Zahlreiche Mitarbeitende von DRK und Landkreis waren bei der Einweihung der neuen Halle anwesend. Fotos: LK MSE
In dieser Woche wurde in Neubrandenburg eine neue Halle für den Katastrophenschutz in der Seenplatte eingeweiht. Auf 1.900 Quadratmetern bietet sie Platz für 29 Fahrzeuge und Anhänger, ein Lager und Büros. Außerdem sind Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume, ein Ausbildungsraum für 35 Teilnehmer und ein Sanitätslager vorhanden. In einer ebenfalls eingerichteten Großküche können bis zu 500 Portionen zubereitet werden. Ein eigener Waschplatz dient dazu, die Fahrzeuge nach den Einsätzen zu reinigen.
Bis zur Eröffnung der neuen Halle ist noch etwas Geduld gefragt. Fotos: brenn:werk eG
Die Eröffnung der neuen Halle im Wesenberger Brenn:werk und damit auch der Lesestube zieht sich noch etwas hin, Geduld ist gefragt. „Während wir warten, haben andere noch sehr viel zu tun. Einige Gewerke müssen ihre Arbeit noch zu Ende bringen und wünschten sich eher etwas mehr Zeit“, heißt es im jüngsten Newsletter der Genossenschaft. „Wir sind aber auf der Zielgeraden – Licht am Ende des Tunnels…“
Die ersten Mietanfragen für die Halle seien schon eingetroffen. Die Vermietung der Halle für Familienfeste etc. wird ein Bestandteil des Konzeptes sein. Wer Kontakt aufnehmen will, das ist die Mailadresse: halle@brennwerk-wesenberg.de.
Fortschritte gebe es auch beim generationsübergreifenden Projekt der Vorlesepatenschaften zu vermelden. Die Brenn:werker haben eine Förderzusage für die Kombination von Lese-Café und Vorlesepatenschaft bekommen. Personalkosten für den Aufbau seien ebenfalls abgedeckt und eine kleine befristete Stelle könne ausgeschrieben werden. Hier die Datei:
Unter dem Motto „Eine Halle für alle“ hat die Wesenberger brenn:werk-Genossenschaft bei Start next eine Kampagne gestartet, die helfen soll, die Baumaßnahmen zu einem guten Ende zu führen. „Unsere Kassen sind leer, und wir brauchen noch so manche Kleinigkeit, damit wir unsere Halle auch in Betrieb nehmen können. Wir würden uns sehr über eine Unterstützung freuen!“, heißt es im jüngsten Newsletter der Brenn:werker. Hier geht es zum Spendenkonto:
Der Zeitplan sieht jetzt wie folgt aus: Im August nimmt die Lesestube ihren regulären Betrieb in der Bahnhofstraße auf. Der Bestand ist reisefertig verpackt und wartet im Rathaus auf den Umzug in die neue Halle. Sobald die Maler durch sind, geht es los. Die Öffnungszeiten bleiben erst einmal so, wie sie waren: montags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr.
Die Brenn:werker konnten bei einer Haushaltsauflösung ihre Kammern füllen.Foto: brenn:werk eG
Am Hallenneubau der Alten Brennerei in Wesenberg herrscht Betrieb. Die Fensterbauer beginnen mit dem Einbau der großen Fenster, danach sind eng verzahnt die Elektriker, Trockenbauer und Heizungsinstallateure dran, wie aus dem aktuellen Newsletter der brenn:werk eG hervorgeht. Im Juni könne dann die Nutzung der Halle beginnen, Lesestube und Café aufmachen und auch schon die eine oder andere Veranstaltung stattfinden. In der Brauerei werde zu dem Zeitpunkt hoffentlich Bier gebraut.
Vor zwei Wochen durften die Brenn:werker bei Freunden zu einer Haushaltsauflösung in eine alte Berliner Villa kommen und alles mitnehmen, was nicht mehr niet- und nagelfest war. „Unter anderem haben wir sechs schöne Stühle bekommen, die sich sehr über einen schönen Tisch freuen würden. Wir wollen unser genossenschaftlich geführtes Café mit alten Möbeln bestücken, einerseits um Geld zu sparen und andererseits, weil es uns gefällt, einen solchen modernen Raum mit alten, schönen Möbeln auszustatten“, heißt es im Newsletter.
Deshalb der Aufruf: „Wir suchen alte Tische (am liebsten Ausziehtische), Stühle, Geschirr, Besteck und weiße Tischtücher, sozusagen eine fünffache Aussteuer. Wenn ihr etwas abzugeben hättet, wir würden uns darüber freuen und dann vielleicht auch mit euch gemeinsam an diesen Tischen in unserem Café sitzen. Meldet euch gern bei uns: post@brennwerk-wesenberg.de.“
Clara Niemann, Tim Beier, Nele Scholz, Toni Beier (von links). Fotos: Silke Assmann
Am Wochenende haben die Feldberger Wasserskisportler wieder den Haussee verlassen, um sich auf fremden Gewässern mit anderen Sportlern im Trick, Slalom und Springen zu messen. Obwohl der Hufeisensee in Halle/Saale kein wirklich fremdes Gewässer für einen aktiven Wasserskiathleten ist. Finden dort doch auf einem alten Tagebausee regelmäßig Wettkämpfe statt.
