden unter den Füßen erleben. „Das Wochenende in Burg Stargard und Umgebung verspricht viele Aktionen, coole Musik, leckeres Essen und viel gute Laune“, so Henrike Heydenreich-Ogilvie, Referentin für die Arbeit mit Kindern.
Pastor Tom Ogilvie buddelt bei einer früheren Aktion Pflanzlöcher in seinem Team.
6000 sichtbare Zeichen gegen den Klimawandel möchten rund 180 Jugendliche samt Betreuerteam beim 5. KlimaCamp des Evangelischen Kinder- und Jugendwerks Mecklenburg vom 14. bis zum 16. März in Burg Stargard setzen. Doch es gibt ein Problem: „Wir brauchen dringend Baumspenden, damit wir pflanzen können! Ein Baumsetzling kostet rund einen Euro. Wir sind dankbar für jeden Beitrag, ganz egal, ob klein oder groß“, so Pastorin Hanna Wichmann und ergänzt: „Wer möchte, kann uns gern mit der Überweisung (Spendenkonto unten) seine/ihre E-Mail-Adresse mitteilen. Denn wir möchten uns bei allen, die uns unterstützen, gern bedanken.“ Darüber hinaus gibt es auch noch einen Baumgutschein zum Verschenken unter dem Link
Bei der Einschulung in Mirow hatte Bürgermeister Henry Tesch die Erstklässler gefragt, was sie davon halten, gemeinsam Bäume zu pflanzen. Die Zustimmung war überwältigend. Jetzt, im Frühjahr, war es soweit. Bei einer gemeinsamen Pflanzaktion der Grundschule Mirow hatten Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse die Möglichkeit, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in ihrer Region zu leisten. Unterstützt wurden sie dabei von Schülerinnen und Schülern der 2. Klassen.
Die Schulwald-Initiative vom Gymnasium Carolinum begleitete sie dabei umfassend und professionell. Gemeinsam mit der gemeinnützigen Stiftung Wälder für Morgen, dem Forstamt Mirow und der Freiwilligen Feuerwehr Mirow trafen sich alle Unterstützer vor Ort.
Die Schülerinnen bekamen zunächst eine kurze Einführung durch den Revierförster Hubert Beese, der ihnen erklärte, welche Pflanzen besonders geeignet für den Standort und die zukünftigen Klimabedingungen sind. Die Buche, an ihren langen und spitzen Knospen zu erkennen, und die Eiche, die deutlich kleinere, knubbeligere Knospen besitzt. Diese beiden Laubbaumarten sollen für mehr Mischung in dem bisherigen Kiefernwald sorgen. Im Vergleich zu einem reinen Kiefernwald, in dem alle Bäume gleich alt sind, ist ein gemischter, mehrstufiger Wald mit Laubbaumarten, ein sogenannter Dauerwald, besser auf den Klimawandel vorbereitet.
Nach der Pflanzaktion: Die Mitarbeitenden der GAF AG und des Forstamtes Neustrelitz Fotos: GAF AG
In den letzten Jahren wurden viele Wälder durch Sturm, Trockenheit und Schädlingsbefall geschwächt. Die GAF AG mit Niederlassung in Neustrelitz hatte bereits 2022 im Rahmen ihrer Weihnachtsspendenaktion das Forstamt Neustrelitz finanziell unterstützt. Nun konnte endlich auch die geplante Pflanzaktion mit neun Mitarbeitenden der Niederlassung umgesetzt werden. Zusammen mit fünf Mitarbeitenden des Forstamtes Neustrelitz pflanzten sie auf einer Fläche von ca. 4.000m² an einem Nachmittag knapp 1.500 Setzlinge der Traubeneiche (Quercus petraea) im Forstrevier Zinow in der Nähe vom Großen Lanzsee. Der vorherige Fichtenbestand musste an dieser Stelle aufgrund von Borkenkäferbefall gefällt werden.
Durch die Pflanzung von standortheimischen Laubarten wie beispielsweise der Traubeneiche soll der naturnahe Waldumbau von Nadelmonokultur zu Mischwald gefördert und die Resilienz des Waldes gegenüber dem Klimastress erhöht werden. Da das Forstamt einen Teil der Pflanzlöcher mit Erdlochbohrern schon vorgebohrt hatte, ging die gemeinsame Aktion schnell vonstatten. Zusätzlich hatte das Forstamt bereits im Vorfeld auf der Fläche in größeren Abständen insgesamt ca. 500 Spitzahorne und Robinien gesetzt.