Auf dem Haussee wurden vom 7. bis zum 9. August die International German Open ausgetragen. Fotos: WSC Luzin Feldberg
Nach einem Vierfach-Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften im Juli startete Nele Scholz Mitte August für den heimischen WSC Luzin Feldberg mit dem Wasserskinationalteam bei der U21-European Championships in Bremerhaven. Mit neuer persönlicher Bestleistung konnte sie mit 2 Bojen an der 12 m Leine bei 55 km/h unerwartet den 5. Platz belegen. In ihrer Paradedisziplin, dem Springen, blieb sie mit 39,80 m im Finale zwar unter ihrer persönlichen Erwartung, erlangte aber dennoch damit ihren Wunsch nach der ersten internationalen Medaille sowie dem Vizeeuropameistertitel.
Nele Scholz (links) mit der deutschen U21-Nationalmannschaft in Bremerhaven. Fotos: Andreas Scholz
Nach dem Vierfach-Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft im Wasserski im Juli (Strelitzius berichtete) startete Nele Scholz am vergangenen Wochenende für den heimischen WSC Luzin Feldberg mit dem Nationalteam bei der U21-European Championships in Bremerhaven. Als Allrounderin war ihr Ziel im Slalom Kombinationspunkte zu sammeln, im Trick und Springen in die Finales zu kommen und den Wettkampf in der Kombination unter den Top 5 zu absolvieren, wie mir Andreas Scholz berichtet.
Vater und Tochter: Andreas und Nele Scholz bei den Deutschen Meisterschaften am bayrischen Fetzer See.
Erfolg im Leistungssport entsteht selten über Nacht. Er ist das Ergebnis unzähliger Trainingsstunden, konsequenter Arbeit und der Bereitschaft, jeden Tag ein Stück besser zu werden. Genau diese Einstellung prägt die junge Wasserskiathletin Nele Scholz. Als Sportlerin des WSC „Luzin“ Feldberg gehört sie heute zu den vielversprechendsten deutschen Athletinnen im Wasserskisport, heißt es vom Verein in einem Beitrag mit Interview-Passagen. Mit Ehrgeiz, Disziplin und einer beeindruckenden Vielseitigkeit hat sie sich in den vergangenen Jahren national und international einen Namen gemacht. Dabei startet sie erfolgreich in allen drei klassischen Disziplinen – Slalom, Trick und Springen – und beweist damit ein außergewöhnlich breites sportliches Können.
Er rechnet sich Medaillenchancen für seine Schützlinge aus: Trainer Toni Beier (rechts). Die Daumen drückt Susanne Schön (links) von der Sparkasse, die finanzielle Unterstützung für die Nachwuchsarbeit des WSC Luzin mitbrachte. Foto: WSC Luzin Feldberg e.V.
Die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz setzt ihre langjährige Unterstützung der Sportjugend des Wasserskiclubs Luzin Feldberg e.V. (WSC) fort und ermöglicht so optimale Trainingsbedingungen für die jungen Talente des Vereins, die regelmäßig zahlreiche Medaillen von den Wettkämpfen mit nach Hause bringen.
Ein Nachwuchswettkampf, der innerhalb Deutschlands seinesgleichen sucht, ging am vergangenen Sonnabend mit hervorragenden Platzierungen, jeder Menge Spaß und reichlich prägender Erinnerungen für die Jungathleten erfolgreich zu Ende. Das hat mir Franziska Wilhelm berichtet.
Mit reichlich „frischem“ Nachwuchs bereitetet sich der WSC Luzin auch in diesem Frühjahr in der Feldberger Turnhalle auf die kommende Saison vor. Nach dem wöchentlichen Kraft- und Koordinationstraining folgte dieses Mal an ein Pyramidentraining. Hierbei schnupperten selbst die Kleinsten schon begeistert Höhenluft, wie mir Franziska Wilhelm berichtet.
Der nächste internationale Wettkampf startet am 28. September auf dem Haussee. Thomas Hartung (links) drückt den Sportlern beide Daumen. Foto: Carola Biermann
Auch wenn die Saison für den WSC Luzin Feldberg durch einen Motorschaden am Zugboot eher holperig startete, ist der Verein inzwischen dennoch gut auf die Zielgerade gekommen: Von den beiden internationalen Großveranstaltungen, die der WSC im Ehrenamt stemmt, sind die German Open bereits Geschichte. Mit den Leistungen seiner Schützlinge dort ist Trainer Toni Beier vollauf zufrieden. Viele von ihnen zeigten trotz schwieriger Witterungsbedingungen persönliche Bestleistungen.
Doch nach dem Wettkampf ist auch immer vor dem Wettkampf und so wirft das Einheitsspringen, das am 28. und 29. September auf dem Haussee in Feldberg stattfindet, bereits seine Schatten voraus. Wenn alles klappt wird dort auch die dänische Weltmeisterin in der Gruppe U 17 an den Start gehen. Thomas Hartung, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz nutzte die Gelegenheit, um beim Training der jungen Sportler dabei zu sein. Er kam nicht mit leeren Händen, sondern brachte finanzielle Unterstützung für die Nachwuchsarbeit des Vereins mit. Das Einheitsspringen ist ein reiner Sprungwettkampf und die letzte Chance, sich für den Bundeskader zu qualifizieren. Hier geht es um Weite: Die Bestmarke bei den Männern liegt bei 77 Metern, bei den Frauen sind es über 60 Meter.
