Schlagwörter

Anlässlich des erstmals begangenen Veteranentags in Deutschland fand heute in Neubrandenburg eine bedeutsame Veranstaltung statt. Nach einem ökumenischen Gottesdienst trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Bundeswehr, der Politik, der Stadtgesellschaft und verschiedener Interessensgruppen, um ihre Vorstellungen und Erwartungen für den Veteranentag 2025 in Neubrandenburg zu besprechen und erste Ideen zu entwickeln. Der Vorsitzende der Jungen Union Mecklenburgische Seenplatte, Roman-Dieter Olbricht, nahm aktiv daran teil und brachte die Ideen der Jugendorganisation ein. Alle Ideen wurden auf einer Pinnwand angebracht und waren somit für alle öffentlich zugänglich. Besonders im Fokus standen dabei der respektvolle Umgang und die Anerkennung der Leistungen der Veteranen.
Roman-Dieter Olbricht äußerte sich positiv über die Veranstaltung: „Es ist von großer Bedeutung, dass wir als junge Generation Verantwortung übernehmen und uns für die Anerkennung unserer Veteranen stark machen. Ihre Geschichten und Erfahrungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Geschichte und Identität.“ Neben Olbricht nahmen auch Vertreter der Bundes- und Kommunalpolitik teil, darunter Philipp Amthor, Bundestagsabgeordneter, und Peter Modemann für die Stadt Neubrandenburg.
„Die Junge Union Mecklenburgische Seenplatte setzt sich dafür ein, dass der Veteranentag zu einer festen Institution wird, bei der die Leistungen unserer Veteranen gebührend gewürdigt werden,“ so Olbricht weiter. „Wir möchten sicherstellen, dass zukünftige Generationen die Bedeutung dieses Tages verstehen und respektieren. Dafür habe ich unsere Ideen eingebracht. Ein Veteranenplatz oder -denkmal ist angesichts der enormen Bedeutung der Bundeswehr für unseren Kreis längst überfällig. Zusätzlich wünsche ich mir eine engere Zusammenarbeit mit den Veteranenverbänden unserer Region.“
Na, das passt ja wie die Faust ins Auge der weißen Taube: erst die Gesänge für den Frieden und gleich im Anschluss das Trommeln für den Veteranentag. Alles wie gehabt: Politik, Kirche und Armee ziehen an einem Strang und wollen uns mal wieder die Alternativlosigkeit von Konfrontation und Kriegstüchtigkeit verkaufen. Da braucht es schon mehr Widerstand als ihn Udo und sein lieber Kinderchor massenmedial kompatibel und zudem kommerziell verwertbar auf die Bühne bringen!!!
Liebe Frau Matecki,
ich habe das schon vor Veröffentlichung ganz ähnlich empfunden. Gleichwohl sehe ich mich auch in der Chronistenpflicht.
Beste Grüße, Strelitzius