Er rechnet sich Medaillenchancen für seine Schützlinge aus: Trainer Toni Beier (rechts). Die Daumen drückt Susanne Schön (links) von der Sparkasse, die finanzielle Unterstützung für die Nachwuchsarbeit des WSC Luzin mitbrachte. Foto: WSC Luzin Feldberg e.V.
Die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz setzt ihre langjährige Unterstützung der Sportjugend des Wasserskiclubs Luzin Feldberg e.V. (WSC) fort und ermöglicht so optimale Trainingsbedingungen für die jungen Talente des Vereins, die regelmäßig zahlreiche Medaillen von den Wettkämpfen mit nach Hause bringen.
Ein Nachwuchswettkampf, der innerhalb Deutschlands seinesgleichen sucht, ging am vergangenen Sonnabend mit hervorragenden Platzierungen, jeder Menge Spaß und reichlich prägender Erinnerungen für die Jungathleten erfolgreich zu Ende. Das hat mir Franziska Wilhelm berichtet.
Mit reichlich „frischem“ Nachwuchs bereitetet sich der WSC Luzin auch in diesem Frühjahr in der Feldberger Turnhalle auf die kommende Saison vor. Nach dem wöchentlichen Kraft- und Koordinationstraining folgte dieses Mal an ein Pyramidentraining. Hierbei schnupperten selbst die Kleinsten schon begeistert Höhenluft, wie mir Franziska Wilhelm berichtet.
Der nächste internationale Wettkampf startet am 28. September auf dem Haussee. Thomas Hartung (links) drückt den Sportlern beide Daumen. Foto: Carola Biermann
Auch wenn die Saison für den WSC Luzin Feldberg durch einen Motorschaden am Zugboot eher holperig startete, ist der Verein inzwischen dennoch gut auf die Zielgerade gekommen: Von den beiden internationalen Großveranstaltungen, die der WSC im Ehrenamt stemmt, sind die German Open bereits Geschichte. Mit den Leistungen seiner Schützlinge dort ist Trainer Toni Beier vollauf zufrieden. Viele von ihnen zeigten trotz schwieriger Witterungsbedingungen persönliche Bestleistungen.
Doch nach dem Wettkampf ist auch immer vor dem Wettkampf und so wirft das Einheitsspringen, das am 28. und 29. September auf dem Haussee in Feldberg stattfindet, bereits seine Schatten voraus. Wenn alles klappt wird dort auch die dänische Weltmeisterin in der Gruppe U 17 an den Start gehen. Thomas Hartung, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz nutzte die Gelegenheit, um beim Training der jungen Sportler dabei zu sein. Er kam nicht mit leeren Händen, sondern brachte finanzielle Unterstützung für die Nachwuchsarbeit des Vereins mit. Das Einheitsspringen ist ein reiner Sprungwettkampf und die letzte Chance, sich für den Bundeskader zu qualifizieren. Hier geht es um Weite: Die Bestmarke bei den Männern liegt bei 77 Metern, bei den Frauen sind es über 60 Meter.
Der Erfolg der WSC-Sportler kommt nicht von ungefähr. Denn fünf Tage die Woche wird in der Regel trainiert. Mehr Infos und Termine gibt es unter www.best-of-wasserski.de.
Helen Czaplinski in der Disziplin Slalom. Foto: WSC Luzin
Nach dem erfolgreichen Ende der siebenten INTERNATIONAL GERMAN OPEN in Feldberg heißt es für die Clubmitglieder des WSC Luzin Feldberg erstmal wieder durchatmen! Der vorletzte Wettkampf, den der Verein in dieser Saison veranstaltet, ging vergangenen Sonntag mit einer entspannten Siegerehrung zu Ende. Prämiert wurden die besten Leistungen im Trick, Slalom oder dem Springen.
Clara Niemann (U 14) nimmt glücklich zwei Erstplatzierungen im Trick und Slalom in die noch verbleibende Wasserskisaison des WSC Luzin mit, wie mir Franziska Wilhelm berichtet. Zufrieden kehrt Helen Czaplinski, bei erster Wasserskiwettkampfteilnahme überhaupt, gleich mit dem 2. Platz im Slalom und 3. Platz im Springen in ihrer Altersklasse (U 17) heim.
