Am gestrigen Mittwochabend gegen 17.15 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg durch eine aufmerksame Zeugin Kenntnis über einen augenscheinlich alkoholisierten LKW-Fahrer. Es war den Beamten erst nach mehreren Anhalteversuchen möglich, den 57-jährigen Fahrzeugführer kurz hinter der Ortschaft Wulkenzin zum Stoppen zu bringen. Im Zuge der anschließenden Verkehrskontrolle konnte ein Atemalkoholwert von 2,01 Promille bei dem Fahrzeugführer festgestellt werden.
Die Instandsetzung des schadhaften Durchlasses auf der Landesstraße 27 zwischen Wulkenzin und Weitin bei Neubrandenburg (Strelitzius berichtete) ist abgeschlossen. Das teilt das Straßenbauamt Neustrelitz mit. Die Vollsperrung kann daher am heutigen Dienstag, 13. August, im Laufe des Vormittages aufgehoben werden.
Nach einer Havarie auf der Landesstraße L 27 zwischen Wulkenzin und Weitin (Strelitzius berichtete) wird der schadhafte Durchlass derzeit instandgesetzt. Er besteht aus Naturstein, liegt rund drei Meter tief im Damm der Straße und soll den Durchfluss von Wasser ermöglichen. Aktuell ist der Durchlass teilweise ausgespült und eingefallen, was zu einem Absacken der Straße geführt hat.
Der eingefallene Natursteindurchlass wird nun durch ein Rohr ersetzt. Nach aktuellem Stand ist die Fertigstellung der Havarie-Maßnahme bis Mitte August 2024 geplant. Solange muss die Vollsperrung der L 27 zwischen Wulkenzin und Weitin aufrechterhalten werden. Die Umleitung führt über die B 192 – Neubrandenburg – B 104 und umgekehrt. Das Straßenbauamt Neustrelitz wird gesondert informieren, sobald die Vollsperrung aufgehoben werden kann.
Aufgrund einer Durchlass-Havarie muss die Landesstraße L 27 zwischen Wulkenzin und Weitin bis auf Weiteres voll gesperrt werden. Die Straßenmeisterei Neubrandenburg arbeitet an einer Lösung. Die Umleitung führt über die B 192 – Neubrandenburg – B 104 und umgekehrt. Ein Durchlass ist ein Anlagenteil im Damm einer Straße und ermöglicht den Durchfluss von Wasser oder den Durchgang von Tieren.
Heute Morgen gegen 4.20 Uhr kam es auf der L27 zwischen Weitin und Wulkenzin zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach bisherigem Erkenntnisstand kam der Fahrer eines polnischen Transporters aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum.
Der 19-jährige ukrainische Staatsbürger aus Sachsen erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Es waren keine weiteren Personen am Unfall beteiligt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren ebenfalls im Einsatz. Die L27 war am frühen Morgen für circa drei Stunden in beide Fahrtrichtungen vollgesperrt.
Am heutigen Sonnabend gegen 14.40 Uhr kam es auf der B192 zwischen den Ortslagen Neuendorf und Wulkenzin zu einem Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 69-jährige Fahrzeugführer eines PKW Skoda die B192 aus Richtung Wulkenzin kommend in Richtung Neubrandenburg. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Skoda auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden PKW Fiat. Die beiden Insassen des Skoda und der 58-jährige Fahrer des Fiat sowie seine 57-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße für ca. 30 Minuten gesperrt.
Aufgrund der Vollsperrung durch den Verkehrsunfall auf der B 192 am gestrigen Freitag zwischen Neubrandenburg und Wulkenzin (Strelitzius berichtete) wendeten viele Fahrzeuge auf der Bundesstraße, um die Unfallstelle zu umfahren. So wollte auch der 60-jährige Fahrer eines Reisebusses dem Stau entgehen und begann das Wendemanöver. Aufgrund der Länge seines Gefährts gelang es dem Busfahrer nicht. Stattdessen geriet er mit den Hinterrädern auf den Grünstreifen, fuhr sich fest und stand mit dem Rest des Busses quer auf der B 192. Er blockierte dadurch beide Fahrspuren.
