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An jedem der drei Krankenhausstandorte des DBK gibt es ein Bonhoeffer-Relief der Künstlerin Ricarda Wyrwol, dieses ist in Altentreptow zu sehen. Foto: DBK Neubrandenburg

„Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann.“ Dieses Zitat von Dietrich Bonhoeffer ist nicht nur ein Sinnbild für sein Leben, sondern auch für die Arbeit in einem Krankenhaus, wo Menschen anderen Menschen helfen. Das Klinikum Neubrandenburg trägt seit 2002 den Namen des Theologen und Widerstandskämpfers, dessen Geburtstag sich am 4. Februar zum 120. Mal jährt. „Mit der Namensgebung tragen wir dazu bei, dass sein Wirken nicht in Vergessenheit gerät“, heißt es in einer Mitteilung.

„Dasein für andere“ – das war Dietrich Bonhoeffers ethische Grundhaltung. Sein Name steht bis heute für Nächstenliebe und Zivilcourage. Mit Berufung auf die Bibel, widerstand er der nationalsozialistischen Ideologie, war Mahner für den Frieden und übernahm persönlich Verantwortung, indem er sich dem Widerstand anschloss. Er stand zu seinen Überzeugungen, auch als man ihm während der Nazi-Diktatur Schreib- und Redeverbot erteilte und ihn die Gestapo schließlich am 5. April 1943 verhaftete. Am 9. April 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg ermordet. Er blieb bis zum Schluss seinen Mitmenschen zugewandt und gab ihnen Kraft mit seiner lebensbejahenden Art.