Viele Helfer wurden vor der Siegerzeremonie für ihr Engagement geehrt. Sie erhielten von den deutschen Teilnehmern an den Wettkämpfen, aber auch von den Tschechien, Schweden, Polen, England und Dänemark heimkehrenden Sportlern, Schiedsrichtern, Bootsfahrern und Begleitern erneut für die exzellente, herzliche Betreuung viel Lob. Das gemeinsame BBQ der 43 Starter von neun bis über 70 Jahren unterschiedlichster Nationen am zweiten Wettkampfabend war nicht nur verpflegungstechnisch, sondern zugleich zwischenmenschlich der Höhepunkt an einem absolut harmonischem German-Open-Wochenende. Widrige Wettkampfbedingungen wie Regen und Kälte am Freitag hatten die Sportler auf eine harte Probe gestellt.
Nachwuchssportlerin Clara Niemann vom WSC Luzin Feldberg. Foto: Silke Assmann.
Zur siebenten Auflage der INTERNATIONAL GERMAN OPEN in Feldberg treten ab kommenden Freitag 45 Teilnehmer zum jährlichen Kräftemessen an. Sportler im Alter von 9 bis über 71 Jahren werden erneut um die begehrten Medaillen in den Disziplinen Slalom, Trick und Springen kämpfen.
Doch um in den hoffentlich erneut reibungslosen und vor allem verletzungsfreien Wettkampf starten zu können, war eine lange Vorbereitungszeit und Unterstützung vieler Hände notwendig. Da die Organisatoren des Wasserskiclubs (WSC) Luzin Feldberg, wie schon in den vergangenen Jahren, neben zahlreichen Teilnehmern aus Deutschland auch Sportler und Offizielle aus Dänemark, Schweden, England, Tschechien und Polen zu Gast haben, erklärt sich der Wettkampfname von selbst.
Ein Großteil der Sportler des Wasserskiclub Luzin Feldberg befindet sich bereits mitten in den Wettkampfvorbereitungen (z. B. für die eigens ausgerichteten International German Open). Trotzdem haben Interessenten nun jeden Montag von 17 bis 20 Uhr beim WSC die Chance, ihre Geschicklichkeit zu testen bzw. ihr Können auf dem Wasser unter Beweis zu stellen. Nach einer kompetenten Einweisung durch erfahrene Vereinsmitglieder und dem Erhalt notwendiger Ausrüstung wie Schwimmweste, Skier oder Wakeboard können sie ein eigenes Bild von der Leidenschaft der Sportler machen. Auch Geräte wie Reifen oder Banane werden angeboten, um es eher in amüsanter Weise anzugehen. Badesachen, ein Handtuch und die Tatsache schwimmen zu können reichen aus, um vorbereitet zu sein.
Gerne können auch Gruppen beim WSC jede Menge Spaß erleben. Sei es ein Geburtstag, ein Ausflug mit der Schulklasse oder ein Firmenausflug – eine Anmeldung per Kontaktformular, E-Mail oder Anruf genügen, um sich einen erlebnisreichen Gruppenausflugstermin zu sichern. Das Alter spielt dabei keine Rolle, auch Erfahrung ist nicht gefordert, es zählen allein die Leidenschaft und allem voran der Spaß am Sport.
Wer „nur“ neugierig ist und sich als Zuschauer für den Wasserskisport interessiert, ist am 13. Juli und am 1. September wieder herzlich auf dem Amtswerder zu einer der artistisch unterhaltsamen Shows willkommen. Oder aber vom 9. bis 11. August auf der Seebühne mit idealem Blick auf das hochleistungssportiche Geschehen bei den International German Open.
Bereits zum achten Mal bat der WSC Luzin Feldberg am vergangenen ersten Oktoberwochenende zum „Einheitspringen“. Unter den 21 Teilnehmer waren auch Sportfreunde aus Tschechien, Polen und Süddeutschland, die die weite Anreise auf sich genommen hatten, um an dem beliebten Sprungwettbewerb teilzunehmen.
