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Deutsche Meisterschaft, Grundschule Daniel Sanders, Mädchen, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schach

Lange fieberten die Mädchen der Altstrelitzer Grundschule „Daniel Sanders“ auf ihr größtes Turnier,
die Deutschen Grundschulmeisterschaften der Mädchenteams am vergangenen Wochenende hin. Viele Stunden wurde trainiert, zahlreiche Schachaufgaben gelöst. Nun gehört das Team zu den Top 20 in Deutschland. Hier der Bericht von Trainer Uwe Kollwitz:
Am vergangenen Freitag ging es endlich los ins hessische Bad Hersfeld. Zuvor gab es eine grandiose Verabschiedung auf dem Altstrelitzer Schulhof mit einem Spalier für die vier Mädchen. Nach gut sechs Stunden Fahrt war das Ziel erreicht. In der Jugendherberge wurden die Zimmer bezogen, das Außengelände und der Spielplatz erkundet. Nach dem Abendessen führte eine kleine Wanderung das Team zur Fulda und einer Staustufe des Flusses. Während die Betreuer, die Nachtruhe der Kinder vorbereiteten, nahm AG-Leiter Uwe Kollwitz an der Betreuerbesprechung teil.
Erster Spieltag – die Mädchen grooven sich ein
Samstag war der erste Spieltag. Nach dem Frühstück gab es eine Teambesprechung, dann ging es zur ersten von insgesamt sieben zu absolvierenden Runden an die Schachbretter. Die Meisterschaftsedition unserer T-Shirts war ein absoluter Hingucker im Turniersaal und ein vielfaches Fotomotiv.
Die Konkurrenz war groß, die meisten Teams hatten Vereinsspielerinnen in ihren Reihen. Das bekamen unsere Mädels auch in den ersten beiden Runden mit geballter Härte zu spüren. Wir waren hier die Außenseiter, allein die Teilnahme unseres Teams war schon ein Riesenerfolg. Jeweils 0:4 gegen eine Hamburger und eine Münchener Grundschule. Das Mannschaftsziel, nur nicht Letzter werden, kam ins Wanken. Mittagessen, Fototermin, Aufbauarbeit und Motivation für die 3. Runde. Die Berliner Gottfried-Röhl-Grundschule wurde uns zugelost. Marlene Krüger an Brett 4, die jüngste im Team und erst seit diesem Jahr in der Schach-AG, brach den Bann und erzielte den 1. Brettpunkt für Strelitzer Mädchen. Freudestrahlend traf sie bei den wartenden Betreuern im Foyer ein. Mannschaftsführerin Mathea Damm erzielte ebenfalls einen Sieg und zementierte das Remis gegen die Berlinerinnen und schweißte das Team zusammen. Das Meisterschaftsfieber war geweckt.
Am Nachmittag wurde durch die Deutsche Schachjugend als Freizeitprogramm eine Rallye im nahen gelegenen Kurpark angeboten. Nach dem Gruppenfoto mit allen 22 Teams aus der gesamten Republik erhielten die Mannschaften einen Lageplan und unterschiedliche Fragebögen. Bei herrlichem Sonnenschein suchten die Kinder ihre Stationen auf und lösten ihre Aufgaben. Der Preis der richtigen Lösung war eine große Kugel Eis am Pavillon. Nach dem Abendessen folgte dann ein Blitzschachturnier. Mathea erkämpfte hier einen 7. Platz.
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