Der Erfolg der WSC-Sportler kommt nicht von ungefähr. Denn fünf Tage die Woche wird in der Regel trainiert. Mehr Infos und Termine gibt es unter www.best-of-wasserski.de.
Helen Czaplinski in der Disziplin Slalom. Foto: WSC Luzin
Nach dem erfolgreichen Ende der siebenten INTERNATIONAL GERMAN OPEN in Feldberg heißt es für die Clubmitglieder des WSC Luzin Feldberg erstmal wieder durchatmen! Der vorletzte Wettkampf, den der Verein in dieser Saison veranstaltet, ging vergangenen Sonntag mit einer entspannten Siegerehrung zu Ende. Prämiert wurden die besten Leistungen im Trick, Slalom oder dem Springen.
Clara Niemann (U 14) nimmt glücklich zwei Erstplatzierungen im Trick und Slalom in die noch verbleibende Wasserskisaison des WSC Luzin mit, wie mir Franziska Wilhelm berichtet. Zufrieden kehrt Helen Czaplinski, bei erster Wasserskiwettkampfteilnahme überhaupt, gleich mit dem 2. Platz im Slalom und 3. Platz im Springen in ihrer Altersklasse (U 17) heim.
Viele Helfer wurden vor der Siegerzeremonie für ihr Engagement geehrt. Sie erhielten von den deutschen Teilnehmern an den Wettkämpfen, aber auch von den Tschechien, Schweden, Polen, England und Dänemark heimkehrenden Sportlern, Schiedsrichtern, Bootsfahrern und Begleitern erneut für die exzellente, herzliche Betreuung viel Lob. Das gemeinsame BBQ der 43 Starter von neun bis über 70 Jahren unterschiedlichster Nationen am zweiten Wettkampfabend war nicht nur verpflegungstechnisch, sondern zugleich zwischenmenschlich der Höhepunkt an einem absolut harmonischem German-Open-Wochenende. Widrige Wettkampfbedingungen wie Regen und Kälte am Freitag hatten die Sportler auf eine harte Probe gestellt.
Nachwuchssportlerin Clara Niemann vom WSC Luzin Feldberg. Foto: Silke Assmann.
Zur siebenten Auflage der INTERNATIONAL GERMAN OPEN in Feldberg treten ab kommenden Freitag 45 Teilnehmer zum jährlichen Kräftemessen an. Sportler im Alter von 9 bis über 71 Jahren werden erneut um die begehrten Medaillen in den Disziplinen Slalom, Trick und Springen kämpfen.
Doch um in den hoffentlich erneut reibungslosen und vor allem verletzungsfreien Wettkampf starten zu können, war eine lange Vorbereitungszeit und Unterstützung vieler Hände notwendig. Da die Organisatoren des Wasserskiclubs (WSC) Luzin Feldberg, wie schon in den vergangenen Jahren, neben zahlreichen Teilnehmern aus Deutschland auch Sportler und Offizielle aus Dänemark, Schweden, England, Tschechien und Polen zu Gast haben, erklärt sich der Wettkampfname von selbst.
Ein Großteil der Sportler des Wasserskiclub Luzin Feldberg befindet sich bereits mitten in den Wettkampfvorbereitungen (z. B. für die eigens ausgerichteten International German Open). Trotzdem haben Interessenten nun jeden Montag von 17 bis 20 Uhr beim WSC die Chance, ihre Geschicklichkeit zu testen bzw. ihr Können auf dem Wasser unter Beweis zu stellen. Nach einer kompetenten Einweisung durch erfahrene Vereinsmitglieder und dem Erhalt notwendiger Ausrüstung wie Schwimmweste, Skier oder Wakeboard können sie ein eigenes Bild von der Leidenschaft der Sportler machen. Auch Geräte wie Reifen oder Banane werden angeboten, um es eher in amüsanter Weise anzugehen. Badesachen, ein Handtuch und die Tatsache schwimmen zu können reichen aus, um vorbereitet zu sein.
Gerne können auch Gruppen beim WSC jede Menge Spaß erleben. Sei es ein Geburtstag, ein Ausflug mit der Schulklasse oder ein Firmenausflug – eine Anmeldung per Kontaktformular, E-Mail oder Anruf genügen, um sich einen erlebnisreichen Gruppenausflugstermin zu sichern. Das Alter spielt dabei keine Rolle, auch Erfahrung ist nicht gefordert, es zählen allein die Leidenschaft und allem voran der Spaß am Sport.
Wer „nur“ neugierig ist und sich als Zuschauer für den Wasserskisport interessiert, ist am 13. Juli und am 1. September wieder herzlich auf dem Amtswerder zu einer der artistisch unterhaltsamen Shows willkommen. Oder aber vom 9. bis 11. August auf der Seebühne mit idealem Blick auf das hochleistungssportiche Geschehen bei den International German Open.