Bei besten Witterungsbedingungen an der Seebühne bot sich nicht nur den Teilnehmern, sondern auch den Zuschauern eine schon fast sommerliche Kulisse. Den weitesten Sprung präsentierte der zugleich älteste Wettkampfteilnehmer Toralph Schipner mit 48,70 Metern. Mindestens genauso viel Bewunderung ernteten die sieben persönlichen Bestleistungen, teils in Verbindung mit der ersten Sprungwettkampfteilnahme überhaupt. Denn so war es bei Skadi Schütze und Isabell Vitense (beide WSC Luzin Feldberg) nicht unbedingt die Weite sondern die erst einmonatige Ausführung dieser Disziplin, die alle besonders laut jubeln ließ.
In zehn verschieden Kategorien (unterteilt nach Alter und Geschlecht) traten, leider vier Sportler weniger als angemeldet, von 12 bis 59 Jahren gegeneinander an. Durch die wieder einmal perfekte Organisation seitens der verantwortlichen Mitglieder vom ausrichtenden WSC Luzin Feldberg war es ein rundum gelungener Saisonabschlusswettkampf, bei dem Trainer, Eltern, Sportler und Gäste aus dem In- und Ausland voll auf ihre Kosten kamen und bis in den frühen Morgen beisammensaßen. Denn nach der Siegerehrung nutzte der gastgebende Club die Zusammenkunft für sein jährliches „Abrutschen“. Auf gemeinsame Wasserski- und Spaßfahrten auf dem Haussee folgten schmackhaftes Essen, vom Vorstandsvorsitzenden Torsten Beier persönlich zubereitet, und das Schwelgen in Erinnerungen.
Isabell Vitense, Nele Scholz und Skadi Schütze (von links).
Am morgigen Sonnabend, den 30. September, starten beim WSC Luzin Feldberg wieder die Wasserskiläufer in die Luft – bei der nun achten Auflage des „Einheitsspringens“. Wieder kann der Verein dabei Sportler aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland begrüßen. So der Wettergott ein Einsehen hat, die Temperaturen sich herbstlich milde halten, es regenfrei und der Wind mäßig bleibt, können die Wasserskispringer beider Geschlechter und aller Altersklassen vor der Winterpause noch einmal unter international anerkannten Standards und einer international besetzten Jury persönliche Leistungen einfahren. Besucher sind herzlich willkommen kostenfrei zwischen 9 und 12 sowie 13 und 16 Uhr von der Seebühne aus zuzuschauen.
Mit dem „Einheitsspringen“ endet für die Feldberger Wassersportler die Open-Air-Saison zunächst in Deutschland und es geht demnächst zum Wintertraining in die Halle. Zuvor steht für einige Sportler in den Herbstferien noch ein Trainingslager in Italien an.
Ulrich Meißner, Torsten Beier, Skadi Schütze, Karsten Lison, Isabell Vitense, Trainer Toni Beier, Clara Niemann, Thomas Hartung, Nele Scholz (von links). Foto: Carola Biermann
Die Saison ist zwar noch nicht zu Ende, aber schon jetzt können die Trainer und Sportler des WSC Luzin e.V. sehr zufrieden sein. Immerhin brachten die Feldberger Wasserski-Talente 2 x Gold, 2 x Silber und 3 x Bronze von den Deutschen Meisterschaften in Halle mit an den Haussee. Und auch zur Europameisterschaft im August in Spanien mischten mit Nele Scholz (16) und Ferdinand Sattler (14) zwei Feldberger auf den vorderen Plätzen mit. Mit ihrer Mannschaft stand Nele Scholz sogar ganz oben auf dem Treppchen, und für Ferdinand Sattler gab es in der Mannschaftswertung einen hervorragenden 5. Platz.
Hinter dem Erfolg steckt viel Arbeit. Von Mai bis Oktober wird intensiv trainiert: und das bei Wind und Wetter, vor den Wettkämpfen fast täglich. Dank intensiver Werbung gewann der WSC inzwischen weiteren Nachwuchs. So werden zum Otticup am 9. September, der von 8.30 Uhr bis 16 Uhr am Haussee stattfindet, auch einige neue Gesichter am Start sein. Thomas Hartung, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, drückt allen Aktiven, ganz besonders aber den Feldbergern, beide Daumen. Er kam nicht mit leeren Händen zum Training auf dem Haussee, sondern mit finanzieller Unterstützung für die Nachwuchsarbeit des Vereins.