Durch einen herbeigerufenen Abschleppdienst konnte der Bus nach mehreren Versuchen wieder auf die Fahrbahn gesetzt werden. Das missglückte Wendemanöver hatte eine weitere Vollsperrung der B 192 von etwa 4 Stunden zur Folge.
Am heutigen Freitag gegen 15.25 Uhr, kam es auf der B 192 zwischen Neubrandenburg und Wulkenzin zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 54-jährige Neustrelitzer Fahrzeugführerin eines Mitsubishi von Wulkenzin kommend in Fahrtrichtung Neubrandenburg. Ein 51-jähriger Fahrzeugführer eines Ford kam ihr entgegen. In Höhe der Kreuzung L 27 bog die 54-Jährige nach links in Richtung Weitin abzubiegen, wobei sie den entgegenkommenden Verkehr nicht beachtete. Infolgedessen es zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Die Fahrzeugführerin wurde daraufhin schwer verletzt.
Die zwei Insassen des Ford wurden leicht verletzt. Im Auo der Neustrelitzerin befand sich ein Hund. Dieser wurde durch den Unfall nicht in Mitleidenschaft gezogen. Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird aktuell auf zirka 15.000 Euro geschätzt. Auf Grund des Unfalls musste die B 192 an der Unfallstelle für ca. 1½ Stunden voll gesperrt werden.
In den vergangenen Tagen ist es zu zwei Einbruchsdiebstählen im Umkreis von Neubrandenburg gekommen. Im Zeitraum zwischen dem 29. Juni und dem 1. Juli wurde in ein Einfamilienhaus in Neuenkirchen/Ihlenfeld eingebrochen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde Bargeld und Schmuck im Wert von ca. 8.000 Euro entwendet.
Im Zeitraum vom 30. Juni zum 2. Juli drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Magnolienstraße in Wulkenzin ein. Hier wurden Schmuck und Bargeld im Wert von ca. 4.000 Euro entwendet.
Die eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren in beiden Fällen zur Spurensicherung im Einsatz. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, wobei auch ein Zusammenhang zwischen beiden Straftaten geprüft wird. Zeugen, die im benannten Tatzeitraum verdächtige Personen- oder Fahrzeugbewegungen in Ihlenfeld und Wulkenzin festgestellt haben, melden sich bitte bei der Polizei in Friedland unter Telefonnummer 039601-300 224 oder der im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
Am 1. Mai findet in der Kirche Wulkenzin bei Neubrandenburg um 16 Uhr ein Konzert mit der Band „Fidl´air“ statt. Die Band besteht aus professionellen Musikern aus Mecklenburg-Vorpommern und spielt ungewöhnliche Arrangements auf ungewöhnlichen Instrumenten. So wurden Stücke aus den „44 Duos für 2 Violinen“ so bearbeitet, dass die im Original sehr kurzen Miniaturen durch Wiederholungen, Stimmentausch und Einfügung von Improvisationsteilen auf Songlänge gebracht wurden.
Dabei werden die beiden Stimmen auf den ungewöhnlichen Instrumenten Tastenfidel und Kontrabass gespielt und ihnen mit einer Gitarre Akkorde unterlegt. Dadurch entsteht ein Mix aus moderner Klassik, Klezmer, Jazz und Folk. In diesem Stil geht es im zweiten Teil des Konzertes weiter, in dem bekannte politische Lieder instrumental mit Nyckelharpa, Kontrabass, Gitarre und Percussion vorgetragen werden, die durch Verwendung von Rythmen und Skalen aus der Klezmermusik verwandelt worden sind. So kann man hier u. a. Melodien wie die „Internationale“, „Die Gedanken sind frei“ und „Ach du lieber Augustin“ entdecken.
Es spielen Andreas Wiebecke-Gottstein (Tastenfidel) aus Wulkenzin, Martin Goffing (Kontrabass) aus Rostock, Tommy Thomann (Gitarre) aus Rechlin und Alexandre Müller (Percussion) aus Neustrelitz.