Wolfgang Ehlert ist als Vorsitzender des Bezirksverbands Ostmecklenburg-Vorpommern der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Damit bleibt der 73-Jährige oberster Interessenvertreter an der Mecklenburgischen Seenplatte für Bauarbeiter, Reinigungskräfte und für Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft. Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte allein rund 3.620 Menschen im Bauhauptgewerbe und 1.100 in der Gebäudereinigung. Auch Wolfgang Ehlert ist vom Fach: Er ist gelernter Elektroinstallateur und hat sein gesamtes Arbeitsleben auf Baustellen verbracht. Zuletzt war er als Bauleiter tätig.
Am gestrigen Montag gegen 21 Uhr wurde über die Onlinewache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern eine Straftat zum Nachteil eines 12-jährigen deutschen Jungen angezeigt. Die Mitteilung wurde durch die Mutter des Geschädigten übermittelt, welcher dieser sich anvertraute. Durch Beamte des PHR Neustrelitz wurden Mutter und Sohn an der Wohnanschrift aufgesucht und zum Sachverhalt befragt.
Hendrik Cremer, Dr. jur., ist beim Deutschen Institut für Menschenrechte tätig. Zu seinen langjähren Arbeitsschwerpunkten gehören Rechtsextremismus und Rassismus. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und war schon häufig im Bundestag und in Landtagen als Sachverständiger geladen.
Gut gelaunt bei der Pressekonferenz im Landestheater Neustrelitz: Sven Müller, Kenichiro Kojima, Laura Albert, Andrés Felipe Orozco und Lena Brexendorff (hinten von links), vorn Laura Schwerwitzl.
Die Festspiele 2026 im Schlossgarten Neustrelitz bieten mit Emmerich Kálmáns „Csárdásfürstin“ „eine der besten Operetten, die es gibt“. Das hat Sven Müller, Intendant der Theater und Orchester GmbH, heute auf einer Pressekonferenz in der Residenzstadt hervorgehoben. Müller selbst wird die Inszenierung übernehmen. Zwischen dem 3. und dem 26. Juli sind elf Vorstellungen auf dem Schlossberg geplant, eine weniger als in der vergangenen Festspielsaison. Das ist der Tatsache geschuldet, dass die Neubrandenburger Philharmonie zu ihrem 75-jährigem Bestehen eine Gastspieleinladung in die Dresdener Frauenkirche hat. Die Möglichkeit, dort zu spielen, soll dem Klangkörper natürlich gewährt werden.
Am Mittwoch, den 8. April, führt die TSG Neustrelitz ihre diesjährige Mitgliederversammlung durch. Die Veranstaltung findet in der Vereinsgaststätte in der Pappelallee 17 in 17235 Neustrelitz statt. Beginn ist um 18 Uhr. In diesem Jahr wählen die Vereinsmitglieder das neue Präsidium für die nächsten drei Jahre.
Der 35. Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ Mecklenburg-Vorpommern findet am 21. und 22. März in Waren (Müritz) statt. Etwa 180 junge Musikerinnen und Musiker werden sich in rund 100 Wertungsspielen in den Solo-Kategorien Gesang, Klavier, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop) sowie den Ensemblekategorien Akkordeon-Kammermusik, Kammermusik für Streich-, Holz- und Blechblasinstrumente und Neue Musik den Jurys stellen.
Unter dem Motto „Vielfalt für Gesundheit – Gesundheit gemeinsam stärken“ findet am Donnerstag, den 19. März von 9 bis 15 Uhr der diesjährige Tag des Gesundheitsamtes des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte statt. Interessierte haben dann die Möglichkeit, sich im Informationszentrum Gesundheitsamt (InGe) im Reitbahnweg 13 in Neubrandenburg über die Arbeit des Gesundheitsamtes zu informieren.
Am 21. März um 19 Uhr zeigt der Sieben e.V. Carpin den preisgekrönten Film „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski aus dem Jahr 2025. Er wird im Gemeindesaal an der Feuerwehr in Carpin aufgeführt.
Über rund 100 Jahre und vier Generationen von (vor allem) Frauen spannt Schilinski einen assoziativen, magisch-realistischen, formal wie erzählerisch gewagten Bogen, der ausschließlich in einem Gehöft in der Altmark in Sachsen-Anhalt angesiedelt ist und die Geister der Vergangenheit und der Gegenwart durchmisst. Virtuos wechselt der Film immer wieder die Zeitebenen und -perspektiven, die Erzählstimmen und auch die formalen Mittel. (…) Was diese Frauen über die Generationen hinweg miteinander verbindet, sind ähnliche Erfahrungen und sich wiederholende Muster. Es geht um Ausbeutung, Anpassung und Unterdrückung (auch der eigenen Gefühle, Nöte und Bedürfnisse), um Lebenslust und Todessehnsucht, um die stillen Schreie gegen die Unterdrückung. Sie leben in einem patriarchal-autoritären System, das bevölkert wird von den Geistern der Vergangenheit, in einem Zwischenreich zwischen dem Jetzt und dem Reigen des Vergangenen und der Verstorbenen, die hier ganz selbstverständlich in die Gegenwart hinein wirksam sind.
Die Uraufführung des Films fand im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes im Mai 2025 statt, wo der Film mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr wurde „In die Sonne schauen“ als deutscher Vorschlag für die Kategorie Bester Internationaler Film der Oscarverleihung 2025 vorgeschlagen. Im selben Jahr folgten acht Nominierungen für den Europäischen Filmpreis.
Am gestrigen Montag gegen 18.30 Uhr kam es vor einem Geschäft in der Treptower Straße in Neubrandenburg zu einem räuberischen Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein 11-jähriger deutscher Junge vor dem Geschäft „EuroShop“ in der Treptower Straße in Neubrandenburg von einer vierköpfigen Personengruppe angesprochen, wobei sich zwei der Personen aus der Gruppe zeitnah entfernten. Der Tatverdächtige verwickelte den Geschädigten in ein Gespräch und entwendete 10 Euro. Anschließend schubste er ihn und schlug den Jungen mit der Faust auf die Brust. Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend mit dem verbliebenden Begleiter in Richtung Bahnhof.