Für die 13-jährige Clara Niemann war es jedoch der erste Wettkampf auf fremder Strecke und die erste nationale Meisterschaft in der Kategorie U 14 w überhaupt. Erst im dritten Jahr auf dem Wasser beim WSC, hat sie durch Trainingsfleiß und Leistungsentwicklung die Nominierung des Sportwartes für eine Teilnahme erhalten. Wettkampfluft schnuppern, Erfahrungen sammeln und Spaß mit anderen Sportlern haben waren bei Ihr die vorrangigen Ziele. Sie schaffte es in ihren beiden Disziplinen in das Finale und zeigte dort, dass sie Ihre Trainingsleistung auch im Wettkampf abrufen kann. 3 Bojen bei 43 km/h im Slalom und 780 Punkte im Trick reichten bei Ihr für jeweils 4. Plätze. Gut gemacht!
Gerade von der Jugendeuropameisterschaft in Spanien als Teil des U 14-Nationalteams zurück (Strelitzius berichtete), war die Deutsche Meisterschaft für den Nachwuchskadersportler Ferdinand Sattler eine Pflichtveranstaltung. Auch er rief sein Potential vollständig ab. Im Finale mit 2 Bojen an der 12 m-Leine im Slalom musste er sich lediglich seinen Kaderteamkollegen geschlagen geben und erreichte damit Platz 2. Im Trick konnte er die 1950 Punkten aus dem Vorlauf im Finale nicht bestätigen, errang am Ende aber auch dort einen Platz auf dem Podium.
Isabell Vitense ist eine schon erfahrene Wettkampfsportlerin im Verein, muss sich jedoch ab diesem Jahr in der Kategorie U 17 w auch mit älteren Athleten messen. 1,50 Bojen bei 52 km/h im Slalom und 780 Punkten im Trick sind stabile Leistungen und wurden mit jeweils einem Platz 6 belohnt.
In derselben Altersklasse zählte Nele Scholz zu den Favoriten. Dieser Rolle konnte sie in den Vorläufen auch gerecht werden und mit 3 Bojen an der 13 m-Leine im Slalom, 4130 Punkten im Trick und 31,9 m im Springen in den Vorläufen die Gesamtwertung für sich entscheiden. In den Finalläufen der Einzeldisziplinen war ihre U 17-Kaderteamkollegin stärker und verwies sie auf die Vize-Plätze.
Nach schwerer Verletzung wieder am Start
Mit Tim Beier war auch der Slalomspezialist des Vereins mit nach Halle gereist. Nach einer schweren Verletzung im letzten Jahr, einem langen Weg der Regeneration und neuem Aufbautraining in der Saison war es schon besonders, ihn in dem Jahr bei einem nationalen Titelevent auf dem Wasser zu sehen. Er ging in der offenen und leistungsstärksten Klasse an den Start. Mit 1,5 Bojen im Vorlauf und 0,5 Bojen im Finale bei der 12m-Leine mit maximaler Bootsgeschwindigkeit von 58 km/h hat er nahezu sein Vorjahrsniveau erreicht und wurde dafür mit einem Platz auf dem Podest und einer Bronzemedaille entlohnt.
Und als ob das Schicksal seine Hände im Spiel gehabt hat, erreichte auch sein Vater Toni Beier im Slalom einen Medaillenrang. Als Trainer, Sportwart und Wettkampforganisator im eigenen Verein bleibt manchmal wenig Zeit für eigenes Training. Als Betreuer für die WSC-Jugend zu diesem Event mitgereist, wollte er sich jedoch unbedingt auch auf den Ski stellen und es in der ersten Seniorenklasse 35 +m den Konkurrenten schwer machen. Dies gelang Ihm und wurde mit Bronze für ihn und den Medaillenspiegel des WSC Luzin Feldberg belohnt.
Das nächste Event wird dann am zweiten Septemberwochenende wieder auf dem Feldberger Haussee stattfinden. Beim Otti-Cup hat dann der ganz frische Nachwuchs in der Wasserskiszene die Chance, auf dem noch warmen heimischen Wasser sich im Wasserski-Wettkampfsport zu versuchen.
Die feierliche Einweihung steht zwar noch bevor, aber schon jetzt schmückt die neue Sporthalle des Polizeisportvereins (PSV) Neubrandenburg ein ganz besonderer Hingucker: ein großes Wandgemälde, das der Graffiti-Künstler Enrico Pense im Auftrag des Vereinssponsors neu.sw gestaltet hat. Boxen, Tanzen, Kampfsport und Gesundheitstraining – das Bild zeigt, worauf sich die Vereinsmitglieder demnächst freuen dürfen: Jede Menge Action im rund Drei-Millionen-Euro teuren Domizil in der Katharinenstraße.